Fünf gute Gründe

Supercloud: Die nächste Stufe des Cloud Computing

Cloud Computing, Supercloud

Die Supercloud macht die Runde. Sie gilt als die nächste Evolutionsstufe von Cloud Computing. Bei der genauen Definition aber ist sich die IT-Szene noch nicht so ganz einig. Couchbase erklärt ihre wichtigsten Eigenschaften.

Nutella hat es geschafft: Die Marke ist weltbekannt, und sogar zum Gattungsbegriff für Nuss-Nougat-Cremes geworden. Dabei hieß der süße Brotaufstrich ursprünglich einmal Supercrema und musste nur umbenannt werden, weil das italienische Parlament 1962 das Präfix „Super“ für Lebensmittel verboten hatte. Die IT-Szene ist da weniger zimperlich. Und so macht der Begriff „Supercloud“ gerade die Runde durch einschlägige Foren.

Anzeige

Der Gedanke dahinter: Supercloud steht für eine IT-Architektur, die alle Service-Level (IaaS, PaaS und SaaS) integriert. So gesehen ist die Supercloud auch mehr als das, was die Hyperscaler an IT-Services zu bieten haben, denn deren Clouds agieren immer noch als mehr oder weniger interoperable Silos. In diesem Sinne ist die Supercloud quasi eine Multi-Cloud 2.0. Daher sollte auch Edge Computing, als erweiterte Form von Cloud Computing, unbedingt dazugehören.

Couchbase, Anbieter einer modernen Datenmanagement-Plattform, listet die wichtigsten Attribute der Supercloud auf:

1. In der Supercloud läuft ein Set von verbrauchsbasierten Services, die aus mehr als einer Cloud kommen, sei sie nun Private oder Public. Sie orchestriert den Betrieb dieser Workloads in jeder Cloud und zwischen den Clouds.

2. Sie nutzt die nativen Werkzeuge der verschiedenen Clouds in einer gemeinsamen Management-Schicht, samt integriertem Metadaten-Management. So können wichtige Parameter des Cloud-Betriebs wie Datenaustausch, Performance, Sicherheit und Kosten zentral optimiert werden.

3. Die nativen PaaS-Layer der verschiedenen Cloud-Anbieter werden in der Supercloud zu einem „Super-PaaS“-Layer abstrahiert. So entsteht eine einheitliche Plattform, in die Partner einfacher ihre spezifischen Innovationen und Lösungen einbringen können.

4. Die Supercloud schafft damit auch eine gemeinsame Benutzeroberfläche für Entwickler und Nutzer und vereinfacht so die operative Umsetzung von wichtigen IT-Trends wie DevOps und SecOps.

5. Alle Services in der Supercloud sind hochautomatisiert, egal ob es sich um Infrastruktur-, Plattform- oder Applikation-Services handelt. Das vereinfacht die Administration und die Nutzung der Services.

„Die Supercloud bietet eine einheitliche Architektur für das Management sämtlicher Daten, Workloads und Services“, erklärt Paul Salazar, Senior Director Central Europe bei Couchbase. „Das reduziert die Komplexität, beschleunigt die Applikation-Entwicklung und erleichtert den sicheren IT-Betrieb.“

www.couchbase.com

Anzeige

Artikel zu diesem Thema

Weitere Artikel

Jetzt die smarten News aus der IT-Welt abonnieren! 💌

Mit Klick auf den Button “Zum Newsletter anmelden” stimme ich der Datenschutzerklärung zu.