Anzeige

Anzeige

VERANSTALTUNGEN

DIGITAL FUTUREcongress
14.02.19 - 14.02.19
In Frankfurt, Congress Center Messe

SAMS 2019
25.02.19 - 26.02.19
In Berlin

INTERNET WORLD EXPO
12.03.19 - 13.03.19
In Messe München

secIT 2019 by Heise
13.03.19 - 14.03.19
In Hannover

IAM CONNECT 2019
18.03.19 - 20.03.19
In Berlin, Hotel Marriott am Potsdamer Platz

Anzeige

Anzeige

Botnet

Avast zeigt mit einem Experiment auf dem Mobile World Congress 2018, wie IoT-Geräte und Smartphones ohne Wissen der Besitzer zum Minen von Kryptowährungen eingesetzt werden können.

Avast wird auf dem Mobile World Congress 2018 ein Experiment durchführen, um auf die Gefahren von Schwachstellen bei IoT- und mobilen Geräten aufmerksam zu machen. Dabei wird Avast die Kryptowährung Monero mit einem infizierten Smart-TV schürfen. Um live zu sehen, wie ihr eigenes Gerät mit Cryptomining-Malware infiziert werden kann, können Kongressbesucher an dem Experiment teilnehmen und mit ihrem Smartphone Monero schürfen. Monero ist bei Cyberkriminellen sehr beliebt, da nur die wenigsten digitalen Währungen so anonym sind wie diese. Im vergangenen Jahr haben Cyberkriminelle verstärkt Smartphones und IoT-Geräte zweckentfremdet, um Kryptowährungen ohne Wissen der Besitzer zu schürfen.

Erste Versuche von Avast zeigen, dass eine Armee von mehr als 15.800 Geräten benötigt wird, um 1.000 Dollar (rund 800 Euro) in Monero-Münzen im Laufe der vier Kongresstage zu schürfen. Smartphones und IoT-Geräte wie Smart-TVs, Webcams oder Thermostate haben häufig eine sehr geringe Rechnerleistung, was schlecht zum Schürfen ist. Aus diesem Grund müssen Cyberkriminelle massenweise Geräte anzapfen, um ihren Profit zu maximieren. Das Schürfen von IoT-Geräten bleibt dem Besitzer häufig verborgen, denn im Gegensatz zu einem PC ist es bei einem IoT-Gerät nicht erkennbar, wenn es heiß läuft oder an Leistung verliert.

„Bis vor kurzem haben sich Cyberkriminelle darauf konzentriert, PCs mit Malware zu infizieren, um damit Kryptowährungen zu schürfen. Aber jetzt sehen wir auch eine Zunahme von Angriffen, die IoT-Geräten und Smartphones gelten“, sagt Gagan Singh, Senior Vice President und General Manager Mobile bei Avast. „Aktuellen Daten von Shodan.io zufolge, einer Suchmaschine für Geräte, die mit dem Internet verbunden sind, sind 58.031 smarte Geräte in Barcelona für Attacken anfällig. Wenn jedes dieser Geräte Teil eines Botnetzes zum Schürfen von Monero auf dem Mobile World Congress werden würde, könnten Cyberkriminelle schätzungsweise das Äquivalent von 3.000 Euro zusammenbekommen. Die Kosten, die beim Schürfen von Kryptowährungen entstehen, sind so hoch, dass der Profit relativ gering ist, was Cyberkriminelle dazu motiviert nicht zehntausende, sondern Millionen von Geräten zu infizieren.“

Das Internet der Dinge eröffnet Cyberkriminellen neue Möglichkeiten, die Sicherheit und Privatsphäre der Menschen zu gefährden. 2017 tauchte das erste Botnetz zum Schürfen von Kryptowährungen auf, eine neue Version des bekannten Mirai-Botnetzes. Seitdem ist das Risiko gestiegen, dass Cyberkriminelle die Kontrolle über ein IoT-Gerät übernehmen, um damit Kryptowährungen zu schürfen. Für den Besitzer kann das eine hohe Stromrechnung, verringerte Leistung und eine verkürzte Lebensdauer seines Gerätes zur Folge haben.

Malware zum Schürfen von Kryptowährungen ist aber nur eine von vielen Gefahren für das vernetzte Zuhause. So ist auch die Privatsphäre der Menschen bedroht, wenn beispielsweise die Sicherheitskameras, die unseren Alltag aufzeichnen, oder die Smart Speaker, die unseren Gesprächen zuhören, gehackt werden. Avast hat heute „Smart Life“ vorgestellt, eine Lösung, die IoT-Sicherheitsbedrohungen abwehrt und die Privatsphäre der Menschen im vernetzen Zuhause schützt.

Auf dem Mobile World Congress haben Besucher am Messestand von Avast in Halle 7, Stand 7C60 die Möglichkeit zu sehen, wie viel der Smart-TV und das eigene Smartphone in Echtzeit schürfen. Wer selbst am Experiment teilnimmt, erhält eine Smartphone-Powerbank und wer die meisten Münzen schürft, gewinnt ein Samsung Galaxy S8. Das Smartphone ist bereits mit der Avast Mobile Security App ausgestattet, die die Nutzer vor digitalen Sicherheitsbedrohungen einschließlich Krypto-Malware schützt. Avast wird die geschürften Monero-Münzen behalten und das Geld nächstes Jahr auf dem Mobile World Congress für einen wohltätigen Zweck spenden.

www.avast.com
 

GRID LIST
Tb W190 H80 Crop Int D2cac016e9d69b9200475c19f0b416ac

Forscher decken Sicherheitslücken in Fortnite auf

Sicherheitsforscher von Check Point gaben Details der Sicherheitslücken bekannt, die für…
Tb W190 H80 Crop Int 18912600147da16a52b96d162a055dfc

So lassen Sie Phishing-Attacken ins Leere laufen

Sicherheitstipps haben sich in den letzten Jahren kaum verändert. Geräte wurden zwar…
Karsten Glied

Zu unbedarfter Umgang mit der IT-Sicherheit?

Zum jüngsten Hacker-Angriff auf Politiker, Journalisten und bekannten Persönlichkeiten…
Security Concept

Verantwortung für die IT-Security der eigenen Geräte übernehmen

Auf der CES werden wie jedes Jahr eine Vielzahl neuer Geräte vorgestellt. Passend dazu…
Tb W190 H80 Crop Int 5f246ccbf6b1305119a03e5f5f5f3175

CEO & Co. als Zielscheibe von Cyberkriminellen

Die Wellen in Politik und Presse schlagen hoch, wenn persönliche Daten von Personen des…
Elmar Albinger

Politiker-Hack: Passwort "Schwachstelle Mensch"

Der Hackerangriff auf deutsche Mandatsträger und Prominente hat das politische Berlin in…
Smarte News aus der IT-Welt