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Microservices

Der Trend zu modernen Anwendungsumgebungen gewinnt stark an Fahrt, so eine neue Studie des Open-Source-Pioniers NGINX.

Die sechste jährliche Umfrage der großen Open-Source-User Community von NGINX ergab, dass der Anteil der Anwendungen, die mit Microservices erstellt werden, im vergangenen Jahr von 40 % auf 60 % gestiegen ist. Gleichzeitig gaben mehr als 50 % der 600 Befragten an, dass sie Microservices in einigen oder allen Anwendungen verwenden.

Die Umfrage ergab auch, dass Container doppelt so beliebt sind wie andere moderne Anwendungstechnologien. Außerdem gaben 34 % der Befragten an, dass sie Container in ihrer Produktionsumgebung einsetzen. Im Vergleich dazu sind es bei Serverless 15 % und bei Service Discovery 7 %.

Die Forschungsergebnisse von NGINX decken sich mit der jüngsten Prognose von Gartner, dass bis zum Jahr 2022 75 % der weltweiten Unternehmen containerisierte Anwendungen in Produktionsumgebungen einsetzen werden – heute sind es noch weniger als 30 %1.

„Wir sehen eine massive Verschiebung von monolithischen zu auf Microservices basierenden Apps. Mehr als je zuvor suchen Unternehmen nach Plattformen mit größerer Ausfallsicherheit und schnelleren Bereitstellungsmöglichkeiten. Zweifelsohne wächst weltweit das Vertrauen, dass Microservices-basierte Apps dazu beitragen können, das Nutzererlebnis zu verbessern, was ein zunehmend kritischer Erfolgsfaktor für alle Organisationen ist“, sagt Steffan Henke, Technical Solutions Architect NGINX EMEA bei F5.

Ein weiteres Indiz für diese Verschiebung ist, dass 14 % der Befragten planen, im nächsten Jahr Service Meshes einzuführen, ein Sprung von 50 % gegenüber der Zahl, die dies momentan tut.

Derzeit bleibt die Public Cloud die beliebteste Infrastrukturoption für moderne App-Tools (55 % der Befragten), gefolgt von Infrastructure-as-a-Service (23 %), Serverless Computing (13 %) und Private Platform-as-a-Service (11 %). Außerdem distanzieren sich Unternehmen immer mehr von On-Premises-Load-Balancern: 24 % nutzen jetzt softwarebasierte Load-Balancer, 19 % bleiben bei Hardware. Die Antworten der NGINX-Community-Umfrage deuten zudem darauf hin, dass der Anteil der letzteren im nächsten Jahr auf 15 % sinken wird.

Neue Herausforderungen und Tools zur App-Entwicklung

Während die Akzeptanz von Microservices deutlich zunimmt, wachsen auch die Herausforderungen. Zu den wichtigsten Bedenken zählen Sicherheit (50 %), Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit (39 %), Systemausfälle (39 %) und Leistung (34 %). Die Hälfte der Befragten gab außerdem an, dass die Herausforderungen bei der Anwendungsentwicklung ihnen Sorgen machen, insbesondere in Bezug auf Skalierung, Geschwindigkeit, Qualität, Tooling und Sprachauswahl.

Vor diesem Hintergrund wird die Verwaltung von API-Gateways in diesem Jahr wahrscheinlich am stärksten wachsen und sich fast verdoppeln – von heute 14 % auf voraussichtlich 22 %. Unternehmen beginnen auch, mehr in Lösungen wie WAF (17 %) und Service Delivery (11 %) zu investieren.

„Moderne Apps erfordern andere Tools“, sagt Steffan Henke. „Da das Management von Microservices weiter an Fahrt aufnimmt, können wir erwarten, dass viel mehr Investitionen in Open-Source-Container-Orchestratoren sowie API-Management-Tools getätigt werden. Wie in unserer Studie dargelegt, steigt auch der Einsatz von zugehörigen Technologien wie WAF und Service Discovery.“

Die gesamte Analyse finden Sie hier.

http://f5.com/


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