Es kam nun so, wie es abzusehen war: Am 28. November 2024 hat die EU-Kommission mitgeteilt, ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland und weitere 22 Mitgliedstaaten eingeleitet zu haben.
Die besinnliche Weihnachtszeit steht vor der Tür – eine Zeit, die nicht nur für Glühwein und Geschenke, sondern auch für gesteigerte Cyberrisiken bekannt ist. Gerade jetzt nutzen Cyberkriminelle die erhöhte Online-Aktivität, um gezielt Privatpersonen und Unternehmen anzugreifen.
Laut dem aktuellen IT Security Economics Report von Kaspersky sind Unternehmen in Deutschland mit erheblichen IT-Sicherheitsherausforderungen konfrontiert. An erster Stelle stehen Ausfallzeiten und Produktivitätsverluste, die von 48 Prozent der Befragten genannt werden.
Cybervorfälle sind das größte Geschäftsrisiko. Daher müssen Cyberrisiken als Teil des unternehmerischen Risikomanagements betrachtet werden und fallen somit in den Verantwortungsbereich der Geschäftsleitung.
Downtimes und langsame Verbindungen sind für viele Unternehmen die Endgegner. Eine hohe Netzwerkresilienz ist das beste Hilfsmittel im Kampf gegen sie. Opengear hat daher eine Checkliste erstellt, die sich Administratoren über den Laptop hängen sollten.
Das Jahr 2025 rückt näher, und künstliche Intelligenz (KI) sorgt immer noch für erhebliche Veränderungen in der Cybersicherheitslandschaft. KI kommt zunehmend in den unterschiedlichsten Branchen zum Einsatz. Unternehmen sollten sich darauf vorbereiten, dass ihre Daten, Systeme und Benutzer steigenden Risiken ausgesetzt sind.
Die „Netz- und Informationssicherheitsrichtlinie 2“, kurz NIS2, ist eine Richtlinie der Europäischen Union, um die Cybersicherheit kritischer Sektoren insgesamt zu verbessern. Sie aktualisiert die NIS-Richtlinie von 2016, die angesichts so komplexer wie zahlreicher Cyberbedrohungen deutlich nachgebessert werden musste.
Zum einen haben generative KI-Systeme einen Aufschwung erlebt – bei der Erkennung von Bedrohungen und der Automatisierung von Sicherheitsprozessen, aber gleichzeitig auch im Einsatz Cyberkrimineller, etwa in Phishing-Kampagnen und bei Social Engineering.