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Immer mehr Unternehmen erkennen die Chancen der „Digital Consumer Economy“ und starten entsprechende Initiativen. Die erfolgreichsten Unternehmen, die so genannten „Leaders“, verfolgen eine ganzheitliche Strategie, die alle digitalen Initiativen bündelt — wie der neueste Global Trend Report von Tata Consultancy Services zeigt.

Die Studie mit dem Titel „The Road to Reimagination: The State and High Stakes of Digital Initiatives“ basiert auf Befragungen von über 800 internationalen Unternehmen zu ihren aktuellen Investitionen in digitale Maßnahmen, dem Nutzen, den sie sich davon versprechen und zu ihren Erwartungen an die Zukunft. Vor dem Hintergrund der sich abzeichnenden „Digital Consumer Economy“ untersucht die Studie, wie Global-2000-Unternehmen die fünf Technologien Big Data und Analytics, Cloud Computing, Mobile und Pervasive Computing, Social Media, Robotik und Künstliche Intelligenz (KI) zur digitalen Neuausrichtung nutzen — in ihren Kerngeschäftsmodellen über Produkte und Dienstleistungen bis hin zu Geschäftsprozessen und Arbeitsumgebungen.

Die wichtigsten Aussagen der Studie:

1. Digitale Leader haben einen klaren Plan für die „Digital Consumer Economy“

  • Leader konzentrieren ihre digitalen Anstrengungen auf eine kleine Anzahl von Business-Funktionen (57 Prozent), während Follower dazu neigen, viele Geschäftsziele, dafür aber weniger intensiv, zu verfolgen.
  • Leader zeichnen sich außerdem dadurch aus, dass sie ihre Kunden in drei Bereichen besser verstehen: 1. Sie kennen die Kundenbedürfnisse für neue Produkte oder Dienstleistungen (61 Prozent der Leader gegenüber nur 34 Prozent bei den Follower); 2. Sie verfügen über bessere Bedarfsprognosen (33 Prozent gegenüber 18 Prozent).; 3. Sie bieten maßgeschneiderte Angebote für kleinere, differenzierte Kundensegmente (30 Prozent gegenüber 17 Prozent).
  • Leader verfügen auch fast doppelt so häufig wie Follower bereits über spezielle neue digitale Marktangebote (89 Prozent gegenüber 48 Prozent).

Besseres Kundenverständnis hat oberste Priorität

  • Digitale Leader konzentrieren den Einsatz von digitalen Technologien vor allem darauf, bessere Einblicke in das Kundenverhalten und in Kundenerwartungen zu gewinnen: 74 Prozent von ihnen verfügen so über bessere Nachfrageprognosen zu Produkten oder Dienstleistungen. 66 Prozent priorisieren zudem Initiativen, die ein besseres Monitoring des Gebrauchs von Produkten oder Dienstleistungen durch Kunden ermöglichen, um den Bedarf an neuen Angeboten identifizieren zu können.
  • Tiefere Einblicke durch Big Data bilden den größten Investitionsschwerpunkt. Unternehmen werden von ihrem digitalen Budget mehr für Big Data als für jede andere Technologie einsetzen. In den nächsten drei Jahren werden 28 Prozent der gesamten digitalen Investitionen in Big-Data-Technologien fließen, je 20 Prozent in Social Media und Mobile Technologien, 19 Prozent in Cloud Computing und 13 Prozent verteilt auf KI und Robotik.
  • Aktuell setzen Unternehmen noch primär auf mobile Apps und Social-Media-Analysen als Quellen für Kundendaten. Beide Technologien werden von 50 Prozent der Befragten eingesetzt. Es ist jedoch zu erwarten, dass künftig so genannte tragbare Technologien zur wichtigsten Quelle werden: 62 Prozent der Unternehmen planen, bis ins Jahr 2020 mehr Kundendaten über tragbare digitale Endgeräte, auch Wearables genannt, auszulesen.

Digitale Neuausrichtung gerade für Unternehmen mit der höchsten digitalen Intensität wichtig

  • Unternehmen der Medien- und Unterhaltungsindustrie, Anbieter von Telekommunikations- oder Hightech-Lösungen, Banken, Versicherungen und Finanzdienstleister sehen das größte Potenzial, ihre Kernangebote, Geschäftsprozesse (vor allem Marketing, Vertrieb und Distribution) sowie Kundenerlebnisse zu digitalisieren.
  • Im Bewusstsein höchster Dringlichkeit investieren Telekommunikationsanbieter (189 Millionen US-Dollar) und Banken, Versicherungen und Finanzdienstleistunger (142 Millionen US-Dollar) am meisten in ihre digitale Neuausrichtung.

Zitate von N Chandrasekaran (Chandra), CEO von Tata Consultancy Services, zu den Studienergebnissen:

„Die Weltwirtschaft befindet sich mitten in einem massiven Umbruch von der Internetwirtschaft hin zur „Digital Consumer Economy“. Fünf digitale Schlüsseltechnologien treiben diesen Wandel: Big Data und Analytics, Cloud Computing, Mobile und Pervasive Computing, Social Media, Robotik und Künstliche Intelligenz. Jede einzelne dieser Technologien hat bereits einen gewaltigen Einfluss. Werden sie jedoch miteinander kombiniert, können sie grundlegend verändern, wie Unternehmen künftig neue Produkte entwickeln, vermarkten und mit Kunden über alle wichtigen Branchen hinweg interagieren. Für die Unternehmen steht viel auf dem Spiel. Sie müssen deshalb ganz klar ihre Aktivitäten neu ausrichten. Nur so können sie ihren Return on Investment maximieren und in der neuen digitalen Wirtschaft nicht nur überleben, sondern vor allem prosperieren.“

„Unsere Studie zeigt, dass viele Unternehmen — rund 70 Prozent — die Bedeutung digitaler Initiativen erkennen. Wie die Beispiele der digitalen Leader belegen, tun Unternehmen wirklich gut daran, sich auf eine klar fokussierte digitale Strategie zu konzentrieren und sich digital komplett neu auszurichten.“ 

www.tcs.com


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