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BlockchainDenis Baranov von DataArt hebt drei interessante Entwicklungen hervor, die beweisen, dass Blockchain den Kinderschuhen entwachsen ist. Er erwartet die Monetisierung erster Blockchain-Modelle bis 2018.

Über 4.000 Teilnehmern der Blockchain Expo, die vom 1. bis 2. Juni in Berlin stattfand, war spätestens nach der Messe klar: Die Blockchain wird erwachsen. Denis Baranov, Chefberater beim global tätigen Technologieunternehmen DataArt, bereicherte dort die Paneldiskussion über Blockchain im Bankwesen, nahm an mehreren Messe-Events teil und spürte eine faszinierende Aufbruchsstimmung. Drei interessante Entwicklungen beweisen für ihn den Fortschritt der Technologie:

1. Blockchain-Funding via Blockchain

Das Blockchain-Ökosystem wächst mit jedem Monat und lässt neue Anwendungen entstehen. Start-ups setzen zur Finanzierung ihrer Blockchain-Ideen vermehrt auf das ICO-Konzept, kurz für „Initial Coin Offering“. Die einfache, dezentrale Natur eines ICOs hilft ihnen, Crowdfunding via Blockchain zu betreiben, ohne den steinigen Weg über Venture Capitalists, Angel Investors oder die Börse zu gehen. Um das notwendige Kapital zusammenzubekommen, kreieren Jungunternehmer mittels ihrer eigenen Blockchain die eigene Kryptowährung und verkaufen Coins. Eine effektive und innovative Art, wie Blockchain Blockchain finanziert. Dieser junge, dynamische Ansatz hat das Potenzial für üppige Dividenden, denn es erschließt Firmen eine interessierte Förderbasis.

2. Von der Machbarkeitsprüfung zur aktiven Nutzung

Blockchain ist nicht länger die Technologie, über die unter vorgehaltener Hand gesprochen wird und die erst eines Tages wirklichen Nutzen bringt. Große Namen der Weltwirtschaft und Finanzdienstleister wie die Deutsche Börse gehen nach der Machbarkeitsprüfung nun in die Phase der aktiven Blockchain-Nutzung. Fragte man vor einem Jahr noch „Wird das funktionieren?“, überlegt man heute „Wofür können wir das nutzen?“. Etliche Lösungen haben die Prototyp-Phase abgeschlossen und werden bereits für interne Zwecke eingesetzt, bevor der externe Roll-out folgt. Die Monetisierung der Blockchain ist der nächste große Schritt. Innerhalb eines Jahres werfen nach Meinung Baranovs die ersten Lösungen Geld ab.

3. Auf dem Radar der Aufsichtsbehörden

Bisher hat die Blockchain-Technologie kaum eine Regulierungsinstanz wirklich beschäftigt. Das ändert sich gerade. Aufsichtsbehörden auf der ganzen Welt nehmen sich der Thematik an und führen ernsthafte Diskussionen. Denjenigen, die den Fortschritt der Blockchain-Technologie vorantreiben, wird in den kommenden Jahren mehr Aufmerksamkeit zuteil. Und das lehrt die Erfahrung: Wenn eine Technologie in das Blickfeld der Aufsichtsbehörden gerät, ist ein Durchbruch absehbar.

Denis BaranovDenis Baranov, Chefberater beim global tätigen Technologieunternehmen DataArt

www.dataart.com

 

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