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WMS

Vor dem Hintergrund, dass SAP SE die Wartung und den Support des Warehouse Management (WM) Moduls zu Ende 2025 abgekündigt hat, stehen derzeit viele Unternehmen vor der Herausforderung ein neues Warehouse Management System einzuführen. Dabei ist häufig die Entscheidung für das Nachfolgeprodukt der SAP, das SAP Extended Warehouse Management (EWM) bereits gefallen.

Mit dem Whitepaper »Marktüberblick SAP EWM-Implementierungspartner« liefert das »Team warehouse logistics« vom Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML einen umfassenden Überblick für den Markt der SAP EWM-Implementierungspartner.

Ende 2025 ist die Wartung und der Support für die Komponente Warehouse Management (WM) von SAP abgekündigt. Vor diesem Hintergrund stehen immer mehr Unternehmen vor der Herausforderung ihr bestehendes WM-Modul zu ersetzen und ein neues Warehouse Management System einzuführen. Häufig ist die Entscheidung zu Gunsten des Nachfolgeprodukts der SAP, dem SAP Extended Warehouse Management (EWM), bereits gefallen. Das SAP EWM bietet die Besonderheit, dass es nicht nur vom Hersteller und Lizenzgeber SAP selbst vertrieben, sondern über eine große Anzahl an Implementierungspartnern angeboten wird. Die Wahl des richtigen Partners für die Einführung des SAP EWM ist neben der Wahl der richtigen Software daher essentiell für den Erfolg eines jeden WMS-Projektes. In der Studie des »Team warehouse logistics« vom Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML haben 23 SAP EWM-Implementierungspartner 42 spezifisch auf SAP EWM gerichtete Fragen beantwortet.

Die Historie, das Produktportfolio sowie die Kundenstruktur sind ausschlaggebend für die Wahl des richtigen Implementierungspartners

Für den Projekterfolgt ist es von entscheidender Bedeutung, die Historie, das Produktportfolio sowie die Kundenstruktur und die damit einhergehenden Kernkompetenzen der einzelnen EWM-Implementierungspartner zu berücksichtigen. In der Marktstudie wird zwischen »SAP-Anbietern«, die in der Regel schon seit den 90er Jahren auf dem SAP Markt tätig sind und »Hybriden Anbietern«, welche neben dem SAP EWM zusätzlich eine eigene Lagerverwaltungssoftware anbieten, unterschieden. Dabei bringt jeder Implementierungspartner seine eigenen Stärken in das Projekt mit ein. 86 % der »SAP-Anbieter« weisen neben dem SAP EWM-Know-how zusätzlich Kompetenzen im Bereich des ERP-Systems von SAP auf und können somit als Suite-Anbieter in der Überarbeitung der unternehmensweiten IT-Infrastruktur unterstützen. »Hybride Anbieter« können mit einem umfangreichen Prozess- und Planungswissen im Bereich der Intralogistik punkten und bringen in der Regel langjährige logistikspezifische Erfahrungen in das Projekt mit ein.

Auch die Kundenstruktur des Implementierungspartners hat wesentlichen Einfluss auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Die Kundenanzahl gibt unmittelbar Aufschluss über den Erfahrungswert der befragten Implementierungspartner. An dieser Stelle ist hinzuzufügen, dass 32 % der WMS-Anbieter angaben, bis zu 15 Kunden für die Implementierung des SAP EWM zu haben. Die Mehrheit der Implementierungspartner hingegen weist Erfahrungen mit 16 bis 30 Kunden auf. Lediglich 9 % arbeiteten bereits mit 46 bis 60 Kunden zusammen.

Der WMS-Anwender muss sich seiner internationalen Rollout-Strategie sowie seines angestrebten Innovationsgrades bewusst sein

Ein maßgeblicher Aspekt ist außerdem die globale Verfügbarkeit des WMS-Anbieters. Bei der Wahl des richtigen Implementierungspartners ist es wichtig, dass sich die Unternehmen ihrer eigenen internationalen Rollout-Strategie bewusst sind. Die Auswertung der Umfrage zeigt, dass große Unterschiede zwischen den einzelnen Implementierungspartnern bestehen (siehe Bild 1). Gut 40 % der Implementierungspartner betreiben ausschließlich Niederlassungen in der DACH-Region, verfügen jedoch zusätzlich über weltweite Projekterfahrung, die sich in Abhängigkeit vom Implementierungspartner auf einzelne Regionen bezieht. Die weltweite Projekterfahrung der EWM-Implementierungspartner ist dabei häufig durch ihre Kundenstruktur bedingt. Denn der Kunde, also der WMS-Anwender, der den Mutterkonzern in Deutschland betreibt, verfügt nicht selten über weitere Lager- und Produktionsstandorte auf dem gesamten Globus. Nach der initialen Einführung des SAP EWM am Hauptstandort begleitet der Implementierungspartner die Kunden häufig in ihrer internationalen Struktur.

Regionale Niederlassungen

Bild 1: Regionale Niederlassungen und Projekterfahrung der Implementierungspartner (Grundgesamtheit:22)

Ein weiteres Entscheidungskriterium stellt der Innovationsgrad sowohl des Anbieters als auch des Anwenders dar. Denn es ist wichtig, dass beide Partner ein ähnliches Verständnis über den Umgang mit neuen Technologien verfolgen.

Branchenspezifische Anforderungen erfordern in der Regel spezielle Add-ons, die jedoch nicht von allen Implementierungspartnern angeboten werden

Die zielgruppen- und branchenspezifische Erfahrung der WMS-Anbieter stellt ein weiteres Entscheidungskriterium dar. In unmittelbarem Zusammenhang steht hierzu die Verfügbarkeit von Add-ons, die die Realisierung verschiedener Zusatzfunktionen ermöglichen. Besonders häufig nachgefragte und dementsprechend von den Implementierungspartnern häufig angebotene Add-ons betreffen die Materialflusssteuerung, die doppelt-/mehrfachtiefe Lagerung und das Staplerleitsystem. Letzteres findet vorrangig Einsatz in manuellen Lägern, wohingegen die beiden erst genannten Add-ons der Steuerung automatisierter Läger dienen.

Von besonderem Interesse ist neben der Verfügbarkeit von Add-ons auch das Angebot von Cloud-Lösungen. Ist eine Cloud-Lösung durch den WMS-Kunden explizit gewünscht, sollte der Implementierungspartner insbesondere das Angebot im Bereich des IT-Hostings sowie seine Projekterfahrung mit Cloud-Lösungen unter Beweis stellen (siehe Bild 2).

Überblick zu Cloud-Lösungen

Bild 2: Überblick zu Cloud-Lösungen

Der »Marktüberblick SAP EWM-Implementierungspartner« bietet Unternehmen die Möglichkeit ihre Anforderungen mit dem am Markt verfügbaren Angebot abzugleichen und einen umfassenden Überblick über den Markt der SAP EWM-Implementierungspartner zu erhalten.

Das »Team warehouse logistics« betreibt mit warehouse-logistics.com seit über 18 Jahren eine der weltweit führenden Plattformen zum Vergleich von »Warehouse Management Systemen« und analysiert als kontinuierliche Langzeitstudie einen Großteil der marktbestimmenden Faktoren. Mit der Teilnahme fast aller relevanten WMS-Anbieter der DACH Region bietet die Plattform umfangreiche Informationen über den aktuellen Status bei Forschung und Entwicklung sowie allgemeinen Markt- und Branchentrends.

Weitere Informationen:

Die Komplettversion des »Marktüberblicks SAP EWM-Implementierungspartner« soll nach vorheriger Registrierung als kostenloser Download zur Verfügung stehen: www.warehouse-logistics.com.

Kira SchmeltzpfenningKira Schmeltzpfenning, fachliche Leitung »Team warehouse logistics«; Abteilung Intralogistik und -IT Planung am Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML in Dortmund
 

 

 

 

Nicole StraubeNicole Straube, wissenschaftliche Hilfskraft im »Team warehouse logistics«; Abteilung Intralogistik und -IT Planung am Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML in Dortmund
 

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