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#NotFlattenedTheCurve

Während sich die COVID-19-Pandemie ausbreitet, haben Cyberkriminelle umgehend damit begonnen, die Krise für ihre Zwecke zu missbrauchen. Bereits im März wurde ein starker Anstieg von Malware, Phishing-Mails und Online-Betrug verzeichnet, der die Sorgen der Menschen und den gestiegenen Informationsbedarf ausnutzt.

Bitdefender hat in einem aktuellen Report die Online-Bedrohungen rund um das Coronavirus in den Monaten März bis Mitte April analysiert. Das Ergebnis: Ein Abflachen der Kurve ist nicht in Sicht, eher das Gegenteil.

Die weltweite Entwicklung der COVID-19-Bedrohungen verdeutlicht, dass Cyberkriminelle konsequent Angst und Fehlinformationen über die globale Pandemie instrumentalisieren, damit Opfer auf bösartige Links klicken, bösartige Anhänge öffnen oder Malware herunterladen. Bedrohungen, die Corona als Aufhänger nutzten, erreichten am 18. und 19. März mit 14.350 beziehungsweise 10.516 Meldungen einen Höhepunkt.  Damit wurde Mitte März bereits ein Anstieg um das Fünffache der mit dem Coronavirus verbundenen Bedrohungen verzeichnet und die jüngste Auswertung der Bitdefender-Telemetrie zeigt, dass die Cyberkriminellen ihre Kampagnen im April verstärkt und auf weitere Länder ausgeweitet haben.

Europa und die Ostküste der Vereinigten Staaten gehören zu den Hauptzielen. Mit Blick auf Europa sieht man im März und April, dass mit Entwicklung der Krise, stark betroffene Länder wie Italien und Großbritannien auch von Cyberkriminellen verstärkt in den Fokus genommen wurden.

Im Laufe des Aprils scheint die Zahl der Malware mit Corona-Bezug nicht nur in Europa, sondern auch in den Vereinigten Staaten und Südafrika zugenommen zu haben. Diese Bedrohungstelemetrie steht in gewisser Weise im Einklang mit der globalen Entwicklung von SARS-CoV-2. Sie zeigt, dass die Cyberakteure die Entwicklung des Virus weltweit genau beobachten und ihre Kampagnen entsprechend ausrichten, um möglichst viele Opfer zu erreichen. Zudem gibt es weltweit ein Muster: Es zeigt, wie die Malware-Meldungen im Laufe der Woche schwanken. So gibt es während der Arbeitswoche mehr Meldungen, während am Wochenende, insbesondere an Samstagen, die Zahlen zurückgehen.

Besonders betroffene Branchen

Einzelhandel, Transport, Fertigung, Technologieunternehmen und Gastgewerbe sind nach Bitdefender-Zahlen die am stärksten betroffenen Branchen. Zwar hat die Zahl der Angriffe auf das Gesundheitswesen im Laufe der Pandemie zugenommen, doch kann diese Branche zahlen- und volumenmäßig nicht mit den zuvor genannten Wirtschaftssegmenten mithalten. Im Laufe des Aprils sind die Bereiche Öffentliche Verwaltung und Finanzdienstleistungen auf der Liste der Zielbranchen nach oben gerückt. Die globale COVID-19-Pandemie wird auf absehbare Zeit nicht verschwinden und Gleiches ist für die Aktivitäten der Cyberkriminellen zu erwarten. Es ist wahrscheinlich, dass sich die Kampagnen mit der Zeit verlangsamen werden, aber solange die Gefahr einer Infektion mit SARS-CoV-2 real ist, werden Cyberkriminelle das Thema weiterhin ausnutzen und die Opfer mit Impfstoffen und Wundermitteln locken.

Weitere Informationen zum aktuellen Coronavirus Threat Report von Bitdefender findet sich auf dem Bitdefender Labs Blog. Dort steht der aktuelle Report zum Download bereit, der Auskunft über aktuelle Telemetriedaten gibt und Aussagen mit übersichtlichen Grafiken und Heatmaps verdeutlicht.

www.bitdefender.de
 


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