Netzwerkausfälle kosten immer mehr Geld

Die Anzahl von Netzwerkausfällen steigt und verursacht immer höhere finanzielle Verluste. Das berichteten fast zwei Drittel aller befragten deutschen CIOs in der jüngsten Studie von Opengear. Auch die Dauer, bis Probleme behoben sind, nimmt zu.

Lange Downtimes sind der – leider sehr reale – Stoff, aus dem die Alpträume vieler Organisationen gewoben sind. Die aktuelle Umfrage von Opengear, einem Unternehmen von Digi International und Anbieter von Lösungen für einen sicheren, robusten Netzwerkzugang sowie die Automatisierung kritischer IT-Infrastrukturen, belegt deren potenzielle Gefahr für Umsatz, Reputation und den Erfolg der digitalen Transformation. Befragt hat Opengear 500 CIOs und 500 Netzwerktechniker aus Deutschland, Großbritannien, den USA, Frankreich und Australien.

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Die Studie zeigt, dass nicht nur die Anzahl an Netzwerkausfällen steigt. Auch die mittlere Wiederherstellungszeit (Mean Time to Repair – MTTR) wird immer länger. Ein weiterer Grund ist die Notwendigkeit, Probleme vor Ort lösen zu müssen: 94% der befragten Network Engineers aus Deutschland gaben an, dass Mitarbeiter immer wieder verreisen müssen, um Netze direkt vor Ort wiederherzustellen. Unter anderem wegen der Reisezeit dauert eine Downtime deshalb heute im Schnitt 9,3 Stunden, fast zwei Stunden mehr als 2020. Zudem entstehen teils hohe Kosten für Transport und Hotelaufenthalte.

Aus Sicht der CIOs ist der finanzielle Verlust erwartungsgemäß die schwerwiegendste Auswirkung von Netzwerkausfällen auf ihr Unternehmen. Doch in der Studie gaben die Führungskräfte auch Reputationsverlust (56%), Datenverlust (54%) und eine Verringerung der Kundenzufriedenheit (51%) als direkte Folgen an. Durch den zunehmenden Schaden, den Netzausfälle anrichten, dürfte Netzwerkresilienz in absehbarer Zeit wohl an der Spitze der Prioritätenliste stehen.

Mit seiner Studie hat Opengear den Finger jedenfalls am Puls der Zeit: Durch die digitale Transformation sind immer mehr Unternehmen auf stabile Netzwerke angewiesen. Sie nutzen das Internet of Things (IoT) sowie Smart Devices und ermöglichen ihren Mitarbeitern hybride Arbeitsmodelle. Mit der deutlich intensiveren Nutzung der Netzwerke steigt das Risiko kostspieliger und störender Ausfallzeiten. Ein Problem, das auch das Management vermehrt umtreiben wird.

„Zwar sind Netzwerkausfälle nichts Neues, doch wir beobachten einen besorgniserregenden Anstieg der Häufigkeit, der Schwere und der Kosten von Ausfallzeiten“, warnt Gary Marks, Präsident von Opengear. „Unternehmen brauchen heute zudem deutlich länger, um sich von diesen Vorfällen zu erholen. Das ist vor allem auf die zunehmende Raffinesse von Cyberangriffen und eine Kombination von wirtschaftlichen Faktoren sowie dem Fachkräftemangel zurückzuführen. Unsere Untersuchung sendet ein deutliches Warnsignal. Um finanziellen Schaden und Rufschädigung durch Netzwerkprobleme zu vermeiden, müssen Unternehmen die Ausfallzeiten so gering wie nur möglich halten. Fortschrittliche Technologien helfen Unternehmen, ihre Abläufe zu rationalisieren und die Widerstandsfähigkeit ihrer Netzwerke zu erhöhen.“

Die Studie sollte hier zum Download verfügbar sein.

www.opengear.com

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