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IT im Wandel

Der Blick in unterschiedliche Statistiken, Befragungen und Studien zeigt: Immer mehr Mitarbeiter wünschen sich eine Möglichkeit, Arbeiten flexibel und bedarfsgesteuert erledigen zu können. Häufige Unternehmens- und Rollenwechsel der Mitarbeiter nehmen zu und gelten mittlerweile als „state of the art“. 

Deshalb wird von den IT-Organisationen mehr und mehr gefordert, flexible Arbeitsplätze bereit zu stellen. 

Die Frage ist: Wie beeinflussen gesellschaftliche Veränderungen, Wertewandel und Umwelteinflüsse unserer Arbeitswelt die IT-Strukturen im Unternehmen?

Die Unternehmen ihrerseits sind aufgrund des Innovations- und Kostendrucks im Markt abhängig von effektiver Arbeitsleistung. Obwohl viele Arbeitgeber Home-Office Arbeitsplätze propagiert haben, hat eine konsequente Umsetzung dieses Arbeitsmodells in der breiten Fläche wohl erst mit den Eindämmungsmaßnahmen zur Coronavirus-Infektion in der Masse begonnen. Auch bei der internen Unternehmensorganisation findet ein Wechsel hin zu vernetzten, agilen Teams, abteilungsübergreifender Projektorientierung und Matrix-Organisationen statt. Unter Berücksichtigung all dieser Faktoren ist die IT gefordert, eine flexible Hard- und Softwareumgebung bereitzustellen, um funktionsübergreifende Projektteams und komplexe Organisationsformen zu unterstützen und ortsunabhängiges Arbeiten ohne Ausfälle und sicher zu gewährleisten.

Laut einer Studie von Marc Cecere bei Forrester Research (“The Future Tech Organisation: Smaller, Faster, and more Specialized”) wird vor allem die Transformation der IT-Organisationen für den zukünftigen Unternehmenserfolg wichtig sein. Er beschreibt darin einerseits die Erfolgsmöglichkeiten einer kundenzentrierten IT- und Organisationsstruktur, aber auch die Gefahr einer „IT-Barriere“: Eine Struktur, die Gruppen durch Zwangsnutzung von Anwendungen separiert, die eigentlich zusammenarbeiten müssten; oder wenn sie zu viele individuelle Szenarien abbildet, in ihrer Verschiedenheit dann nicht mehr richtig zu managen ist.

In seiner Studie benennt Cecere fünf bestimmende Zukunftsfaktoren: 

1. Mehr Einfluss auf technologische Entscheidungen

  Idealer Weise können veraltete Silostrukturen auf Cloud-Basis in passende neue Technologien, Anwendungen und Prozesse aufgebrochen werden.

2. Cloud-Einsatz auf globalem Niveau

 Monolithisch angelegte Software-Plattformen genügen nicht mehr den spezialisierten Anforderungen. Microservices in Verbindung mit Schnittstellen zu etablierten Softwarepaketen und Feature Flags beim Roll-Out von Softwareprodukten bieten hierbei die notwendige Flexibilität.

3. Eine auf „Services“ basierte Entwicklung

  Die Organisationen müssen sich an die schnellere und flexibleren end-to-end-Antwortzeiten sowie Compliance-Vorgaben anpassen. Dafür müssen entsprechende Governance-Strukturen geschaffen werden.

4. Expansion von Agile, DevOps und DevSecOps

 Forrester formuliert hier prophetisch, dass die meisten technologischen Funktionen durch Künstliche Intelligenz, Roboter, Maschine Learning und Natural Language Processing ergänzt oder gar ersetzt werden. Das höhere Maß an Automatisierung verkürzt zusätzlich Innovationszyklen und beschleunigt sowohl die Entwicklung als auch den Lebenszyklus von Software.

5. Künstliche Intelligenz und kognitive Technologien

  Die IT muss strukturell in wichtigen Entscheidungsgremien mit individuellen Budgets maßgeblich vertreten sein, damit Faktoren wie Skalierbarkeit und Sicherheit auch weiterhin in Planung und Realisierung berücksichtigt werden.

www.aservo.com
 


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