IT-Sicherheit in Produktion und Technik
12.09.17 - 13.09.17
In Berlin

Be CIO: IT Management im digitalen Wandel
13.09.17 - 13.09.17
In Köln

IBC 2017
14.09.17 - 18.09.17
In Amsterdam

Orbit IT-Forum: Auf dem Weg zum Arbeitsplatz der Zukunft
27.09.17 - 27.09.17
In Leverkusen

it-sa 2017
10.10.17 - 12.10.17
In Nürnberg

TeamworkSichtbar wird die neue digitale Arbeitswelt in jedem beliebigen ICE-Zug am Montagmorgen: Wo bis vor kurzem noch Akten, Ausdrucke und gelbe Leuchtmarker das Bild dominierten, gehören heute Notebook, Smartphone oder Tablet-PC zur Grundausstattung jedes Geschäftsreisenden.

Die mobilen Geräte sind die äußerlich sichtbaren Zeichen des aktuellen Wandels in Unternehmen: Neue Technologien verändern Arbeits- und Kommunikationsprozesse. Verbunden ist dies mit neuen Herausforderungen für die Kommunikationsinfrastruktur. Eine Studie von Frost & Sullivan aus dem Jahr 2014 gibt dafür konkrete Anhaltspunkte: Demnach greift bereits ein Drittel der Arbeitnehmer mobil auf das Firmennetzwerk zu und 45 Prozent der Arbeitnehmer arbeiten zumindest von Zeit zu Zeit im Home Office. Um gemeinsame Arbeitsprozesse zu fördern, planen fast 40 Prozent der Unternehmen, mehr kollaborative Plattformen einzusetzen. Die Herausforderung besteht darin, diese Tools und die mobilen Arbeitsgeräte ohne Effizienzverlust in Geschäftsprozesse und die bestehende Infrastruktur zu integrieren.

Neue Anforderungen an Unified Communications & Collaboration

Mit dem Arbeitsalltag in Unternehmen haben sich auch die Anforderungen an Lösungen für Unified Communications & Collaboration (UCC) verändert. Ging es noch vor kurzem vor allem darum, durch entsprechende Telefonanlagen die einheitliche Erreichbarkeit von Mitarbeitern unter einer Nummer sicherzustellen, steht heute die intelligente Integration von weit mehr Plattformen, Diensten und Geräten im Fokus: Nach Bedarf integriert UCC Festnetz und Mobilfunk, Videokonferenzen, E-Mail, Instant Messaging und weitere Kommunikationskanäle in einer einzigen Anwendung. Mitarbeiter im Home Office, unterwegs oder an flexiblen Arbeitsplätzen lassen sich dabei voll einbinden. Ob, wann und auf welchem Weg ein Mitarbeiter erreichbar ist, macht ein eingebautes Präsenzmanagement sichtbar. Das vereinfacht die effektive Zusammenarbeit von Teams und Mitarbeitern.

Eine aktuelle Studie von IDG bestätigt: Derzeit liegt der Schwerpunkt bei UCC-Lösungen im Unternehmenseinsatz noch auf Kernfunktionen wie Telefonie, Instant-Messaging oder E-Mail. Zahlreiche Unternehmen planen jedoch für die nahe Zukunft die Integration weiterer Funktionen und Tools: Von Collaboration-Werkzeugen über Video- und Webkonferenzen bis hin zu kommunikationsgestützten Geschäftsprozessen.

Ausgangspunkt Arbeitsplatz

Diese Bandbreite an Funktionen gibt Unternehmen die Möglichkeit, unterschiedliche Arbeitsplätze genauso einzurichten, wie es Arbeitsweise und Mobilität der Mitarbeiter erfordern – ohne Verluste bei der Erreichbarkeit, dem Zugriff auf wichtige Daten und Anwendungen oder der Effizienz.

Die Planung sollte dabei immer von den konkreten Arbeitsplätzen im Unternehmen und deren Anforderungen ausgehen: So benötigen Projektmitarbeiter im Büro, die mit Notebook und Handy arbeiten, den ständigen Zugriff auf die Büro IT-Infrastruktur über ihre Endgeräte. Für ultra-mobiles Security- oder Flugpersonal ohne festen stationären Arbeitsplatz ist vor allem der Smartphone-Zugriff auf ein eingeschränktes Set an IT-Systemen wichtig. Vertriebs- oder Service-Mitarbeiter, die häufig beim Kunden unterwegs sind, müssen von unterwegs unter anderem an Telefonkonferenzen teilnehmen sowie ihre Termine koordinieren und vor- oder nachbereiten. Je nach Bedarf und Unternehmensgröße bietet Vodafone eine Reihe von integrierten Ende-zu-Ende-Lösungen für Unified Communications & Collaboration an.

Skalierbare, integrierte Kommunikationslösung

Für große, international agierende Unternehmen ist Vodafone OfficeNet Enterprise als UCC-Lösung besonders geeignet. Die integrierte Kommunikationsplattform beruht auf Cisco-Technologie und wird von Vodafone als Managed Service aus der Cloud angeboten. Unternehmen erhalten damit Telefonie, Mobilfunk, Video, Chat-Funktionen, Präsenzmanagement und Web-Konferenzen in einer Anwendung und können zahlreiche Endgeräte an das Kommunikationssystem anbinden, vom Office-Telefon über Notebooks und Tablets bis zum Handy oder Videokonferenzsystem. Das Kommunikationssystem setzt auf einem gemanagten Virtual-Private-Network im Core-Netz von Vodafone auf und bringt zahlreiche Sicherheitsfunktionen wie Verschlüsselung mit. Besonderer Fokus liegt auf der Verfügbarkeit des Voice-Services: Die Kommunikationsinfrastruktur wird in einem sicheren Rechenzentrum gehostet und ist dort redundant ausgelegt, zum Service gehören außerdem proaktives Monitoring und Entstörung. Dadurch kann Vodafone eine Verfügbarkeit von bis zu 99,9 Prozent und kurze Wiederherstellungszeiten garantieren.

Vodafone OfficeNet Enterprise lässt sich nach oben auf bis zu mehreren Zehntausend Teilnehmern skalieren. Da die Lösung aus der Cloud zur Verfügung gestellt wird, entfällt im Unternehmen der Aufwand für administrative Aufgaben wie Installation, Erweiterung und Wartung fast komplett. Für die Mitarbeiter steht im Unternehmensalltag vor allem die Benutzerfreundlichkeit im Vordergrund: Jeder Nutzer ist unter einer einzigen Rufnummer erreichbar und kann flexibel von einem Endgerät auf das andere wechseln. Ist ein Nutzer einmal nicht erreichbar, werden Sprachnachrichten aufgezeichnet und in Outlook oder Lotus Notes im persönlichen Postfach abgelegt.

Baukasten für flexible Kommunikation im Mittelstand

Ein Rundumpaket für mittelständische Unternehmen mit bis zu 350 Arbeitsplätzen bietet Vodafone mit dem Angebot One Net Classic. Diese On-Premise-Lösung integriert ebenfalls Festnetz, Mobilfunk, Datenleitungen sowie die Anbindung unterschiedlicher Arbeitsplätze per UCC-Technologie. Je nach individuellen Anforderungen können Unternehmen hier nach dem Baukastenprinzip unter verschiedenen Modulen wählen. Als Basis stehen fünf Arbeitsplatzpakete zur Verfügung; abhängig davon, ob der Mitarbeiter über einen festen Arbeitsplatz verfügt, mobil ist wie etwa im Außendienst oder einen Vermittlungsplatz wie zum Beispiel ein Empfangsmitarbeiter hat. Dabei werden Tischtelefone genauso integriert wie Mobiltelefone oder sogenannte Softphones, also die Telefonie über PC oder Laptop. Auf Wunsch sind die Mitarbeiter auf allen Geräten unter einer Nummer erreichbar.

Für die effizientere Zusammenarbeit in Teams können Unternehmen Zusatzoptionen wählen. Portallösungen für Desktop, Tablet oder Mobiltelefon bieten den Zugriff beispielsweise auf Präsenzinformationen, Instant Messaging oder Social-Media-Tools. Als weitere Optionen lassen sich zudem Voice-Mail-Funktionen, Sprach- und Videokonferenzen, Desktop-Sharing sowie eFax integrieren. One Net Classic wird von Vodafone als Managed Service angeboten und beruht auf Technologie von Unify. Zum Service gehören Installation, Betrieb, Wartung, Updates und Services des Systems. Damit erhalten Unternehmen die komplette Leistung, Ende-zu-Ende, aus einer Hand und müssen sich selbst nicht um die Administration kümmern. Der Clou: Abgerechnet wird auch hier auf Monatsbasis nach einem einfachen Port-Preis-Modell, wie es sonst bei Cloud-Produkten, wie etwa der Vodafone OfficeNet Enterprise Lösung, angeboten wird. Damit entstehen dem Kunden keine hohen Investitionskosten für eine Telefonanlage und er kann flexibel und schnell neue Arbeitsplätze integrieren.

Flexibles Teamwork, mobiles Arbeiten mit vollem Zugriff auf wichtige Anwendungen und optimale Erreichbarkeit sind die Vorteile von Unified Communications & Collaboration in kleinen und großen Unternehmen gleichermaßen. Gleichzeitig können Unternehmen mit UCC-Lösungen aus der Cloud ihre Kostenstruktur deutlich verbessern. Denn die anfallenden Kosten lassen sich präzise auf monatlicher Basis kalkulieren und als laufende Betriebsausgaben bilanziell erfassen. Damit entfällt das mit hohen Anfangsinvestitionen verbundene und Kapital bindende Errichten und Betreiben eigener Systeme. Bei der Auswahl und vor allem während der Einführung von UCC-Lösungen sollte jedoch der Nutzen der Lösung in den Vordergrund gestellt werden. Denn die Einführung von UCC im Unternehmen bedeutet einen Veränderungsprozess. Der Fokus auf den Nutzen hilft Firmen, Mitarbeiter auf diesem Veränderungsprozess mitzunehmen.

Sind diese Voraussetzungen gegeben, dann kann UCC den Wandel in Richtung digitale, mobile und flexible Arbeit voranbringen. Idealerweise wandeln die Lösungen die Kommunikationsinfrastruktur so, dass räumliche Grenzen für die Zusammenarbeit keine Rolle mehr spielen. ICE oder Büro, Kundenbesprechung oder Home Office, Konferenz oder Service-Einsatz im Außendienst – unabhängig vom Einsatzort können Mitarbeiter so jederzeit optimal zusammenarbeiten.

Merano Mettbach, VodafoneMerano Mettbach, Bereichsleiter Consulting & Unified Communications, Vodafone Enterprise

www.vodafone.de

Frische IT-News gefällig?
IT Newsletter Hier bestellen:

Newsletter IT-Management
Strategien verfeinert mit profunden Beiträgen und frischen Analysen

Newsletter IT-Security
Pikante Fachartikel gewürzt mit Shortnews in Whitepaper-Bouquet