Anzeige

Anzeige

VERANSTALTUNGEN

4. Cyber Conference Week
01.07.19 - 05.07.19
In Online

IT kessel.19 – Der IT Fachkongress
04.07.19 - 04.07.19
In Messe Sindelfingen

IT-SOURCING 2019 – Einkauf meets IT
09.09.19 - 10.09.19
In Düsseldorf

IT-Sourcing 2019 - Einkauf meets IT
09.09.19 - 10.09.19
In Düsseldorf

ACMP Competence Days Berlin
11.09.19 - 11.09.19
In Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin, Berlin

Anzeige

Anzeige

Mann mit Lupe

Einige Schwachstellen des vergangenen Jahres schafften es bis in die Schlagzeilen der Tagespresse: Rund um Meltdown, Spectre oder Struts 2 entstand ein regelrechter medialer Hype.

Damit wurden selbst Unternehmensbereiche darauf aufmerksam, die sonst nichts mit Schwachstellen‑Management zu tun haben: Geschäftsführung, Investor Relations, Kundenservice oder Unternehmenskommunikation.

Tenable erklärt, wie Sicherheitsteams auf Fragen dazu reagieren können.

  • Mediale Aufmerksamkeit ist kein Maßstab, um die tatsächlichen Gefahren einzuschätzen, denn Medien berichten über interessante Schwachstellen – nicht nur die tatsächlich kritischen. Security‑Teams bewerten Risiken aber nicht nach medialer Aufmerksamkeit. Sie sollten die verschiedenen Verantwortlichen stattdessen darüber aufklären, wie sie selbst diese Risiken beurteilen und worauf diese Einschätzung basiert. Außerdem müssen sie akzeptieren, dass auch weniger dringliche Schwachstellen unter Umständen eine Reaktion erfordern. Sollten sie die Erwartungen nach einer schnellen Lösung oder Reaktion noch nicht erfüllen können, müssen sie dies ebenfalls erläutern.
     
  • Security‑Teams sollen die erkannten Risiken einordnen und alle Betroffenen dazu beraten. Das gilt besonders für Entscheidungsträger: Denn von deren Warte aus betrachtet sind Schwachstellen oft „politisch“ – sie können dem Ansehen des Unternehmens schaden, selbst wenn die tatsächlichen, technischen Gefahren viel geringer sind, als die dadurch entstehende Aufregung vermuten lässt. Teams müssen in diesen Fällen kontextbasierte Antworten parat haben – und sich nicht vom Hype verrückt machen lassen. Entscheidend ist, dass die Security-Experten die Erkenntnisse aktuell kommunizieren und die teils komplexen, theoretischen Sachverhalte den Laien erklären.

Fazit

Beim Umgang mit Schwachstellen ist die Art der Kommunikation entscheidend: Nachrichten und umfassende Berichterstattung können für Unruhe sorgen – selbst, wenn eine Schwachstelle noch gar nicht ausgenutzt wurde oder keine weiteren Details dazu vorliegen. Landet eine Schwachstelle einmal in den Schlagzeilen, ist es an der Zeit, aktiv verschiedene Geschäftsbereiche ins Boot zu holen. So zeigen Security-Teams, dass sie alles im Griff haben und bauen Vertrauen auf, das bei der nächsten Hype-Schwachstelle die größte Unruhe verhindert.

Jens Freitag
Jens Freitag, Security Engineer DACH bei Tenable

de.tenable.com

 

GRID LIST
Tb W190 H80 Crop Int C196c32d831cae80f568a6bbc332af89

VPN-Verschlüsselung ist nicht für alle Szenarien sinnvoll

Datenschutzskandale, Sicherheitslücken, Hacking und diverse Szenarien der…
Tb W190 H80 Crop Int B43bafc6bf035187fc81a02a47f08a7e

QUICK Technology: Alternative zu Public-Key-Infrastrukturen

Rund ein Jahr, nachdem die Europäische Datenschutz-Grundverordnung endgültig in Kraft…
Tb W190 H80 Crop Int Bb8485f1c597c774a4cc7876b0d0f3ff

Inkrafttreten der KRITIS-Verordnung im Gesundheitsbereich

Am 30. Juni dieses Jahres ist es soweit: Zahlreiche deutsche Kliniken müssen die…
Schach

Ein Antiphishing-Konzept für die letzte Verteidigungslinie

Social Engineering ist mit Abstand die Bedrohung Nummer eins, gefolgt von ungepatchter…
ICS Security

Proof of Concept für industrielle IT-Security-Lösungen

Es gibt viele gute Gründe für einen Proof of Concept (PoC), bevor man neue Technologien…
Mobile Geräte

Die stillen Teilnehmer - Mobilgeräte und ihre Sicherheitsherausforderungen

Mitarbeiter nutzen sie wie selbstverständlich jederzeit für geschäftliche Zwecke: Private…