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Digitalisierung Auto

Ohne Internet geht nichts. Neue Kommunikationswege, flexible Arbeitsmodelle und die Verfügbarkeit von Informationen − die Digitalisierung verändert die Strukturen im Alltag vieler Menschen.

Mittlerweile stellt sie auch die Automobilbranche auf den Kopf: Kommunikative Fahrzeuge sowie intelligente Software und Assistenzsysteme gewinnen zunehmend an Bedeutung. Auch Handel und Vertrieb befinden sich mitten im technischen Wandel. Als Branchenexperte klärt Marc Herschbach, CEO der volldigitalen Autohandelsplattform Carmato, über digitale Trends in der Automobilbranche auf. 

Trend 1: Automatisierte Assistenzsysteme

„Fahrerassistenzsysteme der Zukunft bieten Insassen durch immer smartere Technik mehr Komfort und vor allem mehr Sicherheit“, berichtet Marc Herschbach. „Möglich macht das der Einsatz neuer Sensortypen wie Video, Laser und Radar in Kombination mit algorithmischen Datenauswertungen. So werden bei der Müdigkeitserkennung Tageszeit, Fahrtdauer, Geschwindigkeit, Blinkverhalten, Pedalbetätigung und Lenkwinkel erfasst. Intelligente Front- oder Fahrerkameras mit Augenüberwachung komplettieren die Analyse. Die smarte Technik bringt der neuen Generation an Assistenzsystemen mehr Autonomie − wie es bereits bei der automatischen Einparkhilfe per Knopfdruck der Fall ist. Ab Mai 2022 sollen Sicherheitsfunktionen wie intelligente Geschwindigkeitsregler und fortschrittliche Notbremssysteme sogar EU-weit verpflichtend sein“, ergänzt der Experte.

Trend 2: Connected-Car-Technologien

„Bei der Etablierung neuer Fahrzeugfunktionen spielen die Integration von Echtzeitinformationen sowie die Übermittlung von Fahrzeugdaten eine immer größere Rolle“, weiß Marc Herschbach. „Um den Informationsfluss zu intelligenten Infrastruktureinrichtungen sowie zu Service- und Diensteanbietern zu gewährleisten und eine Car-to-Car-Kommunikation zu ermöglichen, setzen viele Autohersteller mittlerweile eine entsprechende Bord-Technik mit mobilem Internetzugang ein. So werden Informationen wie beispielsweise zu Verkehrs- und Parkplatzsituationen ohne zeitliche Verzögerungen von zentralen Computersystemen abgerufen und Pannendienste erhalten automatisch eine Benachrichtigung über Zustand und Aufenthaltsort.“

Trend 3: Vernetzte Produktion

„Auch in der Fahrzeugfertigung wird die digitale Technik weiter ausgebaut“, erzählt der Experte. „Eine umfassende Vernetzung von Standorten, Werken und einzelnen Stationen durch Installation von 5G-Netzen sowie Cloud-Computing ermöglicht eine intelligentere, flexiblere und effizientere Produktion. So können Daten in der Fertigung verknüpft und Einzelteile auf der Montagelinie jederzeit geortet werden.“

Trend 4: Online-Autokauf

„Im Autohandel entwickeln sich durch die Digitalisierung neue Strukturen, die sowohl Händlern als auch Privatpersonen mehr Flexibilität bieten. Anders als in etablierten Autobörsen, die eine Fahrzeugpräsentation fokussieren, können Verbraucher und Gewerbetreibende über volldigitale Transaktionsplattformen wie carmato.de Neu- und Gebrauchtwagen online handeln. Von der Auswahl über den Zahlungsvorgang bis hin zur Abwicklung der Lieferung laufen dabei alle Vorgänge per Datentransfer ab“, erklärt der Experte. „Der Schlüssel zum Erfolg liegt für den stationären Autohandel in Zukunft verstärkt in der Symbiose zwischen dem Erhalt langjährig aufgebauter Kundenbindungen und dem Ausbau neuer digitaler Reichweiten.“

Trend 5: Digitales Mobilitätsmanagement

„Der digitale Wandel beflügelt auch die Carsharing-Nachfrage. Zukünftig wird der Zugriff auf diese Dienstleistung nicht nur über einzelne Online-Dienste und Apps generiert, sondern in umfassende Mobilitätsplattformen integriert“, berichtet Marc Herschbach. „Eine Vernetzung öffentlicher und privater Verkehrsangebote wie Bus und Bahn, Bike- und Carsharing ermöglicht nahtlose Wegeketten. Grundvoraussetzungen hierfür sind die Einbindung möglichst vieler verschiedener Verkehrssysteme sowie integrierte Buchungs- und Bezahlfunktionen.“

www.carmato.de
 

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