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Es ist mit einiger Mühe verbunden, jedoch dann und wann notwendig: der Umzug einer Webseite. Auf dem Weg von einem Hoster zum anderen gibt es einige Stolpersteine. Doch diese lassen sich umgehen – insofern man weiß, worauf zu achten ist.

Ein Webseitenumzug kann mit vielen Vorteilen verbunden sein. Ein besserer Kundensupport, vielleicht niedrigere Gebühren und bessere Performance. Besonders, wenn über die langfristige Entwicklung eines Projekts nachgedacht wird, kann sich ein Umzug lohnen.

Grundlegend gilt für jeden Webseitenumzug: Gutes Timing ist wichtig. Denn bei jedem Umzug kann einiges schief gehen oder länger als geplant dauern. Daher sollte das Projekt bewusst in eine weniger aktive Zeit gelegt werden. Bei vielen Webseiten ist das mitten in der Nacht. Anders sieht es aus, wenn z.B. ein Online-Shop zwar in Deutschland betrieben wird, sich aber hauptsächlich an Webseitenbesucher aus dem Ausland richtet. Durch Zeitverschiebungen muss entsprechend umgeplant werden.

Wichtig vor jedem Umzugsbeginn: Zugangsdaten kennen

Eigentlich selbstverständlich, doch können sie im Eifer des Umzugs übersehen werden. Wer seine Webseite von einem Anbieter zum anderen bringen will, sollte unbedingt an sämtliche Zugangsdaten denken. Dabei geht es nicht nur um die, für die Verwaltungsumgebung, sondern ebenso die der Datenbanken und mehr. Wer erst beim eigentlichen Umzug Zugangsdaten anfordert, muss eventuell lange warten und kann damit den geplanten Zeitrahmen nicht einhalten.

Ein wichtiger Hinweis dazu: Nicht nur das Kennen, sondern auch Kommunizieren neuer Zugangsdaten spielt eine wichtige Rolle. Wechselt man nämlich nicht nur den Hoster für die Webseite, sondern auch die E-Mail-Adressen des Unternehmens, müssen letztere weiterhin flüssig erreichbar sein.

Das Sichern und Hochladen der Daten

Sind die Zugangsdaten erreichbar, können die bisherigen Webseitendaten heruntergeladen werden. Sie sollen nun ihren Platz beim neuen Hoster bzw. dem neuen Tarif finden. Typischerweise werden neben allen per FTP-Zugang erreichbaren Daten auch Informationen aus der Datenbank benötigt.

Wenn es die Zeit zulässt, stellt ein Webseitenumzug eine gute Möglichkeit für einen Frühjahrsputz dar. Nicht benötigte Bilder, Videos und übergebliebene Konfigurationen nicht länger benötigter Funktionen dürfen verschwinden.

Es kann passieren, dass die Hosting-Umgebung beim neuen Webhoster sich in einigen Aspekten von der bisherigen Lösung unterscheidet. Testumgebungen helfen hier weiter, um nach dem Upload der Daten sicherzustellen, dass die Webseite auch korrekt geladen wird.

Nicht vergessen werden sollte natürlich auch die Domain. In der Regel lässt sich diese per Auth-Code unproblematisch auch außerhalb der Vertragslaufzeiten von einem Hoster zum anderen mitnehmen.

Den Webseitenumzug auslagern

Nicht immer muss man seine Webseite selbst umziehen. Besonders wenn die Seite Einnahmen generiert, sollte sie nicht „mal eben selbst“ übertragen werden. Stattdessen lohnt sich ein Blick in die Angebote des neu gewählten Hoster. Einige Unternehmen bieten den Umzug einer Webseite an. Und das teilweise zu überschaubaren Preisen. Vergleicht man den Aufwand und das Potenzial an möglichen Fehlern und damit verbundenen Kosten, kann so ein Angebot lohnen.

 


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