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Superwoman

Lange vorbei sind die Zeiten, in denen technische Berufe noch als reine Männersache angesehen wurden. Mehr und mehr Frauen interessieren sich für das Berufsfeld Technologie – und schaffen hier auch zunehmend den Aufstieg in Führungspositionen.

Die kürzlich vom SANS-Institute veröffentliche Studie „Women in Cybersecurity“ befasst sich mit genau diesem Thema, nämlich der aktuellen Lage weiblicher Entscheidungsträger in der Cybersicherheit von Unternehmen. In der Umfrage berichten Frauen in Führungsrollen als IT-Sicherheitsexperten von ihrer Arbeit und ihrem beruflichen Werdegang, der sie in dieses Feld geführt hat.

Eines der Ergebnisse des Berichts ist, dass der Weg in diese Berufssparte auf diverse Arten erfolgen kann.

Für 41 Prozent der Befragten war der Einstieg in eine leitende Position in der Cybersecurity hauptsächlich eine Frage, ob sie zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort waren. Wer sein Glück selbst in die Hand nehmen will, der – oder vielmehr die – sollte auf gezielte Weiterbildung setzen: Für 34 Prozent der Teilnehmerinnen der Studie waren erworbene Zertifikate von Relevanz beim Aufstieg auf der Karriereleiter. Auch Mentoring kann eine wichtige Rolle bei der beruflichen Entwicklung spielen. Hier gibt es allerdings Nachholbedarf, da 25 Prozent der Befragten angeben, nie von Mentoring profitiert zu haben. Eine gute Nachricht hingegen ist, dass Frauen weltweit zum Ende von 2019 schätzungsweise 20 Prozent der Cybersecurity-Belegschaft ausmachen, wodurch sich der Anteil im Vergleich zu den 11 Prozent im Jahr 2013 innerhalb von sechs Jahren fast verdoppelt hat.

Dass sich diese Kluft nun zu schließen beginnt, und mehr Frauen in der Cybersicherheit tätig werden, ist auch dringend notwendig. Jetzt schon fehlt es der IT an qualifiziertem Personal und auch in Zukunft wird der Expertenmangel als ein ernsthaftes Problem weiterbestehen. Laut dem US Bureau of Labor Statistics sollen allein in den USA zwischen 2018 und 2028 546.200 neue Arbeitsplätze in der Computer- und Informationstechnologie geschaffen werden, was im Vergleich zu anderen Sektoren eine überdurchschnittlich hohe Zahl darstellt. Diese Statistik zeugt von der enormen Nachfrage nach Experten. Angesichts dessen ist es wichtig, dass möglichst viele Arbeitsplätze in der Cybersicherheit besetzt werden und das auch – und vielleicht gerade besonders – von Frauen. Nur so ist es möglich, dem zunehmenden Bedarf an Cybersecurity-Spezialisten gerecht zu werden.

Der vollständigen Bericht des SANS Insitutes sollte hier zum Download stehen. 

www.sans.org

 

Celine Gajnik, International Senior Marketing Manager
Celine Gajnik
International Senior Marketing Manager, ThreatQuotient

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