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Der Digitalverband Bitkom hat mehr als 1.000 Geschäftsführer und Sicherheitsverantwortliche in Deutschland befragt. 75 Prozent der befragten Unternehmen waren danach in den vergangen zwei Jahren Ziel von Cyber-Attacken. Auffällig dabei: Die größte Tätergruppe – wenn es um Datendiebstahl geht – sind die eigenen Mitarbeiter. Christian Patrascu, Senior Director, Sales Central Eastern Europe von Forcepoint, nimmt dazu Stellung:

„Während Unternehmen und Security-Anbieter weltweit Unsummen in den Schutz vor externen Cyber-Attacken investieren, geht die Branche sehenden Auges einer wachsenden Gefahr entgegen: Der Bedrohung von innen. Sogenannte Insider Threats werden nach wie vor zu wenig thematisiert, obwohl sie, wie die Bitkom-Umfrage zeigt, beim Datendiebstahl die größte Gefahrenquelle sind: Zum einen, weil Unternehmen Reputationsverlust fürchten und zum anderen, weil oft die nötigen Tools zur Abwehr und zur Aufklärung solcher Vorfälle fehlen. Zusätzlich besteht Unsicherheit darüber, wo die Grenze zwischen dem Schutz von geistigem Eigentum und der Überwachung von Mitarbeitern verläuft.

Dabei geht es aber nicht um Überwachung, sondern insbesondere auch um den Schutz der eigenen Mitarbeiter. Denn Insider-Issues geschehen größtenteils unbeabsichtigt, also aus Unwissen oder Versehen. Moderne Systeme, die den Kontext dafür liefern, wie Menschen mit sensiblen Daten umgehen, sind der Schlüssel zu einem erfolgreichen Schutz. Mit ihnen können Unternehmen zwischen verschiedenen Typen von Insider Threats unterscheiden: Absichtlicher Datendiebstahl, also die Veruntreuung von Daten durch Mitarbeiter mit einem kriminellen Motiv; kompromittierte User, das heißt, Angriffe über die Zugangsdaten oder Rechner von Mitarbeitern; oder unwissentliche bzw. unbeabsichtigte Handlungen von Mitarbeitern, die durch Fehlverhalten oder Fahrlässigkeit eine Datenabwanderung begünstigen. Für alle drei gilt: Der Schaden wird meist erst entdeckt, wenn es zu spät ist. Zudem lässt sich der genaue Sachverhalt im Nachhinein nur sehr schwer aufklären.

Christian PatrascuWir sehen, dass sich IT-Verantwortliche in Deutschland zunehmend einem solchen, Mitarbeiter-zentrierten, verhaltensbasierten Security-Ansatz öffnen. Durch die Analyse von Verhaltensdaten werden Anomalien im Umgang mit kritischen Daten sichtbar und das Bewusstsein für den sicheren und sensiblen Umgang mit geistigem Eigentum gesteigert. Klassische Sicherheitslösungen, die sich rein mit dem Schutz von Infrastruktur beschäftigen, greifen auch in einer zunehmend mobilen und verteilten Arbeitswelt zu kurz. Sensible Daten liegen immer mehr in der Cloud, ob von der IT bereit gestellt oder durch Mitarbeiter und Abteilungen selbst angeschafft. Im Fokus sollte also stets der vertrauliche, sichere Umgang mit Daten im Unternehmen stehen. Die wichtigsten Fragen, die sich Sicherheitsexperten dabei stellen müssen, sind: Wo befinden sich meine Daten? Um welche Art von Daten handelt es sich und wie interagieren Menschen und Maschinen mit diesen?“

www.forcepoint.com/de
 


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