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Digitale Kommunikation32,3 Millionen Menschen sind aktuell Mitglied der Plattform Meetup.com. Sie verabreden sich mit Gleichgesinnten zum Sport, Sprachen lernen, Kochen oder um sich über unterschiedlichste Themen zu unterhalten. Aber damit nicht genug: Bei technischen Meetups tauschen sich Anwender, Hersteller und Berater über ihre Erfahrungen mit IT-Trends aus.

Die Zeit von Cloud und agiler IT ist durch raschen Wandel gekennzeichnet. Das Angebot an neuen Technologien wächst rapide. Softwarehersteller bringen gefühlt monatlich wirkliche und scheinbare Innovationen auf den Markt. Damit einher geht die Angst, den Anschluss zu verpassen. Eine Einschätzung, was wirklich relevant ist, fällt vielen Anwendern schwer. Gleichzeitig gibt es kaum Ansprechpartner, die bereits praktische Erfahrungen mit den Neuerungen gemacht haben, wodurch die Unsicherheit weiter zunimmt.

Eine Lösung wäre, sich für alle Neuheiten und Trends zu Netzwerk, Storage, Server, Virtualisierung oder Client Cloud einen Ansprechpartner des Herstellers oder einen Dienstleister ins Haus zu holen. Den meisten Firmen fehlt dafür jedoch das nötige Budget. Anwender suchen woanders nach Rat und werden bei den Fachleuten in technischen Communities fündig. Die Community-Veranstaltungen erlauben den Austausch vor Ort, wodurch die Teilnehmer über neue Entwicklungen auf dem Laufenden bleiben.

Der Gemeinschaftsgedanke selbst ist nicht neu. Die virtuellen Pendants sind Blogs und Foren, in denen Menschen ihr Wissen teilen oder Fragen stellen und beantworten. Andere nehmen Podcasts oder Videos auf und stellen sie online. Und auch lokale Gruppen haben sich früher schon zusammengefunden. Statt über Mund-zu-Mund-Propaganda, Foren und E-Mail-Verteiler verabreden sie ihre Treffen heute aber über Plattformen wie meetup.com. Die Teilnehmer bekommen bei den Veranstaltungen einen Überblick über neue Produkte und Services, erste Praxisberichte beschleunigen den Entscheidungsprozess und führen zu einer zeitgemäßen und offeneren IT-Planung.

Eine Community für jedes Interesse finden

Eine technische Community, die sich mit den Themen beschäftigt, die für die eigene Firma relevant sind, finden Interessierte auf meetup.com. Auf der schnell wachsenden Plattform gibt es rund 288.000 Gruppen zu Themen, die so unterschiedlich sind, wie die Menschen, die sie gründen: gemeinsam wandern gehen, basteln oder fotografieren. In 182 Ländern suchen die Mitglieder nach Gleichgesinnten. In Deutschland gibt es bereits zahlreiche Gruppen zu speziellen Technologie-Themen. Die Teilnehmer interessieren sich für autonomes Fahren, Wordpress oder Bitcoin. Auch Software-Entwickler treffen sich regelmäßig zum Austausch oder zu gemeinsamen Programmierabenden. Vorteil dieser technischen Communities ist, dass Menschen mit einem gemeinsamen Interesse aufeinander treffen und zudem Experten als Ansprechpartner vorfinden. Diese erklären Details, beantworten Fragen von Angesicht zu Angesicht oder geben in einem Vortrag Anregungen. Der Mehrwert liegt in der Interaktion und dem persönlichen Austausch miteinander.

Software-Hersteller wie Microsoft haben das Potenzial der technischen Communities erkannt. So promotet der Konzern die Treffen und sponsert auf Anfrage Räume oder stellt Sprecher. In seinem Programm „Tech Connect“ betreut das Unternehmen eigene Gruppen und Initiativen. Das Programm „Most Valuable Professional“ (MVP) gehört dazu. Microsoft erfährt dadurch, was die Anwender bewegt, kann sein Ansehen steigern und bekommt Rückmeldung zu seinen Lösungen.

Einblicke in Spezialthemen gewinnen

Die Veranstaltungen, die über meetup.com organisiert werden, heißen „Meetups“. Sie sind im Normalfall kostenlos. Nach Meetups in der Nähe können Interessierte suchen, ohne sich zu registrieren. Um einer Gruppe beizutreten oder an einem Meetup teilzunehmen, ist es nötig, dass sie sich einloggen. Das System informiert dann über Zeitpunkt und Ort des nächsten Treffens.

Solche Community-Treffen befassen sich häufig mit sehr speziellen Themen: In einem Azure Meetup geht es dann etwa um die Kollaboration mit OneDrive. Es besteht die Gefahr, dass die Teilnehmer anschließend überzeugt sind, die Thematik vollständig verstanden zu haben, und sich selbst überschätzen. Sie glauben dann, alles auch selbst umsetzen zu können. Das wird meistens schiefgehen, denn eine solche Veranstaltung ersetzt Beratung nicht, denn die Vorträge dort dauern nur rund eine Stunde. In dieser Zeit kann kein Experte ein Thema in der nötigen technischen Tiefe kommunizieren. Eine weitere wichtige Voraussetzung um neue Dienste sinnvoll einzusetzen, ist, den Überblick über die vorhandene IT-Infrastruktur in einer Firma zu haben. Es gilt, nicht nur die richtigen Produkte auszusuchen, sondern auch Lizenzierung, Konzeption, Support und Betrieb der neuen Lösungen zu betrachten. Unter Umständen ist es notwendig, interne Prozesse umzustellen, bestehende Systeme anzupassen und neue Abläufe einzuführen. IT-Dienstleister vereinen im Idealfall die Kompetenz für die einzelne Lösung und eine generelle Sicht.

Auch sie nutzen technische Communities, denn sie erfahren dort, was die Anwender aktuell bewegt. Dadurch sind sie vorbereitet, wenn ein Unternehmen in einer solchen Veranstaltung ein Thema für sich entdeckt und sich anschließend näher damit befassen will. Außerdem fällt es ihnen leichter der gewünschte „Trusted Advisor“ zu sein. Einen solchen vertrauenswürdigen Berater brauchen Firmen, wenn sie ihre bestehende IT-Struktur sinnvoll und effizient mit IT-Trends ergänzen möchten.

Azure Meetups bringen Anwender auf den neuesten Stand

In Deutschland gibt es Azure Meetups bisher in 19 Städten beziehungsweise Regionen. Damit sind sie ein gutes Beispiel für technische Communities. Da es bei Cloud-Diensten bisweilen jede Woche ein Update gibt, ist es für Nutzer besonders wichtig auf dem neuesten Stand zu sein. Diese Azure Meetups finden daher oft jeden Monat oder auch alle zwei Monate statt. Externe Referenten oder Gruppenmitglieder halten dort Vorträge zu aktuellen Themen.

Klassische technische Konferenzen wie die Microsoft Ignite finden jährlich statt. Sie bieten einen Rückblick auf das vergangene Jahr und einen Ausblick, auf das, was in den nächsten zwölf Monaten geplant ist. Das ist großartig, der Rhythmus reicht aber fürs Tagesgeschäft nicht mehr aus. Um stets up to date zu sein und Praxiserfahrungen zu teilen, eignen sich deshalb technische Communities. Sie und IT-Dienstleister ergänzen und bedingen sich inzwischen sogar.

Eric BergEric Berg, IT-Architekt bei COMPAREX und Microsoft Most Valuable Professional (MVP) (Quelle: Comparex)

www.comparex-group.com
 

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