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Cloud

Dass sich das Coronavirus in vielerlei Hinsicht auf Deutschland und die Bevölkerung auswirkt, bezweifelt dieser Tage wohl niemand mehr. Leere Straßen in deutschen Großstädten und täglich mediale Berichte zum Thema: Covid-19 ist mehr als präsent im nicht mehr ganz so „normalen“ Alltag.

In Zeiten, in denen Unternehmen aus verschiedensten Branchen um ihre Existenz bangen müssen, präsentiert sich das Filehosting als ziemlich einsamer Gewinner. Warum das so ist und ob Filehoster nach der Corona Krise unter einer rückgängigen Nutzung zu leiden haben werden, beleuchtet unser Artikel.

Die Vorteile für Privatpersonen und Unternehmen

Die Online Cloud ist keineswegs neu. Über die vergangenen Jahre hinweg wuchs die Beliebtheit verschiedener Filehoster, die das Speichern von Daten in der Cloud auf unkomplizierte Weise ermöglichen. Privatpersonen greifen gerne auf die Dienste zurück, um ihre Urlaubsfotos, Musiksammlungen und was sonst so anfällt online zu verwahren, und auch im unternehmerischen Kontext gewinnen die digitalen Cloudspeicher an Bedeutung. Ihr großer Vorteil: Über die Cloud gesicherte Dateien verstauben nicht auf einer unpraktischen Festplatte, sondern können vollkommen unabhängig vom Standort und dem verwendeten Gerät abgerufen werden. Bei der Speicherung wird für gewöhnlich ein Link generiert, mit dem einzelne Dateien an ausgewählte Personen weitergegeben werden können. So sorgt die Cloud Technologie dafür, dass unsere digitalisierte Welt noch ein Stückchen näher zusammenrückt.

Steigende Nachfrage bei Microsoft, Amazon und Co.

Marktführende Anbieter von Cloud-Speicherdiensten verzeichnen derzeit eine steigende Nachfrage. Microsoft, Amazon und Co. stellen fest, dass die Menschen in dieser Krisenzeit offenbar vermehrt die Online Speicher in Anspruch nehmen. Im Gegensatz zum Großteil der Branchen erlebt das Filehosting einen regelrechten Boom, mit dem nicht jeder gerechnet hat.

Clouds oft unverzichtbar im Homeoffice

Aber was ist es denn nun, das Clouds gerade in der Corona Krise so attraktiv macht? Die Antwort liegt nahezu auf der Hand: Unternehmen, welche die Möglichkeit dazu haben, verlagern die Arbeit ins Homeoffice. Die Mitarbeiter tummeln sich nicht länger zentral im Büro, sondern bleiben Zuhause und verrichten ihre Tätigkeit so gut es eben geht am heimischen Schreibtisch. Nicht immer, aber immer öfter wird das Filehosting in diesem Zusammenhang zum Spielmacher erster Güte. Es erlaubt das dezentrale Verwalten von und Zugreifen auf Dateien. So wird ein Arbeiten auf Abstand, aber eben doch nicht abgeschottet zur wertvollen Option, die vielfach genutzt wird. Nicht zu vergessen sind zudem die Menschen in Quarantäne, Kurzarbeit oder Zwangsurlaub, die plötzlich deutlich mehr Freizeit haben und diese möglicherweise ebenfalls dazu nutzen, sich mit Filehostern vertraut zu machen und ihre Daten endlich „zeitgemäß“ zu speichern. Betrachtet man die Fakten, ist es eigentlich eine simple Rechnung, an deren Ende zwangsläufig ein Zuwachs der Nutzung stehen muss.

Cloud Speicher bleiben auch nach Corona im Trend

Keiner weiß, wie sich die aktuelle Situation weiterentwickeln wird. Wir alle hoffen aber natürlich, dass es eine Zeit nach Covid-19 gibt und dass diese möglichst bald kommt. Werden Clouds dann unter einem Einbruch der Nutzerzahlen zu leiden haben? Wahrscheinlich kaum. Zwar wird die Nutzung vermutlich zurückgehen, sobald die meisten Betriebe wieder regulär laufen, um die Branche, die schon vor Corona brummte, muss man sich aber dennoch keine Sorgen machen.
 


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