Anzeige

B2B-Marketing

Die Corona-Krise hat die Arbeitswelt nachhaltig verändert und die digitale Transformation in Unternehmen vorangetrieben. Doch wie groß war der Digitalisierungsschub in den Unternehmen wirklich? Wie stellen sich der Digitalisierungsgrad und die Zukunftsausrichtung der verschiedenen Player der Industriekommunikation im Herbst 2020 dar?

Diesen und weiteren Fragen geht die aktuelle Studie „Digitalisierungsschub 2020 im B2B-Marketing“ nach, die der bvik – der Industrie-Verband für Kommunikation & Marketing – gemeinsam mit seinem Mitglied marconomy und wissenschaftlich begleitet von der Hochschule der Medien Stuttgart aktuell durchführt. Die Erhebung gibt Auskunft über den aktuellen Status der digitalen Transformation im B2B-Marketing aus Sicht der Industrie, Agentur- & Messelandschaft.

Digitalisierung in allen Bereichen als Chance für den Mittelstand

Die Corona-Pandemie hat große Auswirkungen auf den gesamten B2B-Bereich. Spiegelbildlich zur allgemeinen Wirtschaftslage zeigt sich auch im B2B ein sehr heterogenes Bild. Während einige Unternehmen durch die Digitalisierung ihrer Prozesse sogar von der Situation profitiert haben, stecken die Messelandschaft und ihre zugehörigen Gewerke in der schwersten Krise seit Bestehen. Dies führt zu gravierenden Veränderungen der Arbeitswelt, bietet aber auch neue Möglichkeiten. „Nur wer sich neuen Herausforderungen stellt und es versteht, Krisen auch als Chancen zu betrachten, kann relevanten Mehrwert für seine Kunden schaffen“, sagt Julia Oppelt, Head of marconomy.

Auch Ramona Kaden, Geschäftsführerin des bvik, sieht in der beschleunigten digitalen Transformation große Chancen für den deutschen Mittelstand, speziell für das B2B-Marketing. Zwar gebe es auch im B2B-Bereich einige Unternehmen, die schon vor der Corona-Krise die Digitalisierung erfolgreich vorangetrieben haben, die Pandemie habe jedoch zu einer echten Digitalisierungsoffensive geführt, wie Kaden erklärt: „Es steht fest, dass sich das Marketing nachhaltig verändern wird. In Zeiten von Kontaktbeschränkungen und Messe-Absagen stehen Kommunikationsplattformen, virtuelle Messestände und Produktpräsentationen sowie digitale Konferenzen, Webinare und Tech-Talks aktuell hoch im Kurs bei den Unternehmen.“

Darüber hinaus ist anzunehmen, dass sich die Leadgenerierung zunehmend in das digitale Umfeld verlagert und Unternehmen verstärkt auf Marketing Automation und Social Selling setzen. „Dieser technologische Wandel hat sich schon vor der Krise abgezeichnet, wurde aber nun schlagartig beschleunigt. Vertrieb, Marketing und IT müssen noch stärker zusammenrücken und gemeinsam mit den Kommunikationsdienstleistern eine neue Welt der Customer Experience gestalten“, hofft Kaden auf das Aufbrechen des Silo-Denkens.

Wertvolle Benchmarks für Marketing-Abteilungen und Hochschulen

Doch wie groß war der digitale Ruck in den einzelnen Branchen wirklich? Die aktuelle Studie „Digitalisierungsschub 2020 im B2B-Marketing“ betrachtet mehrere Sichtweisen des B2B-Marketings und möchte herausfinden, wie sich B2B-Marketer aus der Industrie und Agentur- & Messelandschaft derzeit und in Zukunft aufstellen und den Auswirkungen der Covid-19-Krise begegnen. Die Erhebung liefert wichtige Benchmarks für den gesamten Marketing-Bereich – sowohl für Unternehmen und Dienstleister als auch für die Hochschullehre. „Die Hochschule der Medien bildet den Nachwuchs auch für das B2B-Marketing der Zukunft aus. Wir stellen fest, dass die Generation der `Digital Natives` schon heute über ganz andere Fähigkeiten verfügt, als es noch vor ein paar Jahren der Fall war. Die Studie gibt uns die Möglichkeit einer umfassenden Beleuchtung des aktuellen Status der digitalen Transformation im B2B-Marketing und ist damit zukunftsweisend für die Ausrichtung unserer Studieninhalte“, erklärt Prof. Dr. Klaus Thaler von der Hochschule der Medien Stuttgart, der die Studie wissenschaftlich begleitet.

Zur Studie:

Der bvik – der Industrie-Verband für Kommunikation & Marketing – führt aktuell gemeinsam mit seinem Mitglied marconomy und der Hochschule der Medien Stuttgart die Studie „Digitalisierungsschub 2020 im B2B-Marketing“ durch. Diese gibt Auskunft über den aktuellen Status der digitalen Transformation im deutschen B2B-Marketing und inwieweit die Krise Treiber für einen Digitalisierungsschub im B2B ist. Zur Teilnahme aufgerufen sind alle B2B-Marketer aus Industrie, Agentur- und Messelandschaft. Die Studie läuft noch bis 18. September. Alle Teilnehmer erhalten die detaillierten Auswertungsergebnisse im Oktober 2020 kostenfrei.

http://www.bvik.org


Artikel zu diesem Thema

Contact-Tracing
Aug 12, 2020

Digitales Contact-Tracing: Vor- und Nachteile

Regierungen weltweit sehen sich mit einer weiterhin eskalierenden Krise konfrontiert und…
Digitalisierung
Jul 31, 2020

Digitale Transformation: für Unternehmen eine Herausforderung

PFU (EMEA) Limited, ein Unternehmen der Fujitsu-Gruppe, der weltweit führende Hersteller…
B2B-Tablet
Jul 24, 2020

Die vier zentralen Anforderungen an B2B-E-Commerce-Lösungen

Der jüngste Industrie-Report „The Forrester Wave: B2B Commerce Suites, Q2 2020“ zeigt die…

Weitere Artikel

Digitale Gesundheitsangebote werden den Deutschen wichtiger

Die Corona-Pandemie hat den Menschen in Deutschland die Dringlichkeit einer umfassenden Digitalisierung des Gesundheitswesens vor Augen geführt. Fast 8 von 10 Bundesbürgerinnen und Bundesbürgern (78 Prozent) ist durch die Ereignisse der vergangenen 18 Monate…
Digitalisierung

Digitale Ethik: Drei Handlungsempfehlungen in Unternehmen

Algorithmen, die Fake News generieren, die auf den sozialen Medien verbreitet werden, medizinische Studien, deren Datenbasis bestimmte Bevölkerungsgruppen nicht miteinbezieht, bewusst platzierte negative Rezensionen zu Unternehmen auf Google Maps, die eine…
WiFi

Wi-Fi 6Ghz in Deutschland als Katalysator für die Industrie 4.0

Durch Wi-Fi und Mobilfunk werden bereits seit Jahrzehnten drahtlose und sichere Verbindungen zwischen Geräten hergestellt. Und auch mit der Implementierung des Netzstandards 5G wird Wi-Fi nicht an Relevanz verlieren.
5G

5G: So kann es sein Potenzial ausschöpfen

Die Pandemie hat die Abhängigkeit von Unternehmen und Nutzern von Mobilfunkdiensten erhöht und den Weg für 5G geebnet. Warum ist es dennoch schwierig vorherzusagen, wie nützlich 5G sein wird?

Anzeige

Jetzt die smarten News aus der IT-Welt abonnieren! 💌

Mit Klick auf den Button "Zum Newsletter anmelden" stimme ich der Datenschutzerklärung zu.