Potenzial von Full-Service-eCommerce Plattformen: Welche Tools können Brands unterstützen?

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In einem immer komplexeren und hart umkämpften eCommerce-Markt eine Brand erfolgreich zu entwickeln, ist eine Herausforderung, für deren Bewältigung neben einem starken Produkt vor allem ein gehöriges Maß an Know-how notwendig ist.

Weil viele Startups hier verständlicherweise nur unzureichend aufgestellt sind, erweisen sich Full-Service-eCommerce Plattformen als eine sinnvolle und hilfreiche Lösung.

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Der eCommerce-Markt ist der Markt der Zukunft

Wer sich mit den Statistiken beschäftigt, dem wird schnell klar, dass der sogenannte Offline-Handel, also das Konzept des rein stationären Handels, an seine Grenzen stößt und im Vergleich mit dem eCommerce immer mehr Marktanteil verliert. Ein Blick auf die Umsatzzahlen im Bereich Online-Handel in Deutschland erweist sich hier als sehr aufschlussreich.

Im Jahr 2021 konnten im Bereich B2C-eCommerce ca. 86,7 Milliarden Euro in Deutschland erwirtschaftet werden. Im Vergleich zu 2020 war dies eine Steigerung um 19 Prozent. Für das Jahr 2022 wird ein Gesamtumsatz von ca. 126,2 Milliarden Euro, für 2025 sogar 168,5 Milliarden Euro prognostiziert. Weltweit soll der Umsatz bis 2025 auf 4,61 Billionen Euro steigen. An diesen Zahlen ist ablesbar, wie stark der eCommerce in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen hat und auch weiterhin an Bedeutung gewinnen wird. Vor allem Big Player wie Amazon, welcher im Jahr 2021 einen Umsatz von 469,8 Milliarden US-Dollar erwirtschaften konnte, zeigen auf, welches enorme Wachstum der eCommerce in den letzten Jahren verzeichnen konnte.

Doch der Markt wird kompetitiver, denn immer mehr Marktentwickler strömen mit ihren Produkten auf den Markt. Gleichzeitig wachsen die Herausforderungen für Brandowner: Steigende Transportkosten, ein aufwendiges Review Management und globale Lieferengpässe, die Nachbestellungen verzögern, um einige Beispiele zu nennen. Kurz: Der eCommerce Markt ist komplex – ihn zu verstehen zeitintensiv. Um langfristig erfolgreich wirtschaften zu können, ist es für Unternehmen, ob Startup oder bereits erfolgreiche eCommerce-Brand, von Relevanz, sich selbst von der Konkurrenz abzuheben, den Kunden eine bessere Performance zu liefern. Aufschluss über die aktuelle Performance bzw. den Erfolg des Unternehmens geben vor allem Kennzahlen (KPI’s). Mit ihrer Hilfe lässt sich ein Unternehmen analysieren und dann entsprechend auch steuern. Das effektive Steuern einer Brand ist für ihren Owner fundamental wichtig (z.B. in Bezug auf Wettbewerber, die Verkaufs- oder Marketingstrategien oder Nachbestellungsprozesse). Merke: Ohne eine Analyse von Kennzahlen kann ich ein Unternehmen nicht steuern.

Tools und KPI’s – Das leisten Full-Service-eCommerce Plattformen

Die Kennzahlen, die den Zustand eines Unternehmens aufzeigen, sind komplex, vielfältig und korrelieren in der Regel, sie stehen also in Beziehung zueinander. Es ist enorm wichtig, einen schnellen und leicht verständlichen Überblick über sie zu bekommen, denn so können sie zu einer erfolgreichen Entwicklung einer eCommerce-Brand beitragen. Ihr Controlling und ihre Steuerung kann mithilfe von verschiedenen Tools über Full-Service-eCommerce Plattformen realisiert werden. Unter sogenannten Tools versteht man den Einsatz digitaler Werkzeuge, um die Effizienz – in diesem Falle – einer Brand steigern zu können. Mit ihrer Hilfe lassen sich nicht nur alle relevanten Kennzahlen stetig überwachen, sondern auch sämtliche Geschäftsabläufe laufend kontrollieren und steuern. Full-Service Plattformen bieten für die Komplexität also einen einfachen, technischen Lösungsansatz: Sie bieten Tools an, die Brandowner für das Managen ihrer Brand nutzen können.

Leistungskennzahlen wie Produkt- und Werbekosten, die Anzahl der Orders, Erstattungskosten, Kredite für Discounts, defekte Produkte oder Steuern sind von großer Bedeutung. Um den Markenbetreibern diese Kennzahlen leicht zugänglich zu machen, stellen Full-Service-eCommerce Plattformen sogenannte Profit-Dashboards und darüber hinaus Tools zur Kontrolle und Steuerung verschiedener Bereiche zur Verfügung. Diese Bereiche umfassen unter anderem das Order-Management, das PPC-Management, die Logistik, den Compliance-Check oder das Review Management. So kann ein Tool beispielsweise mit wenigen Klicks ganzheitliche Analysen aus den Bereichen des Review Managements aufzeigen und darstellen, wie ein Produkt bewertet wird. Gleichzeitig können beispielsweise auch Lagerbestände berechnet werden, sodass Brandowner auf einen Blick sehen, wann eine Nachbestellung ausgelöst werden muss. Das Tool kann diese Berechnung automatisiert vornehmen und dabei saisonale Unterschiede bei der Nachfrage oder Feiertage mit einbeziehen, sodass der Brandowner direkt eine datenbasierte Information mit einer Bestell-Empfehlung darüber erhält. So können Prozesse vereinfacht, automatisiert und zudem auch transparenter dargestellt werden.

Zudem gibt es einen sogenannten OEM (Original Equipment Manufacturer)-Zugang. Über diesen kann die automatische Erstellung sogenannter Komplementärprodukte realisiert werden, um das Produktportfolio der eigenen Brand zu erweitern. Auch hier kann das Tool automatisierte und datenbasierte Empfehlungen für eine Produkterweiterung herausgeben.

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Komplexer Markt erfordert Einsatz technischer Unterstützung

Eine solche technische Unterstützung durch einzelne Tools oder sogar einen Gesamtservice ist vor allem für Startups eine ideale Lösung. Neueinsteiger verfügen in der Regel über extrem viel Engagement, aber wenig Zeit und Erfahrung. Diese Kombination kann zu Fehlern oder unüberlegtem Handeln führen, was die die erfolgreiche Entwicklung und Platzierung einer Brand nachhaltig ausbremsen kann. Full-Service Plattformen reduzieren dabei vor allem die Komplexität auf das Wesentliche, erzielen Kostenvorteile, schaffen Transparenz und ermöglichen den exklusiven Zugang zu den Tools. Auch etablierte Marken können mit einer funktionierenden Infrastruktur stark unterstützt werden und so vom Arbeitsaufwand entlastet werden. Den Brandownern wird darüber hinaus das nötige Netzwerk geboten, gepaart mit jahrelangem Expertenwissen aus der Praxis, sodass sie von bereits erfolgreichen Skaleneffekten optimal profitieren können.

Herausforderungen bewältigen mithilfe von Full-Service-eCommerce Plattformen

Die erfolgreiche Entwicklung einer eCommerce-Brand ist heute mit vielen Herausforderungen verbunden. Neben der Digitalisierung und Automatisierung sind dies vor allem die Befriedigung der Kunden-Ansprüche. Wer heute den eCommerce zum Einkaufen nutzt, der erwartet übersichtliche Websites und Online-Shops, einfache Handhabung, größtmögliche Datensicherheit, eine große Auswahl an Bezahlmöglichkeiten und vor allem Schnelligkeit auf Seiten des Online-Handlers.

Diese und weitere Herausforderungen lassen sich mithilfe einer Full-Service-eCommerce Plattform bewältigen. Die dahinterstehenden Experten-Teams unterstützen die Nutzer dabei, alle wichtigen Geschäftsprozesse des Unternehmens im Blick zu behalten. Die Nutzung der Tools erweist sich so für Neueinsteiger aber vor allem auch für bereits vorhandene Brands als sinnvolle Lösung in einem immer kompetitiveren eCommerce-Markt.

Maurice Glißmann

Maurice Glißmann 

AMZSCALE. -

CEO und Founder

Maurice Glißmann hat das Potenzial des E-Commerce sehr früh erkannt und begann bereits unmittelbar nach seinem Abitur mit dem Aufbau einer ersten eigenen Marke. Heute ist er CEO und Founder der Full-Service Plattform AMZSCALE. Sein Unternehmen hat sich auf den Aufbau von Marken für den Online-Handel spezialisiert und ermöglicht Investoren jeglicher Herkunft
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