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FinTech

Eingespielte Abläufe

Nach Abschluss des Prüfvorgangs geht der Antrag an eine Prozessmaschine über, die dann die vollautomatisierte weitere Bearbeitung vorgibt. Zu den möglichen Beispielen zählen die Zuordnung von Investor und Kreditnehmer, die Verteilung von Risiken innerhalb eines Verbundes oder die Übermittlung von Information an Lieferanten sowie die Bestellauslösung bei IBIF mit Überwachung des Lieferprozesses. Aufgrund der produktgesteuerten Abarbeitung liegen eine hohe Flexibilität und damit verbunden die notwendige Sicherheit vor, sodass alle Vorgaben erfüllt werden. Auch der gesamte Zahlungsverkehr lässt sich überwachen. Dank dieser eingespielten Abläufe ist es das Ziel, einen solchen Prozess innerhalb sehr kurzer Zeit abzuwickeln – für Unternehmen kann das der entscheidende Faktor sein, weiter bestehen zu können – und beiden Seiten den schnellen und optimalen Erfolg zu garantieren. Hinterlegte Geschäftsprozesse, allgemein beschrieben und durch Produktdefinitionen sehr variabel, verkörpern dabei das Herz der Lösung. Die Vorteile: Es kommt immer der vorgegebene Prozess zum Einsatz und die Variabilität ergibt sich aus der Ausprägung des jeweils angegebenen Produktes. Hohe Abarbeitungstransparenz durch Historisierung von Änderungen und detaillierter Versionierung im System ergänzen das Leistungsspektrum.

Transparenz als Basis der Zusammenarbeit

Wegen ihres prinzipiellen Aufbaus steuern auch externe Systeme wie Apps den Antragsprozess. Dabei müssen alle vorgegebenen Wege und Informationen plausibel sein und wesentliche Abarbeitungspunkte dürfen nicht übersprungen werden. Das bestärkt die Sicherheit, dass auch externe Anbieter immer korrekte und nachvollziehbare Daten liefern. So lässt sich der Prozess sicher abschließen. Er läuft als White Label im Web, als App oder als Schnittstelle für externe Systeme. Je nach Ausprägung des angebotenen Produktes starten Prüfprozesse, die wiederum eigene Überwachungsprozesse steuern. Diese gesamte Logik bildet die Basis für einen transparenten und sicheren Ablauf zwischen den Partnern während der Zusammenarbeit. Auch von außen lässt sich dieser Prozess abfragen und fehlende Informationen können nachträglich ergänzt werden. Das macht eine komplett interaktive und integrierte Steuerung durch eigene Apps möglich.

Absicherung gewährleistet

Mithilfe eines in die Plattform eingebundenen Risk-Managements findet die Durchführung einer Grundprüfung auf der Basis von Vorgabewerten statt. Diese lassen sich variabel für Produkte oder Kundengruppen konfigurieren. Diverse angebundene externe Systeme können außerdem konfigurativ je nach Vorgabe angesprochen werden. Weiterhin besteht die Möglichkeit, Black- und Whitelist-Funktionalitäten einzubauen. Prozessbasierte und produktgesteuerte Abläufe ermöglichen es, zuverlässig Risikoentscheidungen zu treffen. Je nach Ausgangssituation und Rahmenbedingungen stehen Unternehmen vor der Aufgabe, auch riskante Wege zu gehen. Nur so schaffen sie es, ihre Stellung zu wahren. Als entsprechendes Hilfsmittel fungiert das Portal. Die genannten Abläufe werden jeweils von dem vom Kunden gewählten Produkt angesteuert – daraufhin lassen sich weitere Entscheidungen treffen. Innerhalb gesteuerter Grenzwerte benötigt es gesonderte Entscheidungen oder Zusatzversicherungen. Verschiedene Varianten ermöglicht die Variabilität des Systems. Für das gesamte Vorgehen gibt es ein Protokoll und alle Schritte bleiben so stets nachvollziehbar. Einzelne Kunden lassen sich ebenso betrachten wie Produkte, um eine Risikoüberwachung durchzuführen. Auf dieser Grundlage entstehen entsprechende Aussagen oder eventuell Alertings. Hohe Komplexität und Variabilität erlaubt die Integration aller denkbaren Überwachungs- und Entscheidungskriterien.

Aufeinander abgestimmt

Zwei Teile bilden den Kern der Lösung: Zum einen gehört die Prozessmaschine zur Vorgabe des Ablaufs dazu, zum anderen wirkt der umfangreiche Produktmodellserver mit. Dieser komplexe und übergeordnete Bereich ermöglicht eine ausführliche Steuerung von Produktinhalten und -abhängigkeiten. Während der Laufzeit lässt sich ein Produkt zudem anpassen oder ein neues hinzufügen. Hier ist die Versionierung ein essenzieller Teilbereich. Wann welches Produkt oder auch ein Teil eines bestehenden Produktes Gültigkeit besitzt, kann so gesteuert werden. Das ermöglicht wiederum die Realisierung besonderer Aktionen über bestimmte Zeiträume, die dann vollautomatisch ablaufen. Zudem enthält der Gesamtprozess Steuerungen der üblichen Abläufe. So bleibt der mit allen Bereichen abgestimmte Prozess im Grundsatz erhalten und kurzfristige Anpassungen können vorgenommen werden, ohne die Abfolge zu stören. Im laufenden Betrieb muss die Plattform also nicht mehr neu programmiert, sondern nur noch konfiguriert werden. Das verspricht Zeitgewinne und Vorteile gegenüber der Konkurrenz.

Matthias Stauch, Experte für Vertrieb und IT sowie Vorstand
Matthias Stauch
Experte für Vertrieb und IT sowie Vorstand, Intervista AG

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