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Der wachsende Speicherbedarf ist für IT-Entscheider ein Fass ohne Boden. Kaum ist eine Investition getätigt, wird die nächste erforderlich – Hardware-Austausch inklusive. Als Alternative gegen diese Kostenspirale etabliert sich derzeit mit Software-defined Storage (SDS) ein dynamischer Ansatz, der den Aufbau nachhaltig kosteneffizienter Storage-Infrastrukturen in Unternehmen jeder Größe ermöglicht.
 
Um leistungsfähige Infrastrukturen für den unterbrechungsfreien ITund Geschäftsbetrieb zu gewährleisten, wird gerade in mittelständischen Unternehmen häufig auf überdimensionierte Speicherlösungen zurückgegriffen. Unter anderem durch die fortschreitende Serverund Desktopvirtualisierung steigen die Anforderungen an Kapazität, Performance und Verfügbarkeit kontinuierlich weiter und fordern eine zunehmend flexible Spei-
cherinfrastruktur.
 
Daher etabliert sich gegen das statisches „Box ersetzt Box“-Vorgehen zunehmend ein anderes Konzept Software-defined Storage! Dieses beruht auf der Software-basierten Virtualisierung von Speicherressourcen und kombiniert sie mit fortschrittlichsten Funktionen zur effektiven Verwaltung von Kapazität, Ausfallsicherheit und Performance auf einer übergeordneten Software-Ebene. Optimale Ressourcennutzung, längere Hardware-Lebenszyklen und größere Kosteneffizienz winken, sofern sich SDS tatsächlich per Software definiert.
 

Investitionssicherheit vs. Herstellerbindung

 
Ob Erweiterung vorhandener Systeme zu diktierten Konditionen oder Systemumstieg mit aufwändigen Datenmigrationen, für Einkäufer wie technisches Personal ist die Herstellerbindung im Storage-Bereich ein Dilemma,. Software-defined Storage ermöglicht dagegen den Einsatz verschiedenster Hardware beliebiger Hersteller unter der Regie einer Software-Plattform. Hinzufügen und Herausnehmen erfolgt im laufenden Betrieb. Diese Software virtualisiert bzw. vereint Hochleistungssysteme, Midrange-Arrays und einfache Plattenstapel, ja sogar Einzellaufwerke bis zu SSD-Karten im Server, unabhängig davon, ob die Systeme und Modelle aus der Hand eines Premiumoder „No name“-Anbieters stammen.
 
„Software-defined Storage sorgt für die Konsolidierung der StorageRessourcen, -Dienste und – Managementprozesse und damit für erhöhte Effizienz und niedrigere Betriebsund Administrationskosten.“ Robert Thurnhofer, DataCore Software
 
Die langlebigere Software liefert diesen Systemen die Intelligenz, die kurzlebige Hardware die physische Basis – ein Prinzip, das im Netzwerk oder bei Servern selbstverständlich ist, nicht aber im roprietären Speicherumfeld. Mit Ausnahmen: So hat sich der Hersteller DataCore diesem Ansatz bereits vor 15 Jahren verschrieben und liefert mit SANsymphony-V eine solche übergreifende Software-Plattform. Sie läuft auf herkömmlichen Windows-Servern oder virtuellen Maschinen. Frühe Anwender nutzen inzwischen die neunte Software-Generation mit fortschrittlichsten Features und haben die Server-Hardware aktualisiert, die grundlegende Software-definierte Speicherarchitektur und die damit verbundenen Storage-Prozesse sind dieselben.
 

Effizienzsteigerung durch konsolidierende Software

 
Software-defined Storage sorgt für die Konsolidierung der Storage-Ressourcen, -Dienste und –Managementprozesse und damit für erhöhte Effizienz und niedrigere Betriebsund Administrationskosten. Mittelständler ersparen sich auf dieser Ebene schon Investitionen in die Fortbildung ihrer IT-Mitarbeiter für das Handling diverser Speichersysteme. SDS leistet über die Hardware-Grenzen hinweg die Einrichtung, Zuweisung und Verwaltung virtueller Pools und Platten ebenso wie Monitoring und Analyse, um beispielsweise Engpässe und Ausfälle zu eliminieren.
 
Background Info
 
Mehr darüber, wie Sie mit Software-definiertem Storage der Datenflut trotzen und obendrein die Daten kosteneffizient speichern, erfahren Sie in diesen Whitepapern.
 
 
 
 
 
 
 
 
Ein entscheidender Vorteil der zentralen Speicherplattform ist, dass Features, die je nach Speichersystem als Zusatzlizenz für genau ein Modell bezahlt werden müssten, hier für sämtliche Hardware geräteübergreifend genutzt werden können. Derartige Storage-Software integriert synchrone Spiegelung mit transparenten Failover, asynchrone Replikation, High-Speed Caching zur Anwendungsbeschleunigung, vollständige Integration von Flash-Speicher und Auto-Tiering für das Einrichten von Speicherklassen, Thin Provisioning, Snapshots, Continuous Data Protection (CDP) und vieles mehr. Ein komplettes SDS-Paket.
 

Hochverfügbarkeit und Datensicherung mit CDP

 
Um die ständige Verfügbarkeit von Daten zu gewährleisten, bietet der SDS-Ansatz die Möglichkeit, eine permanente Spiegelung der Daten zwischen unterschiedlichen Knoten geräteübergreifend einzurichten. Weitere Knoten erhöhen die Ausfallsicherheit sowie die Performance. Bei Ausfall einer Seite übernimmt auch bei heterogener Speicherhardware der verbleibende Knoten alle Aufgaben (Failover), ehe eine automatische Resynchronisation (Autofailback) den ursprünglich redundanten Systemzustand ohne manuellen Eingriff eines IT-Mitarbeiters wiederherstellt.
 
Tier-Distributiion
 
 
Bild: Tier-Distribution – Schichtverteilung innerhalb einer Festplatte.
 
 
 
Weitere Sicherungsstufen ergeben sich mit der Replikation durch asynchrone Spiegelung an einen oder mehrere Ausweichstandorte, von wo aus auch eine Notfallwiederherstellung (Disaster Recovery) vorgenommen werden kann. Auch Backup-Szenarien sind im SDS-Modell vorgesehen: Neben herstellerübergreifenden Snapshots für die üblichen Zwischensicherungen, kann die Datensicherung durch die Nutzung der integrierten Continuous Data Protection (CDP)-Funktion optimiert werden.
 

Hohe Rentabilität mit Flash und SSD

 
Neben Funktionen für Business Continuity und Hochverfügbarkeit ist das Auto-Tiering für den kosteneffektiven Einsatz von Flash-Speicher wie SSD zu unterstreichen. Zunächst wird die Auslastung jeder einzelnen Speicherquelle durch Thin Provisioning optimiert. So werden Auslastungsraten von über 90 Prozent möglich. Zudem nutzt die SDS-Software den Arbeitsspeicher der Server-Knoten für schnelle Zugriffszeiten durch High-Speed Caching.
 
Disk-Verteilung
 
 
 
 
Bild: Disk-Verteilung – typische Verteilung der Festplatten im Rechenzentrum.
 
 
 
 
 
 
 
Mit SSD und HDD-Technologien im Mix können darüber hinaus Speicherklassen eingerichtet werden. Durch Auto-Tiering migriert die übergreifende Storage-Software Datenblöcke von langsamere auf schnellere Hardware automatisch. Selten genutzte Blöcke landen dagegen auf langsamen Speicherklassen. Dadurch profitiert man von einer erhöhten Performance, nicht selten zwischen 200 und 500 Prozent, reduziert aber gleichzeitig die Kosten durch die enorme Granularität drastisch, da SSDs nur für maximal 5 Prozent der Datenblöcke benötigt werden. Die Algorithmen für das Caching wiederum ordnen die Blöcke auf eine physische Optimalgröße, um die Lebensdauer der SSD beim Beschreiben zu verlängern.
 

Mit Software-defined Storage den ROI optimieren

 
Insbesondere der Mittelstand profitiert mit SDS von größerer Entscheidungsfreiheit und Kostensenkung, da die flexiblen Plattformen wie SANsymphony-V nach oben und unten beliebig skalieren. Bei Investitionskosten von rund 10.000 Euro für Einstiegskonfigurationen amortisieren sich derartige SDS-Lösungen bei einer Hardware-Erweiterung binnen weniger Monate, wenn nicht gar von Anfang an. Ob Hardware-Anbieter, die das Thema Software-defined Storage propagieren, den Ansatz der Hardwareunabhängigkeit konsequent verfolgen, oder ob sie ihr altbewährtes Geschäftsmodell für mittelständische Kunden schwinden sehen, sei dahin gestellt. SDS, richtig verstanden, kann indes ein viel versprechender Ansatz sein, um sich im zukunftssicher und flexibel für dynamisch sich entwickelnde Geschäftsherausforderungen aufzustellen.
 
Robert Thurnhofer
 
 
Fachartikel aus it management 3/2014
 
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