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Wer sich beruflich weiterbilden möchte, steht häufig vor der Qual der Wahl. Es gibt heutzutage unzählige Weiterbildungsmöglichkeiten zu quasi jedem Thema. Aufgrund der fortschreitenden Digitalisierung in nahezu allen Bereichen des alltäglichen Lebens, bieten sich Seminare im Bereich Software an. 

Programme des Herstellers SAP, werden bei fast der Hälfte der deutschen Unternehmen verwendet. Somit bietet sich eine Weiterbildung in diesem Bereich an. Das zusätzliche Wissen rund um SAP-Software, bietet eine höhere Qualifikation und damit auch höhere Chancen auf dem Arbeitsmarkt oder bei der nächsten Gehaltserhöhung. Doch welche SAP-Kurse sind empfehlenswert und führen tatsächlich zu Erfolg?

Anwender vs. Berater

Als erster Schritt, sollte entschieden werden, ob eine SAP-Weiterbildung als Anwender oder als Berater gesucht wird. Für absolute Neulinge auf diesem Gebiet, kommen nur Kurse für Anwender in Frage. Denn hier werden erst einmal die Basics gelehrt. Dabei steht meist ein bestimmtes Modul im Mittelpunkt. Hier sollte entschieden werden, in welche Richtung man sich spezialisieren möchte. Da viele Tools jedoch sehr eng zusammenarbeiten, bietet es sich an, mehrere Module zu lernen. Deshalb sollten nur Bildungsträger gewählt werden, welche SAP-Weiterbildungen in einer Vielzahl von Modulen anbieten. Zumindest sollten dabei die folgenden Hauptkategorien im Angebot sein:

  • Controlling
  • Einkauf
  • Finanzbuchhaltung
  • Personal
  • Vertrieb

Einige Anbieter stellen zudem Kurse zur Verfügung, die gleich mehrere miteinander verknüpfte Tools in einer Weiterbildung abdecken.

Wer bereits Erfahrung im Umgang mit SAP und den unterschiedlichen Modulen hat, kann von einer Weiterbildung zum Berater profitieren und SAP sozusagen zum Beruf machen. In diesen Kursen lernen Teilnehmer nicht mehr den Umgang, sondern den Aufbau und die Einrichtung der SAP-Programme. Dabei kann ebenfalls aus unterschiedlichen Modulen ausgewählt werden. Auch hier gilt, dass Weiterbildungen empfehlenswert sind, welche gleich mehrere Tools abdecken und so umfassendes und übergreifendes Wissen vermitteln. Zudem sollte die Möglichkeit bestehen zusätzlich ABAP zu lernen, die Programmiersprache mit der innerhalb von SAP gearbeitet wird. Denn so bieten sich nach Abschluss noch bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt, beispielsweise als Entwickler.

Online vs. Offline

Wenn entschieden wurde, in welchem Bereich die Schulung erfolgen soll, muss entschieden werden, ob eine Online- oder Offline-Weiterbildung in Frage kommt. Online-Kurse bieten den klaren Vorteil, dass die Anfahrtszeit und -kosten entfallen. Häufig ist diese Form des Lernens auch etwas günstiger, da keine Raumkosten entstehen. Allerdings ist beim Online-Angebot nochmals zu differenzieren. So gibt es Video-Kurse, welche im eigenen Tempo und zu beliebigen Zeiten absolviert werden. Von diesen muss jedoch eher abgeraten werden. Zum einen deshalb, weil so bei Fragen kein direkter Ansprechpartner zur Verfügung steht. Zum anderen, ist hier die Quote der Aussteiger relativ hoch. Ohne fest Kurszeiten und eine Verpflichtung der Anwesenheit fällt vielen Teilnehmern die Motivation zum Abschließen des Kurses deutlich schwerer. Dahingegen können Online-Kurse mit festen Unterrichtszeiten und Live-Übertragung der Vorlesungen überaus empfehlenswert sein. Vorausgesetzt, die Kursgebühren enthalten den Zugriff auf das SAP-Trainingssystem, so dass ohne Probleme von zuhause aus gelernt werden kann.

Offline-Weiterbildungen empfehlen sich von daher, dass alle Technik zu Verfügung gestellt wird. Zudem fällt vielen Menschen das Lernen in der Gruppe leichter. Hier spielt auch der soziale Aspekt eine Rolle: So kann man sich mit anderen Teilnehmern vor und nach dem Unterricht austauschen und Kontakte knüpfen. Auch die direkte Anwesenheit des Trainers, sehen viele als großen Vorteil an. Einziger Nachteil liegt hier darin, dass die Anfahrt mit in den Zeit- und Geldaufwand eingerechnet werden muss.

Ob man sich für eine Online-Weiterbildung mit Live-Übertragung oder eine Offline-Veranstaltung entscheidet ist letztendlich vor allem Geschmackssache, erfolgversprechend sind beide Formen.

Inhouse vs. Outhouse

Wenn es sich um eine, vom Arbeitgeber organisierte SAP-Weiterbildung handelt, muss außerdem der Faktor Inhouse oder Outhouse betrachtet werden. Dabei ist es sehr zu empfehlen einen Dozenten für Kurse auf dem eignen Firmengelände zu buchen. So sparen sich die Mitarbeiter die Anfahrt und die Weiterbildung kann beispielsweise halbtags stattfinden und lässt sich so besser mit dem Arbeitsalltag verknüpfen.

Die Software von SAP ist vor allem deshalb so beliebt, da die einzelnen Module zu individuellen Programmen verknüpft werden können und so individuellen Firmen- und Abteilungs-Bedürfnisse gedeckt werden können. Wenn die SAP-Schulung also vor Ort im Unternehmen stattfindet, kann auf den speziellen Aufbau und die Modul-Schnittstellen eingegangen werden. Zudem bietet es sich dann an, reale Probleme es Unternehmens im Training zu bearbeiten und die Mitarbeiter so optimal zu schulen.

Wenige Gründe sprechen für eine Schulung außer Haus. Dies bietet sich beispielsweise nur dann an, wenn sehr wenige Mitarbeiter geschult werden. Auch ein Mangel an Schulungsräumen kann gegen eine Weiterbildung im Firmengebäude sprechen. Selbstverständlich sind SAP-Kurse für Individuen direkt beim Bildungsträger empfehlenswert, sofern sie denn offline erfolgen.

Weitere wichtige Merkmale

Bei der Auswahl der richtigen SAP-Schulung sollte auf jeden Fall darauf geachtet werden, dass es sich um einen offiziellen SAP-Trainingspartner handelt. Denn nur diese Bildungsträger können nach erfolgreichem Abschluss auch die SAP-geprüften Zertifikate ausstellen. Zudem bedeutet dies auch, dass die Schule offiziell anerkannt ist. So kann unter bestimmten Voraussetzungen ein Bildungsgutschein von der Agentur für Arbeit genutzt und die Kursgebühren zu 100% erstattet werden. Darüber hinaus verfügen offizielle SAP-Trainingspartner häufig über Kontakte zu Unternehmen, welche SAP nutzen. So findet häufig eine Weitervermittlung direkt nach Kursende statt.

Selbstverständlich spielt auch der passende Startzeitpunkt eine Rolle. Große Bildungsträger bieten hier den Vorteil, dass sie mehr Start-Termine und zudem Kurse an vielen unterschiedlichen Standpunkten anbieten. So ist es einfacher ein passendes Angebot zu finden.

Als weitere Entscheidungshilfe, kann die Kursgröße dienen. Denn je größer der Kurs, desto weniger Zeit bleibt für individuelle Hilfestellungen und Fragen. Gute Weiterbildungen kann man hier auch daran erkennen, dass neben dem Dozenten auch mehrere Hilfskräfte anwesend (oder im Chat verfügbar) sind. So wird sichergestellt, dass allen Teilnehmern geholfen werden kann. Zudem bietet es sich an, einen Blick auf die Statistik der Kurse zu werfen. Häufig wird hier aufgeführt wie viel Prozent der Teilnehmer die Abschlussprüfung bestehen und den Kurs tatsächlich abschließen.

Fazit

Erfolgsversprechende SAP-Weiterbildungen bieten die Möglichkeit modulübergreifend zu lernen. Empfehlenswerte Bildungsträger bieten dabei sowohl Offline-, als auch Online-Kurse mit Live-Übertragung an und stellen ausreichend Dozenten und Hilfslehrer zur Verfügung. Zudem sollten sie offizielle Trainingspartner von SAP sein und dementsprechend nach Abschluss anerkannte Zertifikate ausstellen. Wer sich bei der Auswahl der Weiterbildung an all diese Punkte hält, kann sich sicher sein, eine gute Ausbildung zu erhalten.
 


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