Zunahme von Identitätsmissbrauch

Komplexe Hybrid-Angriffe machen SOCs zur zentralen Abwehrlinie

Laut dem aktuellen Threat Status Report von aDvens basieren 80 Prozent der Cybervorfälle auf gestohlenen Identitäten. Moderne Angriffe erfordern eine automatisierte Analyse in Echtzeit.

Der Cybersicherheitsdienstleister aDvens stellt in seinem Threat Status Report 2025/2026 eine deutliche Zunahme komplexer, mehrstufiger Angriffsmuster fest. Cyberkriminelle kombinieren zunehmend unterschiedliche Methoden wie Phishing, die Ausnutzung von Schwachstellen sowie den Missbrauch legitimer Administrations-Tools, um über längere Zeit unentdeckt in Unternehmensnetzwerken zu agieren. Isolierte Einzelindikatoren reichen zur Aufdeckung dieser Vorgehensweisen meist nicht mehr aus. Als primäres Einfallstor identifiziert der Bericht den gezielten Missbrauch kompromittierter Identitäten: 80 Prozent der vom hauseigenen CERT untersuchten Sicherheitsvorfälle begannen mit einem initialen Zugriff über entwendete Zugangsdaten.

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Mustererkennung und Bedeutung von Managed SOCs

Die erfolgreiche Verteidigung entwickelt sich damit vorrangig zu einer Frage der Verarbeitungsgeschwindigkeit und qualifizierten Verhaltensanalyse. Um laufende Attacken frühzeitig einzudämmen, müssen massive Datenströme kontinuierlich auf verdächtige Muster untersucht werden. Da vielen Unternehmen die Kapazitäten fehlen, um ein eigenes Security Operations Center rund um die Uhr zu betreiben, gewinnen externe Managed-SOC-Lösungen an Bedeutung. Die Verknüpfung von Open-XDR-Architekturen, KI-gestützter Auswertung und menschlicher Fachexpertise soll dabei helfen, Fehlalarme zu reduzieren und die verbleibende Reaktionszeit im Ernstfall entscheidend zu verkürzen.

„Die Aufgabe eines modernen SOC besteht heute nicht mehr darin, einzelne Warnmeldungen abzuarbeiten. Entscheidend ist, aus Millionen von Datenpunkten Muster zu erkennen, die auf einen laufenden Angriff hindeuten. Die zunehmende Professionalisierung der Angreifer erfordert eine kontinuierliche Analyse, technische Expertise und die Fähigkeit, Bedrohungen frühzeitig einzuordnen.“

Andreas Süß, CEO DACH bei aDvens

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(red/aDvens)

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