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Auge

Um ein Szenario für die Zukunft zu entwerfen, wirft man am besten einen Blick auf den aktuellen Status Quo der Cybersicherheit. Branche und Markt sind nach wie vor von dem gekennzeichnet, was man als „Lemon-Market“-Problem bezeichnet. Die Chancen, eine Zitrone zu erwischen, sind relativ hoch.

Analog zur Entwicklung der Cyberkriminalität lässt sich auch die Evolution der Branche grob in vier Kategorien einteilen:

  1. Der Fachkräftemangel wird sich verschärfen
  2. Technologie muss sich stärker am Menschen orientieren
  3. Sicherheitsanbieter sind unter Zugzwang
  4. Mobile, IoT/OT und Cloud-Sicherheitskriterien

Mehr ist nicht genug

Trotz aller Anstrengungen hat sich der Mangel an qualifizierten Fachkräften weiter verschärft. Dutzende von untereinander nicht kompatiblen Tools zu verstehen, macht die Job-Anforderungen noch komplexer als sie ohnehin schon sind. Analysten und Cyberprofis brauchen zu lange, bis sie die nötige Berufspraxis mitbringen. Darüber hinaus haben wir es versäumt, unsere Personalbeschaffung flexibler zu gestalten, in anderen Bereichen Talente zu rekrutieren und die Personalbeschaffungsmaßnahmen insgesamt an die veränderten Bedingungen anzupassen. 

KI, aber für wen?

Es ist an der Zeit, über KI nachdenken. KI steht nicht für künstliche Intelligenz, sondern vielmehr für unterstützte Intelligenz. Wir sollten den Menschen verstärkt in den Fokus rücken und hier die Fähigkeiten von KI-basierten Technologien ausbauen. Das Ziel künstlicher Intelligenz ist es nicht, Menschen zu ersetzen, sondern sie effizienter zu machen. 

Sicherheitsanbieter versus künstliche Intelligenz?

Aufgrund ihrer Eigendynamik erleichtern es die klassischen großen Sicherheitsanbieter nicht unbedingt, Innovationen im Bereich unterstützter Intelligenz umzusetzen. Wandel fällt diesen Unternehmen schwer. Sie werden entweder gänzlich vom Markt verschwinden, fusionieren oder übernommen werden. Das Jahr 2019 hat uns etliche Beispiele geliefert. Aber auch die Quote der Neugründungen wird sich aller Wahrscheinlichkeit nach nicht verlangsamen. Momentan steigen große Infrastrukturanbieter in die Teilmärkte IAM und IT-Hygiene ein. Eine ähnliche Entwicklung wie wir sie im letzten Jahrzehnt bei der IT-Sicherheit (CA, IBM, Sun, Oracle, Juniper, Cisco usw.) haben beobachten können und ein Anreiz für Start-ups mit Wachstums- und Übernahmeambitionen. Es ist nicht unbedingt ein schlechter Trend, wenn sich die Branche verjüngt, ohne bewährte Technologien und Konzepte aufzugeben. 

Mobile, IoT, OT – Das Wesen der IT-Sicherheit liegt in der Cloud

Mit dem technologischen Wandel werden neue Unternehmen in die oberste Liga rund um Mobile-, OT- und IoT-Sicherheit aufsteigen. Es lohnt sich, sie im Auge zu behalten, denn sie werden im Zusammenspiel mit dem Thema Cloud-Sicherheit das Wesen der IT erheblich beeinflussen und verändern. 


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