SAP SECURITY 2017
22.11.17 - 22.11.17
In Walldorf, Leonardo Hotel

Cloud Expo Europe
28.11.17 - 29.11.17
In Frankfurt

Data Centre World
28.11.17 - 29.11.17
In Frankfurt

IT-Tage 2017
11.12.17 - 14.12.17
In Frankfurt, Messe Kap Europa

Net.Law.S 2018
20.02.18 - 21.02.18
In Nürnberg, Messezentrum

GlühbirneDie Anforderungen an das Switching im Datacenter steigen: Moderne Switches müssen nicht nur ausreichend Ports und Performance mitbringen. Sie sollen auch in virtualisierten und automatisierten Umgebungen überzeugen, sicher und hochverfügbar laufen und günstig in Anschaffung und Betrieb sein.

Angesichts dieser hohen Hürden tun sich viele Systemintegratoren schwer, für jedes Kundenprojekt den passenden Switch zu präsentieren. Die folgende, von den Switching-Experten von Westcon-Comstor entwickelte Checkliste hilft bei der Auswahl.

1. Analysieren Sie die Anforderungen und Pläne des Kunden

Erstellen Sie zu Projektbeginn einen detaillierten Anforderungskatalog, der neben Standard-Parametern wie Durchsatz und Port-Dichte auch die benötigten Features und den voraussichtlichen Aufwand für Implementierung und Administration beziffert. Erfassen Sie dabei auch geplante Projekte, die sich auf das Switching auswirken könnten. Aufsetzend auf diesen Überblick können Sie eine fundierte Produktentscheidung treffen – mit der richtigen Balance zwischen Leistung und Preis.

2. Platz im Server-Schrank ist kostbar

Setzen Sie bevorzugt Switches mit einer hohen Port-Dichte ein. So optimieren Sie die Übertragungsgeschwindigkeit pro Rack-Fläche, erreichen mehr Übertragungsleistung mit weniger Geräten und verschlanken die Netzwerkarchitektur und die Topologie. Weitere Pluspunkte: Effizientere Betriebsabläufe und geringere Kosten für Energie und Kühlung.

3. Konsolidieren Sie vorhandene Switches

Achten Sie im Zuge der Neuanschaffung darauf, die Zahl der Switches soweit es geht zu reduzieren. Wenn Sie vorhandene Einsteiger-Modelle durch leistungsfähigere Einzelgeräte ersetzen, minimieren Sie nachhaltig die Energie- und Verwaltungskosten – und erhöhen den Return-on-Investment (ROI).

4. Allrounder sind oft die bessere Alternative

Unterschätzen Sie nicht die Vorzüge eines Allround-Switches: Ein breites Feature-Set und flexible Einsatz-Optionen sind in der Praxis oft mehr wert als ein enormer Durchsatz. So vermeiden Sie ärgerliche Flaschenhälse aufgrund fehlender Funktionalitäten – Stichwort: Deep Buffering – und können Ihren Kunden das volle Potenzial der Hardware erschließen.

5. Stellen Sie die Weichen für ein automatisiertes Switching

Automatisierte Netzwerke sind agiler, effizienter und leichter administrierbar. Nutzen Sie daher unbedingt die Automatisierungs-Features neuer Switch-Modelle: etwa wenn es gilt, das Deployment und Provisioning auf Knopfdruck zu erledigen oder die Systeme automatisch zu installieren und zu konfigurieren. Das IT-Team Ihres Kunden wird Ihnen die Freiräume danken. Und Sie können die Verwaltung künftig als attraktiven Managed Service anbieten.

6. Verschaffen Sie sich einen lückenlosen Überblick

Datacenter-Switches mit integrierten Monitoring- und Analyse-Tools machen transparent, was auf physikalischer und logischer Ebene vor sich geht und sorgen so für einen sicheren, effizienten und wirtschaftlichen Betrieb. Der tiefe Einblick hilft nachhaltig bei der Administration und sorgt im Notfall für ein effizientes Troubleshooting.

7. Aufrüstbare Switches bringen Investitionssicherheit

Viele der heute verfügbaren Datacenter-Switches lassen sich bei Bedarf nachträglich um zusätzliche Ports oder Funktionalitäten erweitern. Mit diesen skalierbaren Switches sind Ihre Kunden für heutige und zukünftige Anforderungen bestens gerüstet. Denn eins ist sicher: der Leistungsbedarf wird steigen.

8. Security beginnt am Switch

Moderne Switches unterstützen eine Vielzahl leistungsfähiger Security-Features – von integrierter Access Control für dynamischen Netzwerkschutz bis hin zur Absicherung von Gastzugängen oder identitätsabhängiger Quality of Service (QoS). Nutzen Sie diese Optionen, um die wichtigsten Assets Ihrer Kunden schon auf Layer 2 zu schützen – und setzen sich mit dem klaren Security-Fokus vom Wettbewerb ab.

9. Flexibilität schützt die Investitionen

Eine standardbasierte und offene Switching-Architektur ermöglicht es Ihren Kunden, das Netzwerk bei Bedarf jederzeit dynamisch an neue Bedingungen anzupassen – schrittweise und ohne Reibungsverluste. So stellen Ihre Kunden frühzeitig die Weichen für technologische Neuentwicklungen und können das Potenzial der Datacenter-Switches über den gesamten Life-Cycle hinweg ausschöpfen.

10. Planen Sie jetzt schon für SDN

Die Switching-Landschaften der Unternehmen entwickeln sich äußerst dynamisch und stehen – Stichwort SDN – vor einem radikalen Paradigmen-Wechsel. Auch wenn sich Ihre Kunden heute noch für ein klassisches Netzwerk entschieden haben, sollten Sie dieses flexibel aufsetzen. Je mehr Netzwerkarchitekturen und Fabrics Sie unterstützen, desto leichter machen Sie Ihren Kunden den Sprung in die Zukunft.

Weitere Informationen:

Westcon-Comstor berät Systemintegratoren bei der Umsetzung der Tipps und bei der Auswahl der passenden Datacenter-Switches.
 

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