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Sicherheitsnetz

Die Stadtwerke Heidelberg sind mit einer softwarebasierten IT-Notfallplanung für den IT-Ernstfall gewappnet.

Weltweit sind Energieversorger gezielt im Visier von Hackern. Fallen beispielweise durch einen Cyberangriff wichtige IKT-Systeme aus, kommt der Betrieb und zwangsläufig die Versorgung mit lebensnotwendigen Ressourcen zum Erliegen. Um diese Versorgung auch im Ernstfall aufrechtzuerhalten, müssen Betreiber Kritischer Infrastrukturen (KRITIS) in der Lage sein, ihre Systeme schnellstmöglich wieder zum Laufen zu bringen. Aus diesem Grund entschieden sich die Stadtwerke Heidelberg für die softwarebasierte IT-Notfallplanung Indart Professional von Contechnet.

Nach der KRITIS-Verordnung des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zählen die Stadtwerke Heidelberg in den Sektoren Prozessleittechnik, Strom und Gas „wegen ihrer besonderen Bedeutung für das Funktionieren des Gemeinwesens“ zu KRITIS. Als diese sind sie gesetzlich dazu verpflichtet, ihre informationstechnischen Systeme, die für den Betrieb des Versorgungsunternehmens maßgeblich sind, „angemessen“ abzusichern.

„Im Ernstfall greifen noch immer viele Unternehmen auf manuelle Notfallhandbücher zurück“, sagt Jens Heidland, Leiter Consulting bei Contechnet, Lead Auditor ISO 27001 und IT-Sicherheitskatalog. „Diese bestehen jedoch meist aus unübersichtlichen Word- oder Excel-Dokumenten. Sich im Ernstfall durch diese unzähligen Dokumente zu wühlen und am Ende doch festzustellen, dass die Daten nicht mehr auf dem aktuellen Stand sind, ist nur wenig hilfreich.“
Um dem zu entgehen, entschieden sich die Stadtwerke Heidelberg für eine softwarebasierte Notfallplanung.

IT-Notfallplanung als Sicherheitsnetz

Hier lag die Herausforderung vor allem im einmaligen Befüllen und der kontinuierlichen Pflege aller notfallkritischen Daten. Doch gerade die Vollständigkeit dieser Informationen ist die Grundlage einer zuverlässigen Notfallplanung.

„Bei der Software legten wir großen Wert darauf, dass sie unsere komplexen Strukturen vollumfänglich erfassen kann“, sagt Tobias Lang, Informationssicherheitsbeauftragter (ISB) der Stadtwerke Heidelberg. „Mit der Lösung und der Unterstützung von Contechnet konnten wir innerhalb von vier Wochen im laufenden Betrieb eine funktionsfähige IT-Notfallplanung auf die Beine stellen.“

Basis für softwarebasiertes ISMS geschaffen

Als KRITIS-Betreiber war für die Stadtwerke Heidelberg auch das Thema ISMS von hoher Bedeutung. Das Projekt wurde im Aufgabenbereich der Konzern-IT angesiedelt und auch hier entschied man sich für die entsprechende Lösung aus der Contechnet Suite.

Mit Hilfe der Inventarliste aus Indart Professional sowie der Unterstützung von bestehenden dokumentierten Informationen, wurde das ISMS schrittweise aufgebaut. Um das Thema Informationssicherheit im Betrieb zu verinnerlichen, wurden bisher über 300 Mitarbeiter für das Thema sensibilisiert.

https://contechnet.de/de/
 


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