Anzeige

Anzeige

VERANSTALTUNGEN

SAMS 2019
25.02.19 - 26.02.19
In Berlin

Plutex Business-Frühstück
08.03.19 - 08.03.19
In Hermann-Ritter-Str. 108, 28197 Bremen

INTERNET WORLD EXPO
12.03.19 - 13.03.19
In Messe München

secIT 2019 by Heise
13.03.19 - 14.03.19
In Hannover

ELO Solution Day Hannover
13.03.19 - 13.03.19
In Schloss Herrenhausen, Hannover

Anzeige

Anzeige

Lupe FrauDas Anti-Malware-Team von Palo Alto Networks, Unit 42, hat einen neuen Android-Trojaner, namens SpyNote, entdeckt, der Remote-Spionage zum Kinderspiel macht. Das kostenlos verfügbare Builder-Tool zur Erstellung neuer Versionen der Malware ist in mehrere Malware-Diskussionsforen durchgesickert. 

SpyNote zählt ähnlich wie OmniRat und DroidJack zu RATs (Remote-Administration-Tools), die es Malware-Akteuren ermöglichen, aus der Ferne die administrative Kontrolle über ein Android-Gerät zu erlangen.

Wie andere RATs auch, bietet SpyNote umfangreiches Paket an Features: So ist kein Root-Zugriff erforderlich. Es können neue APKs (Android Application Packages) installiert und die Malware aktualisiert werden. Dateien können vom mobilen Gerät auf den Computer kopiert werden. Alle Nachrichten auf dem Gerät sind sichtbar, zudem können alle Anrufe mitgehört und alle Kontakte eingesehen werden. Live-Mithören oder eine Audio-Aufnahme über das Mikrofon des Geräts ist ebenso möglich wie die Kontrolle über die integrierte Kamera. Cyberspione, die ihren Informationsdurst damit immer noch nicht gestillt haben, können auch noch die IMEI-Nummer des Geräts, die WLAN-MAC-Adresse und Details zum Netzbetreiber einsehen. Selbstverständlich können sie auch die letzte GPS-Position des Geräts einholen und Anrufe auf dem Gerät tätigen, auf Kosten des rechtmäßigen Benutzers.

Ein Sample von SpyNote wurde bereits auf die Malware-Analyse-Websites VirusTotal und Koodous hochgeladen. Das Builder-Tool für SpyNote wurde in .NET entwickelt und ist weder verschleiert noch anderweitig geschützt. Bisher haben Cyberkriminelle SpyNote nicht für aktive Angriffe verwendet, aber die Forscher von Unit 42 vermuten, dass sie dies tun werden, da der Builder zum Erstellen von SpyNote kostenlos und problemlos erhältlich ist.

Das Installieren von Anwendungen von Drittanbietern kann sehr riskant sein. Dort mangelt es oft an Kontrolle von offiziellen Quellen wie dem Google Play Store, die – unter anderem mit detaillierten Verfahren und Algorithmen – schädliche Anwendungen aussortieren. Das Side-Loading von Apps aus fragwürdigen Quellen hingegen setzt Benutzer und ihre mobilen Geräte einer Vielzahl von Risiken hinsichtlich Malware und Datenverlust aus.

www.paloaltonetworks.com
 

GRID LIST
Radioaktiv verseucht

Gefährliche Webseiten: Wenn ein Klick den Computer verseucht

Schon ein Klick genügt, um sich beim Besuch einer scheinbar harmlosen Internetseite zu…
Piraterie

Apples Kam­­pf gegen Piraten-App-Entwickler

Apple will seine Entwickler dazu verpflichten, eine Zwei-Faktor-Authentisierung (2FA) zu…
Trojaner

RTM-Banking-Trojaner hat es auf KMUs abgesehen

Experten von Kaspersky Lab warnen vor dem ,RTM-Banking-Trojaner‘: Der Schädling hat es…
Cyberattacken

Cyberangriffe auf Lieferketten – neue Waffen im Handelskrieg

Sie sind schwerbewaffnet und richten oft großen Schaden an – egal ob Hobbyhacker,…
Phishing

Achtung Phishing: Gefälschte Amazon-Mails

Erneut ist der Versandhändler Amazon Opfer einer Phishing-Welle geworden. Unbekannte…
Stephan von Gündell-Krohne

Darum ist das IoT das Thema auf der Sicherheitskonferenz

Smarte Technologie gehört fest zum Unternehmensalltag – trotz bekannter…
Smarte News aus der IT-Welt