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Ein gemeinsamer Bericht von Trend Micro und der OAS zu „Cybersecurity and Critical Infrastructure Protection in the Americas“ legt wachsende Gefahren offen.

Cyberspionage gegen Ermittlungsbehörden, digitale Geldwäsche, Online-Angriffe auf Versorgungsinfrastrukturen und multinationale Firmen – die Kriminalität verlagert sich immer mehr ins Netz. Der Bericht „Cybersecurity and Critical Infrastructure Protection in the Americas“, den die Organisation amerikanischer Staaten (OAS) zusammen mit Trend Micro erstellt hat, legt die wachsenden Gefahren der Online-Kriminalität in Nord- und Südamerika für Menschen, Staaten und multinationale Firmen offen. Denn die Angriffe legen es nicht mehr nur auf Datendiebstahl an, sondern verfolgen zunehmend auch destruktive Ziele.

44 Prozent der über 500 befragten Behörden- und Unternehmensvertreter gaben an, dass sie Angriffe mit dem Ziel verzeichnet hätten, Daten zu löschen oder zu vernichten. 40 Prozent berichteten von Versuchen, Systeme zum Absturz zu bringen. 76 Prozent sagten, dass die Angriffe gegen Infrastrukturen immer ausgeklügelter würden. Und 93 Prozent sahen eine Zunahme oder zumindest keinen Rückgang bei der Anzahl der Angriffe. Besorgniserregend ist aber vor allem der hohe Anteil derer, die keine abschließende Aussage dazu treffen konnten, ob ihre Infrastrukturen angegriffen wurden oder nicht, nämlich 31 Prozent.

Weckruf auch für deutsche Firmen
 

„Diese Untersuchung sollte als Weckruf verstanden werden: Kritische Infrastrukturen stellen mittlerweile ein primäres Ziel für Cyberkriminelle dar. Mehr noch: Es handelt es sich um Angriffe auf die Infrastrukturen des Westens“, so Sicherheitsexperte Udo Schneider, Pressesprecher beim japanischen IT-Sicherheitsanbieter Trend Micro. „Cyberkriminalität und Cyberaktivismus blühen in Nord- und Südamerika. Das fordert nicht nur Staaten heraus, sondern auch Unternehmen. Insbesondere deutsche Firmen, die jenseits des Atlantiks aktiv sind, müssen ihre Sicherheitsanstrengungen verstärken und neue Ansätze wie Spionageaufklärung und -abwehr verfolgen, um Angriffe auf die eigene Infrastruktur und das geistige Eigentum zu vereiteln.“

Für den Bericht wurden mehr als 500 Verantwortliche und Betreiber kritischer Infrastrukturen von Regierungsbehörden und Unternehmen aus Branchen wie Telekommunikation, Finanzindustrie und Energiewirtschaft in 25 Ländern des amerikanischen Kontinents befragt. Damit stellt die Studie die aktuell umfassendste Untersuchung zur Sicherheit kritischer Infrastrukturen im Cyberspace Nord- und Südamerikas dar. Der vorliegende Bericht ist bereits die zweite große Analyse, die Trend Micro und die OAS im Rahmen ihrer 2013 geschlossenen Partnerschaft erstellt haben. Damals hatten beide eine Untersuchung zum Stand der Cyberkriminalität in Lateinamerika und karibischen Staaten vorgelegt.

„Die Regierungen Nord- und Südamerikas, aber auch auf der ganzen Welt müssen die Verwundbarkeit, die kritischen Infrastrukturen inhärent ist, und die möglicherweise gravierenden Folgen dieser Angreifbarkeit, falls nicht angemessen abgesichert, begreifen“, erklärt Neil Klopfenstein, Executive Secretary des OAS Inter-American Committee against Terrorism (CICTE). „Von Stromnetzen und Trinkwasseranlagen bis zu Ölförderung und Transport fossiler Brennstoffe – diese Systeme sind im Grunde für die gesamte Gesellschaft wichtig. Der Bericht bekräftigt die Notwendigkeit, den Schutz kritischer Infrastrukturen in unseren Mitgliedstaaten laufend zu verbessern. Gleichzeitig müssen wir zusammenarbeiten und Informationen austauschen, um diese Herausforderungen zu meistern und einen sicheren sowie widerstandsfähigen Cyberspace für Regierungen, Unternehmen und Bürger in der Region zu schaffen.“

Der vollständige Bericht sowie weitere Informationen sind hier abrufbar.

www.trendmicro.de

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