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Cloud Computing

Digitale Arbeitsplätze mit den gängigen Cloud-Plattformen einzurichten, ist unkompliziert und bequem – aber risikobehaftet. ownCloud erläutert, warum Unternehmen mit Open-Source-Lösungen besser fahren.

Durch die Digitalisierung können immer mehr Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ortsunabhängig und zeitsouverän tätig sein. Diesen Trend hat die Corona-Krise noch einmal nachhaltig verstärkt. Die vielfältigen Einschränkungen durch die Pandemie und die massive Verbreitung des Homeoffice machen mobile und Remote-Arbeit inzwischen praktisch unentbehrlich. Für moderne Umgebungen, die ein orts- und zeitunabhängiges Arbeiten ermöglichen, nutzen viele Unternehmen die Cloud-Plattformen der US-amerikanischen Internetgiganten. Dieses Vorgehen ist zweifellos unkompliziert und bequem – birgt aber einige gravierende Risiken.

So spielt die IT-Sicherheit bei den großen Cloud-Playern mangels Vorsorgeprinzip oftmals nur eine nachgeordnete Rolle. Unternehmen drohen der Verlust von intellektuellem Eigentum, der Abfluss von Kundendaten und Bußgelder wegen Datenschutzverstößen. Auch der US Cloud Act ist problematisch. Der Europäische Gerichtshof hat im Juli 2020 eindeutig festgestellt, dass der US-Datenschutz wegen dieses Gesetzes nicht als adäquater Ersatz für die EU-Regularien gelten kann. Das setzt Unternehmen einem hohen Haftungsrisiko aus. Da es sich bei diesen Cloud-Plattformen außerdem um proprietäre Lösungen handelt, geraten Unternehmen schnell in große Abhängigkeit von ihren Anbietern.

Vermeiden können sie diese Risiken, indem sie ihre digitalen Arbeitsplätze auf Basis von quelloffener Software implementieren. Open-Source-Spezialist ownCloud erläutert, warum:

  • Quelloffene Software ermöglicht es Unternehmen, sich selbst davon zu überzeugen, dass sie frei von Hintertüren ist, über die unbemerkt Daten an unbefugte Dritte abfließen. 
  • Auch Open-Source-Software kann Fehler enthalten, die zu Sicherheitslücken führen. Durch die Auditierbarkeit des Quelltextes haben Unternehmen aber die Möglichkeit, Schwachstellen selbst zu finden, bevor sie von böswilligen Akteuren ausgenutzt werden.
  • Viele Open-Source-Lösungen können Unternehmen entweder im eigenen Rechenzentrum betreiben oder als SaaS-Lösungen von vertrauenswürdigen europäischen Anbietern nutzen. Damit unterliegen sie nicht dem Cloud Act. 
  • Open-Source-Software unterstützt konsequent offene Standards. Die einzelnen Elemente einer Systemlandschaft lassen sich dadurch deutlich leichter austauschen als das mit proprietären Closed-Source-Lösungen der Fall ist. Die Abhängigkeit von Anbietern ist dadurch gering.
  • Im Gegensatz zu proprietärer Software ist offene Software zudem auch meist plattformunabhängig und damit flexibler, was die Wahlfreiheit bei Hardware und Dienstleistern wesentlich erhöht. Das reduziert die Abhängigkeiten weiter.

„Implementieren Unternehmen digitale Arbeitsplätze auf Open-Source-Basis, behalten sie jederzeit die uneingeschränkte Hoheit über ihre Daten und vermeiden einen Lock-in-Effekt“, sagt Ralf Schwöbel, Leiter Customer Success bei ownCloud. „Abstriche in Sachen Leistungsfähigkeit und Funktionsumfang müssen sie dabei keine machen. Entgegen verbreiteter Vorurteile kann ein Open-Source-Ökosystem in diesen Punkten problemlos mit proprietären Plattformen mithalten und sie sogar vielfach übertreffen. Die Open-Source-Community bietet eine ganze Reihe an ausgereiften Werkzeugen, aus denen sich hochmoderne Arbeitsplatzumgebungen zusammenstellen lassen.“

Ralf Schwöbel, Leiter Customer Success
Ralf Schwöbel
Leiter Customer Success, ownCloud

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