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DDoS

Zahlreiche Finanzmedien wurden in den vergangenen Wochen immer wieder mit DDoS-Angriffen attackiert und gingen offline. Ein Kommentar von Marc Wilczek, Geschäftsführer von Link11.

Webseiten mit Investment-News und Verbraucherschutzinfos wie Investmentcheck.de oder Fondsprofessionell.de hatten in der Vergangenheit über den Edelmetallhändler PIM Gold berichtet. Er wird der Geldwäsche beschuldigt, und die Bafin hatte ihn davor wegen unvollständiger Informationen zu Vermögensanlagen in die Schranken gewiesen. Seit zwei Wochen laufen nun zielgerichtet Überlastungsangriffe gegen die Artikel und Beiträge, in denen über PIM Gold geschrieben wurde, meldet das Handelsblatt. Der Schluss liegt nah, dass die Attacken aus dem Umfeld des Goldhändlers beauftragt oder ausgeführt wurden. Wenn sich das bewahrheiten sollte, wären die Angriffe als Racheakt einzustufen.

Es ist falsch zu glauben, dass die Pressefreiheit nur in fernen Ländern wie Weißrussland, der Ukraine, Venezuela oder Kambodscha attackiert wird. DDoS-Attacken als Vergeltung für zu kritische Berichterstattung sind auch in Deutschland Realität. In der Vergangenheit wurden immer wieder bei großen und kleineren Verlagen versucht Einfluss zu nehmen, Recherchen zu stoppen oder Veröffentlichungen zu verhindern. Die meisten großen Medienhäuser haben daher Vorsorge getroffen und angemessene Schutzmaßnahmen installiert. Diese sollen neben der Pressefreiheit auch die Finanzierung der Inhalte absichern.

Denn DDoS-Attacken treffen Nachrichtenseiten an einem empfindlichen Punkt. Für die Medien können die DDoS-bedingten Downtimes empfindliche Störungen der Online-Vermarktung bedeutet. Mit jedem Seitenaufruf, der ins Leere läuft, gehen Einnahmen aus dem Verkauf digitaler Werbeflächen verloren. Daher sollten auch kleinere Blog- und Webseitenbetreiber ihre digitalen Angebote nicht ungeschützt lassen. Der Markt bietet viele Lösungen, die auch für KMU-Budgets passen. Wichtig ist, sich von Anfang an mit dem Thema IT-Sicherheit zu befassen und mit der Wahl dem passenden DDoS-Schutz nicht erst abzuwarten, dass man unter Attacke steht.

www.link11.com/de


 

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