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Security

Die Corona-Pandemie hat die Arbeitswelt verändert. Ein Großteil der Mitarbeiter:innen sitzt im Homeoffice, Meetings finden digital statt – künftig sieht so das New Normal aus. Doch welche Auswirkungen hat das auf die IT-Sicherheit von Unternehmen?

Dieser Frage ist der Passwortmanager Dashlane gemeinsam mit Datalands nachgegangen: Der Report "The Future of Security in the Hybrid Workplace" untersucht die Gewohnheiten und den Umgang der Mitarbeiter:innen mit der IT-Sicherheit am Arbeitsplatz – und deren mögliche Auswirkungen auf Unternehmen. Dafür wurden 1.000 US-Angestellte befragt. Die Ergebnisse zeigen Unternehmen auf, welche Herausforderungen die neue Arbeitswelt mit sich bringt – ob im Büro oder Remote – und wo dringend Handlungsbedarf besteht.

Es zeigte sich: Die Befragten lassen sich in vier „Passwort-Personas“ einteilen, also Typen, die ganz unterschiedlich mit dem Thema Sicherheit umgehen und damit auch die Unternehmen vor verschiedene Herausforderungen stellen:

  1. Die „Gewohnheitstiere“: Diese Mitarbeiter:innen machen mit mehr als einem Drittel die größte Gruppe aus. Sie verbringen viel Zeit im Internet, erledigen fast alles digital und denken dabei wenig über Sicherheit und Passwortverwaltung nach. Das Problem: Zugangsdaten merken gehört nicht zu ihren Stärken und wenn sie den Überblick verlieren, sind sie schnell frustriert. Um das zu umgehen, machen sie es sich leicht und verwenden schwache Passwörter oder für mehrere Konten dieselben Zugangsdaten.

    Die Lösung: Die „Gewohnheitstiere“ mögen es simpel – dann machen Sie es ihnen leicht und geben sie ihnen einen Passwort-Manager an die Hand. Damit wird das Leben im Internet einfacher, sicherer und weniger frustrierend.
     
  2. Die „Unerreichbaren“: Sie sind seltener online, erledigen Dinge lieber persönlich und haben kein besonders hohes technisches Verständnis. Die „Unerreichbaren“ teilen Online-Logins nicht mit anderen, notieren sich ihre Passwörter lieber auf Zettel und verschlüsseln ihre Geräte nicht.

    Die Lösung: Um das Verhalten dieser Mitarbeiter:innen zu ändern, muss man ihnen die Scheu vor der Technik nehmen. Das gelingt am besten, indem man an den Grundlagen ansetzt – mit Schulungen und Sicherheits-Tools, die besonders einfach zu bedienen sind, über Video-Tutorials und Anleitungen verfügen und sofort zum Einsatz kommen können.
     
  3. Die „Effizienten“: Diese Gruppe ist stets bemüht, das Beste aus ihrem persönlichen und beruflichen Leben herauszuholen. Die „Effizienten“ erledigen alles online und das auf mehreren Geräten. Dabei streben sie immer nach dem einfachsten Weg. Oft zulasten der Sicherheit, denn damit es schnell geht, verwenden sie häufig dieselben Passwörter für mehrere Konten oder speichern diese aus Bequemlichkeit im Browser.

    Die Lösung: Noch ein Arbeitsschritt der Sicherheit zuliebe? Nein, danke. Dafür haben die „Effizienten“ keine Zeit. Besser: Cybersecurity-Tools bereitstellen, die eine nahtlose UX ohne Auswirkungen auf Produktivität und Geschwindigkeit bieten.
     
  4. Die „Kenner“: Diese Gruppe ist sozusagen mit dem Internet aufgewachsen – und sich noch am ehesten der Risiken bewusst, die dort lauern können. Sie kennen sich mit der Technik aus, behalten den Überblick über ihre Online-Konten und werden seltener Opfer von Cyber-Attacken. Aber: Mit dem Glauben, alles unter Kontrolle zu haben, sinkt auch die Wahrscheinlichkeit, dass sie Passwortmanager nutzen.

    Die Lösung: Die „Kenner“ sind gar nicht so leicht zu überzeugen. Für sie sind Cybersecurity-Tools nützlich, die ihnen persönliche Vorteile bieten und Stress minimieren. Wichtig für diese Gruppe sind Tools, die sowohl für das Arbeits-, als auch das Privatleben genutzt werden können, aber dennoch beide Bereiche klar voneinander trennen.

Weitere Ergebnisse aus der Studie:

  • 82 % der Angestellten sind sich durchaus bewusst, dass sie sich um den Schutz ihrer persönlichen Daten kümmern müssen
  • 81 % halten es für unsicher, Passwörter oder Logins mit anderen Personen zu teilen
  • 78 % finden es wichtig, über das Thema IT-Sicherheit informiert zu sein
  • 72 % würden künftig gerne mindestens zweimal pro Woche remote arbeiten
  • 69 % der Mitarbeiter:innen nutzen mindestens einmal im Monat die “Passwort zurücksetzen-Funktion”
  • 49 % setzen auf fragwürdige Passwort-Praktiken und eigene unsichere Methoden, um den Überblick über ihre Zugangsdaten nicht zu verlieren
  • 35 % sind überfordert mit dem Merken von Logins
  • 15 % verwenden einen Passwortmanager

Für den Report wurden mehr als 1.000 US-amerikanische Internetnutzer:innen über verschiedene Marktforschungspanels befragt. Damit repräsentative Aussagen getroffen werden können, wurden die Befragten nach einer speziellen Altersstruktur ausgewählt:  Etwa ein Drittel war zwischen 18 und 34 Jahre alt, zwei Drittel zwischen 35 und 55.

https://www.dashlane.com/de


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