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10 Tipps, worauf Sie bei Supply Chain Management-Software achten sollten:

  1. Grundsätzlich sollte eine gute Supply-Chain-Software wirklich systemübergreifend – also End-to-End – und innerhalb kürzester Zeit eingesetzt werden können; ohne Programmierkenntnisse beim Anwender. Wählen Sie eine Software, die vom Endanwender komplett konfigurierbar ist.
     
  2. Testen Sie die von Ihnen bevorzugte Software und nehmen Sie nur eine Lösung in die engere Wahl, die einfach und intuitiv, zum Beispiel mittels Drag & Drop Funktionen, zu bedienen ist.
     
  3. Stellen Sie sicher, dass das System in der Lage ist, wirklich alle Flüsse von Rohstoffen, Bauteilen, Halbfertig- und Endprodukten, alle Informationen jeglicher Systeme und Beteiligten entlang der gesamten Wertschöpfungs- und Lieferkette vom Rohstofflieferanten bis zum Endkunden – von Anfang bis Ende – einzubeziehen.
     
  4. Achten Sie auf integriertes Datenmanagement, um die reibungslose Zusammenarbeit aller Partner einer Lieferkette zu ermöglichen. Wichtig: Die Systeme der Partner sollten unverändert bestehen bleiben können – national wie international.
     
  5. Stellen Sie sicher, dass Ihnen intelligente Workflow-Technologien dabei helfen, die Benutzerinteraktionen auf ein Minimum zu reduzieren, um den Prozess durch eine hohe Automatisierung möglichst effizient zu gestalten.
     
  6. Die SCM-Software muss inkonsistente Daten bzw. fehlerhafte Dateneingaben erkennen und entweder den Benutzer warnen oder noch besser automatisiert nach entsprechenden Regeln eigenständig beheben. Dies erspart Ärger und Kosten.
     
  7. Eine ganzheitliche Zeitzonen-Unterstützung ermöglicht die einfache internationale Ausweitung des Einsatzgebietes.
     
  8. Schön ist, wenn die Software Ihre internationalen Kolleginnen und Kollegen jeden Morgen jeweils in ihrer Muttersprache begrüßt. Mehrsprachigkeit ist in unserer globalen Welt ein absolutes Muss.
     
  9. Die jeweiligen Geschäftsobjekte, wie zum Beispiel Lieferschein oder Sendung, müssen flexibel über Konfigurationen und ohne Programmieren in Prozesse, Masken oder Workflows eingebunden und auch wieder verändert werden können.
     
  10. Achten Sie auf den Einsatz einer Standard-Software für Datenintegration und -management statt Eigenprogrammierung. Das spart Kosten und Nerven, wenn Prozesse geändert werden müssen. Und irgendwann müssen sie geändert werden.

Stefffen BrehmeSteffen studierte ab 1988 in Tralee (Irland) Informatik. Nach Abschluss war er Anfang der 90er Mitgründer von SimpleWork (Warenwirtschafts-System), das man 96 verkaufte. Anfang 97 wurde er Interims-IT-Leiter bei Maxdata, Ende 97 war er Mitgründer der Beans AG (Shop-System), 2002 Mitgründer der Lobster GmbH (gut 100 MA, 1000 Kunden). Steffen ist seitdem Leiter Software-Entwicklung bei Lobster und der geistige Vater des Hauptprodukts Lobster_data, Standard-Software für hybride Datenintegration.

www.lobster.de
 


Lesen Sie auch die anderen Beiträge der Serie „IIoT“ von Steffen Brehme:

Teil 1: Handlungsbedarf bei der Datenintegration

Teil 2: IIoT-Einführung - Checkliste: Diese Hürden müssen sie nehmen

Teil 3: Erfolgsfaktor Integriertes Supply Chain Management 

Teil 4: Kreativität 4.0 - Checkliste: Datenintegration als Treiber für IIoT

Teil 5: Perfekt organisiert: Wie automatisierte Lieferung und fristgerechtes Ordermanagement funktionieren 

Teil 6: Vernetzung 4.0 - So gelingt die standardisierte Datenintegration

Teil 7: Über sieben Brücken - Datenmigration Schritt für Schritt 

 


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