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Virtual Reality

Der Virtual Reality (VR) wird schon länger eine große Zukunft vorausgesagt. Bislang fristet sie aber eher ein Nischendasein. Ihr Einsatz beschränkt sich bis dato auf einige Anwendungen in der Wirtschaft, in Forschung und Lehre oder in der Medizin.

Im Privatleben der Menschen spielen bislang lediglich VR-Games oder 360-Grad-Filme eine etwas größere Rolle. Einem breiten Siegeszug standen bislang einige Hindernisse im Weg. Diese sind aber entweder schon beseitigt oder werden gerade massiv abgebaut. Der VR-Vorreiter Staramba erläutert, warum Virtual Reality bereit für den Durchbruch ist:

1. Technische Rahmenbedingungen verbessern sich rasant.

Die Betriebssystemanbieter integrieren immer mehr VR-Features tief in ihre Systeme und verbreitern damit das Fundament für VR-Anwendungen kontinuierlich. Gleichzeitig stehen diesen Features zunehmend performante PCs und Mobilgeräte zur Verfügung. Mit ihren ständig wachsenden Grafik-, Speicher- und Rechenressourcen können diese die hohen Leistungsanforderungen von VR-Anwendungen immer problemloser erfüllen. Sie sind in der Lage, die virtuellen Welten in zunehmend hoher Auflösung darzustellen und beim Ausspielen von VR-Content immer schneller auf die Aktionen der User zu reagieren.

2. VR-Brillen werden kostengünstiger.

Auf dem Markt gibt es inzwischen VR-Brillen für die unterschiedlichsten Ansprüche und Budgets. Wer wirklich überzeugende VR-Anwendungen nutzen möchte, kommt dabei allerdings an High-End-Brillen nicht vorbei. Diese waren zunächst sehr teuer und schreckten deshalb viele User ab. Das ändert sich derzeit aber; so haben einige Anbieter vor kurzem die Preise für ihre Geräte teilweise massiv gesenkt. Gleichzeitig werden ihre Defizite beseitigt. So nimmt etwa ihr Gewicht immer weiter ab, was den Tragekomfort erhöht. Außerdem gibt es mittlerweile erste Lösungen auf dem Markt, die es erlauben, solche Brillen auch drahtlos zu nutzen. Sie müssen damit nicht länger per Kabel an PCs oder Konsolen angeschlossen werden, was für die User erhöhte Mobilität bedeutet.

3. Immer ausgereifteres Zubehör steigert die Immersion.

Mit VR-Brillen allein bleibt die so genannte Immersion, also die Eintauchtiefe in die virtuellen Welten, limitiert. Sie decken nur audiovisuelle Sinneswahrnehmungen ab und die einzige Interaktionsmöglichkeit sind Reaktionen der VR-Umgebung auf Bewegungen des Kopfes. Der Markt stellt aber inzwischen immer mehr Zubehör zur Verfügung, das diese Einschränkungen überwindet. Hand-Controller beispielsweise erlauben es den Usern, mit ihren Händen direkt in die virtuellen Welten hineinzugreifen; mit Vibrationsmotoren ausgestattete Haptik-Westen ermöglichen es sogar, Berührungen am Körper zu simulieren.

4. Personalisierte VR liefert Anwendungen für den Massenmarkt.

Als größter Hemmschuh für die Verbreitung von VR gilt klassischerweise das Fehlen von massentauglichem Content. Eine personalisierte VR, also eine Virtual Reality, in die lebensechte 3D-Avatare von Menschen eingebunden sind, kann diesen Content liefern. So ermöglicht sie beispielsweise soziale VR-Netzwerke, in denen Fans hautnah mit ihren Idolen aus Sport, Film oder Entertainment interagieren können. Aber auch der Wirtschaft eröffnet sie zahlreiche Möglichkeiten für massentaugliche Anwendungen und Services – von virtuellen Anproben im E-Commerce über virtuelles Ausprobieren von Produkten bis hin zu persönlichen Meetings oder Beratungsgesprächen im virtuellen Raum.

5. Fortgeschrittene Technologie ermöglicht 3D-Ganzkörperscans für jedermann.

Eine wichtige Voraussetzung für personalisierte VR ist die Herstellung der lebensechten 3D-Avatare. Auf dem Markt existieren inzwischen 3D-Ganzkörperscanner, die ohne zeitaufwändige Nachbearbeitungsverfahren auskommen und schon wenige Minuten nach dem Scanvorgang einen animierbaren 3D-Avatar zur Verfügung stellen. Zudem sind sie so konstruiert, dass sie sich ohne Fachpersonal bedienen lassen. In Einkaufszentren, Geschäften oder Fotostudios aufgestellt, ermöglichen sie es jedermann, schnell und unkompliziert einen fotorealistischen 3D-Avatar von sich zu erzeugen. Durch die Bereitstellung der Avatare in der Cloud können Unternehmen sie in ihre individuellen VR-Anwendungen und -Services integrieren.

6. Politischer Wille zur Förderung von VR ist vorhanden.

Nicht nur die technologischen und konzeptionellen, auch die politischen Weichen sind gestellt. So hat die neue Bundesregierung ausdrücklich ihren Willen zur Unterstützung von Virtual Reality erklärt. In ihrem Koalitionsvertrag äußert sie die Absicht, audiovisuelle Inhalte umfassend zu fördern, um den Produktionsstandort Deutschland weiter zu stärken. Als eine von mehreren Technologien ist dabei VR explizit genannt. Das wird der Verbreitung von Virtual Reality einen wichtigen Schub verleihen.

„Angesichts der aktuellen Entwicklungen ist die Frage nicht mehr, ob Virtual Reality die Welt verändern wird, sondern nur noch wann“, sagt Christian Daudert, CEO bei Staramba. „Ich bin davon überzeugt, dass die Menschen schon in wenigen Jahren VR genauso selbstverständlich nutzen werden wie heute das Internet oder ihre Smartphones. VR wird dann ein integraler Bestandteil sämtlicher digitaler Dienste sein – seien es soziale Medien, Online-Shops oder Kommunikationsplattformen.

www.staramba.com
 

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