Smarte Ersatzteil-Logistik: So hat das Warten bald ein Ende

Smarte Technologie

Seit der Corona-Pandemie kämpfen viele Industrien mit Problemen bei ihren Lieferketten. Besonders groß sind die Herausforderungen und Wartezeiten bei Ersatzteilen, etwa für die Automobilindustrie. Als besonders hilfreich gelten dabei smarte Softwares, welche den Weg aus dem Engpass führen können.

Seit der Corona-Pandemie hat die Autoindustrie weltweit mit gravierenden Problemen, vor allem in den Lieferketten, zu kämpfen. So beträgt etwa die aktuelle Wartezeit für das Elektroauto i4 beim deutschen Premiumhersteller BMW 17 Monate. Dazu kommen natürlich auch problematische, überzogene Wartezeiten aufgrund des allbekannten Chip-Mangels – der Autostandort Deutschland muss steht vor zahlreichen Herausforderungen und ist gezwungen zu handeln. 

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Branchen-Studie: Probleme in den Auto-Lieferketten halten weiter an

Die Probleme von BMW, Audi und Co. dürften laut einer Studie der Unternehmensberatung Alix-Partners auch in den kommenden Jahren anhalten. Lieferengpässe etwa bei Chips, rückläufige Absatzzahlen, steigende Rohstoffpreise und lange Lieferzeiten werden die Automärkte noch bis mindestens 2024 weiter prägen, so die Prognose einer Mitte 2022 vorgestellten Studie.

Industrie 4.0 und Handel 4.0 verlangen nach neuen digitalen Lösungen

Logistikverantwortliche stehen seit der Pandemie und verschärft seit dem Kriegsbeginn im Osten Europas vor riesigen Herausforderungen: Getrieben von Industrie 4.0 und Handel 4.0 müssen sie die richtigen Antworten für Dimensionen wie Echtzeitfähigkeit und Sicherheit sowie Flexibilität und Skalierbarkeit finden. Die Stabilität und Widerstandsfähigkeit der Lieferketten muss also dringend gesteigert werden. 

Das gilt im besonderen Maße für die Lieferketten in der Ersatzteillogistik. Weil wichtige mechanische oder elektronische Bauteile oder Rohstoffe ausbleiben, oder nur sehr zeitverzögert in die Werkshallen oder auf die Baustellen geliefert werden, verzögern sich die Produktionsabläufe immens. Das kostet eine Menge Geld, Zeit und Nerven bei den Unternehmen, ihren Beschäftigten sowie den Kundinnen und Kunden. Interne Prozesse dank effizienter Lösungen schärfen – dies wird auch 2023 das „Main Target“ im Bestandsmanagement darstellen.

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„Innovative Lösungssuite für die gesamte Supply Chain“

Abhilfe ist jedoch möglich: Über eine smarte Software und eine ganzheitliche Softwareumgebung, mit der digitale Prozesse optimiert und noch bestehende Digitalisierungslücken konsequent geschlossen werden können. Eine entsprechende Lösung für die Bestandsoptimierung von Lieferketten und Lagermanagement kommt dabei einem deutschen Hersteller aus Aachen, genauer gesagt der Software-Schmiede INFORM

Die eigens entwickelte Lösungssuite namens ADD*ONE hilft dabei, die Supply Chain in etwaigen Unternehmen nachhaltig zu verbessern. Damit werden auch bereits etablierte ERP- und Warenwirtschaftssysteme um leistungsstarke Prognoseverfahren ergänzt, welche auf künstlicher Intelligenz basieren. Auch praxiserprobte Optimierungsalgorithmen sowie effektive Controlling-Dashbords sind federführend für einen effizienten Arbeitsablauf. Das Programm wurde bereits im Jahr 1992 vertrieben, damals noch unter dem Namen DIKON, und seitdem kontinuierlich weiterentwickelt. Mit der revolutionären Entwicklung und Digitalisierung der Lieferketten und der Ersatzteillogistik hat sich auch ADD*ONE immer weiterentwickelt. 

Deshalb spricht Stefan Witwicki, Leiter Geschäftsbereich Inventory & Supply Chain bei INFORM, auch nicht mehr von einem einzigen System. Vielmehr handelt es sich um eine Lösungssuite, die Optimierungen in der gesamten Supply Chain ermöglicht: Von der Beschaffung, über die Produktion und Distribution bis hin zum Vertrieb.  Heute optimiert ADD*ONE nach Angaben des Software-Herstellers auch dank Künstlicher Intelligenz täglich sechs Milliarden Euro an Lagerbeständen an Zwischen- und Fertigprodukten sowie 450 Millionen Euro im Großhandel, Ersatzteil- und Aftermarket – Tendenz steigend.

Ersatzteillogistik wird zur wichtigen Existenzfrage für Unternehmen

Führende Konzerne und große Mittelständler wie Bosch, Schaeffler, Freudenberg, Liebherr oder Cargobull zählen zu den Kunden von INFORM. Das Unternehmen beschäftigt rund 900 Softwareingenieure, Datenanalysten und Berater, die ihrerseits rund 1.000 Kunden in allen Teilen der Welt betreuen.

Das Thema Ersatzteillogistik nimmt dabei einen immer größeren Teil der täglichen Arbeit ein: Die Herausforderungen sind groß. Unternehmen müssen heute weltweit und zu jeder Zeit die richtigen Ersatzteile bereitstellen können. Sie müssen auf Störungen der Lieferzeit, die zum Beispiel durch Störungen der Transportwege verursacht werden, schnell reagieren können. Dabei müssen auch die Auswirkungen auf die Produktionszeiten beachtet werden.

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