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IAM CONNECT 2019

Identity und Access-Management (IAM) hat sich zu einer unverzichtbaren Basis für die digitale Transformation und neue Geschäftsmodelle gemausert. Wie aber stellt man ein IAM-Projekt schnell und kostengünstig auf die Beine? Auf der Konferenz IAM CONNECT 2019 tauschen IAM-Verantwortliche ihre Erfahrungen aus. 

IAM-Projekte stellen die Verantwortlichen vor gewaltige Herausforderungen organisatorischer und fachlicher Art. Um so wichtiger ist es, Erfahrungen mit Kollegen auszutauschen und sich Anregungen für kreative Lösungen zu holen. Die geeignete Plattform dazu bietet die Konferenz IAM CONNECT 2019, die vom 18. bis 20. März in Berlin stattfindet. Die Teilnehmer der vergangenen Veranstaltungen schätzten den intensiven Erfahrungsaustausch auf hohem fachlichen Niveau ganz besonders und bewerteten ihn mit sehr gut. Die IAM CONNECT ist mittlerweile eine feste Jahres-Größe in der IAM-Welt und die größte deutschsprachige Konferenz zum Thema Identity & Access Management.

Mit über 130 Teilnehmern fand vom 19. bis 21. März 2018 die dritte IAM CONNECT in Berlin, im Marriott Hotel am Potsdamer Platz, statt. (Video: Marco Baré)


In diesem Jahr liegt ein Schwerpunkt auf dem Thema IAM im Gesundheitswesen. Zum Schutz der besonders sensiblen Daten im Krankenhaus kann Identity & Access Management (IAM) einen entscheidenden Beitrag leisten. Mit Hilfe von IAM-Systemen vergeben und entziehen die Verantwortlichen Benutzerrechte, so dass Mitarbeiter über ihre persönlichen Zugangsdaten nur auf die für sie freigegebenen Daten, zum Beispiel Patientenakten in bestimmten Abteilungen, zugreifen können.

Tom Kieseling, Parexel International GmbH, fasst seinen Eindruck von der Konferenz IAM CONNECT 2018 zusammen. (Video: Marco Baré)
 

Ein IAM in 20 Tagen bei der Krankenkasse IKK classic

Wer der Meinung ist, dass sich IAM-Projekte ewig hinziehen, kann sich von Stefan Schellberg, Chief Digital Officer und Leiter Unternehmensbereich IT & Infrastruktur bei  der IKK classic, eines besseren belehren lassen. Stefan Schellberg gelang es in nur 20 Tagen ein IAM-System einzuführen. Wesentlich dazu beigetragen hat die Entscheidung für das bi-Cube IAM, das als modulares Cloud-IAM die Anforderungen der Krankenkasse erfüllt. In dem Vortrag auf der IAM CONNECT stellt Stefan Schellberg seine Erfolgsgeschichte vor.

IAM-Lösungen in Kliniken

Über die Einführung einer Identity-Management-Lösung für mehr als 11.000 Mitarbeiter im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf berichtet Guido Gerken, Leiter Systembetrieb im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, auf der Konferenz IAM CONNECT 2019. 

Das Schweizer Spital Thurgau setzt ebenfalls eine IAM-Lösung ein. Michael Geisser, Business Engineer bei der Spital Thurgau AG, wird über die vielen spannenden Facetten der Zentralisierung und Standardisierung des Benutzermanagements berichten. Heute können 69 % aller Berechtigungen über rund 900 Rollen vergeben werden. In seinem Vortrag geht Geisser insbesondere auf die organisatorischen Herausforderungen ein und wie es gelang, mit der Identity-Management-Einführung im Spital Thurgau eine Erfolgsgeschichte zu schreiben.

Vorreiter Schweiz: Das Elektronische Patientendossier (EPD)

Während die Einführung der Elektronischen Patientenakte in Deutschland weiterhin verzögert ist, liegen aus der Schweiz schon erste Erfahrungen mit der Einführung des „Elektronischen Patientendossiers (EPD)“ vor. In der Pilotregion Genf war die Nachfrage aus der Bevölkerung sehr hoch: Überraschend viele Patientinnen und Patienten haben sich dort für den Dienst registriert. Simon Hirschmann, Head Technical Consulting Micro Focus & others, IPG Group, beleuchtet in seinem Vortrag die IAM-Technologien für das EPD, die ersten Erfahrungen aus den Kantonen Genf und Basel und vermittelt einen Ausblick auf den weiteren Einsatz des Elektronischen Patientendossiers bzw. der Elektronischen Patientenakten.

Intensiver Erfahrungsaustausch

Die Konferenz IAM CONNECT bietet mit ihrem Format hervorragende Voraussetzungen für einen regen Erfahrungsaustausch:

  • Elf Anwender-Vorträge
  • Zehn Minuten Diskussion nach jedem Vortrag
  • Drei moderierte Plenumsdiskussionen mit Vertretern aus Anwender-Unternehmen
  • Lange Kaffeepausen für intensive Gespräche
  • Erfahrungsaustausch in Kleingruppen beim Abendessen
  • Speed Demo Sessions mit Business Cases ausgewählter Szenarien
  • Drei Workshops in kleinen Gruppen

Die vollständige Agenda finden interessierte Leser hier:

https://www.iamconnect.de/programm

 


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