Anzeige

Anzeige

VERANSTALTUNGEN

Software Quality Days 2020
14.01.20 - 17.01.20
In Wien, Hotel Savoyen

eoSearchSummit
06.02.20 - 06.02.20
In Würzburg, Congress Centrum

DSAG-Technologietage 2020
11.02.20 - 12.02.20
In Mannheim, Congress Center Rosengarten

E-commerce Berlin Expo
13.02.20 - 13.02.20
In Berlin

SMX
18.03.20 - 19.03.20
In München

Anzeige

Anzeige

hybriden Cloud

Da nur wenige Unternehmen aktuell bereit sind, ihren kompletten IT-Betrieb in die Public Cloud zu verlegen, gewinnen hybride Cloud-Modelle zunehmend an Beliebtheit. Allerdings gibt es auch hier noch zahlreiche Fragen, welche manche Unternehmen noch zögern lassen. 

Nachfolgend die häufigsten Fragen, die immer wieder aufauchen und die Antworten dazu.

1. Wo haben Unternehmen bei den Cloud-Speicherstrategien bislang möglicherweise einen Fehler gemacht?

Es scheint, dass viele Unternehmen zwar eine langfristige Entscheidung getroffen haben, dass „die Cloud“ die Zukunft ist, aber seither von IT-Herstellern und -Lieferanten im Hinblick auf den Migrationsprozess enttäuscht wurden. Viele Technologieanbieter haben keinen bewussten Schritt in Richtung Cloud gemacht, was bedeutet, dass ihre älteren Lösungen nicht Cloud-fähig sind und ihre neueren oft nur auf die Cloud ausgerichtet sind. Dies macht den Übergang für die Unternehmen sehr schwierig, da er einen plötzlichen Schnitt des Betriebs-, Nutzungs- und Kostenmodells mit sich bringt.

2.Inwieweit kann Cloud Storage teurer werden kann, als Unternehmen bei der Implementierung zunächst annehmen?

Es ist fast kostenlos, Inhalte in die Cloud zu bringen, und es ist sehr kostengünstig, Daten in der Cloud zu speichern. Teuer ist es jedoch, Daten aus der Cloud abzurufen. Unternehmen müssen zunächst verstehen, was sie von den in der Cloud gespeicherten Daten erwarten. Wenn sie eine granulare Wiederherstellung, Analyse und Verwaltung dieser Daten ermöglichen wollen, dann gibt es mehr Aspekte zu beachten als nur bei einer Massenbewegung von Daten aus dem On-Prem-Speicher. Es dreht sich alles um die Daten, daher ist Cloud Data Management der Schlüssel – unabhängig von der Plattform.

3. Inwieweit führt Cloud Storage zu einem Mangel an Transparenz, was Hardware und Betrieb betrifft?

Die Sichtbarkeit der Hardware ist in gewissem Maße wichtig. Es muss eine Art Gateway zur Cloud geben. Dies muss ein intelligentes Gerät sein, das die Metadaten der Inhalte, die in der Cloud residieren, besitzt und versteht. Wenn diese Lösung nicht robust und intelligent ist, wird das Unternehmen blind für den Inhalt sein. Was die in der Cloud verwendete Hardware betrifft, so ist zu hoffen, dass sich der Provider darum kümmert. Die meisten großen Anbieter von Cloud-Storage-Lösungen verfügen über robuste und skalierbare Lösungen, denen man vertrauen kann.

4.Wie können Unternehmen entscheiden, welche die besten Assets, Operationen und Daten für die Cloud sind, um die beste Rendite zu erzielen, und welche sollten am besten im eigenen Rechenzentrum verbleiben oder zurückgeholt werden?

Der naheliegende Kandidat für die Speicherung in der Cloud sind Langzeitarchivierungs- und Backup-Daten, da sie wahrscheinlich selten benötigt werden und den Compliance-Anforderungen entsprechen. Sie sollten verschlüsselt sein und nur den richtigen Personen innerhalb einer Organisation zur Verfügung stehen. Allerdings ist die Situation bei Bedarf wahrscheinlich kritisch, so dass der Mechanismus zur Verwaltung dieser Daten robust sein muss. Die Ausführung wiederholbarer Workloads in der Cloud ist ebenfalls sinnvoll, insbesondere wenn die Flexibilität, die Kapazität bedarfsabhängig zu erhöhen und zu verringern, sinnvoll ist.

5. Wenn die Daten auf sehr hohem Niveau wachsen, ist Cloud Storage dann immer noch ein nachhaltiges Modell?

Höchstwahrscheinlich. Die einfachen Skaleneffekte bedeuten, dass die Cloud bei richtiger Nutzung immer kostengünstig ist. Eine Mischung aus lokaler Umgebung und Public Cloud ermöglicht einen sehr skalierbaren und kostengünstigen Ansatz für großformatige Speicher.

6. Was ist der beste Weg, um sich der Hybrid-Cloud zu nähern?

Die Public Cloud in Kombination mit einem Objektspeicher vor Ort ist ein überzeugender Ansatz. Es gibt einige großartige softwaredefinierte Lösungen, die einen Amazon S3 Bucket vor Ort abbilden, was ein sehr ähnliches Erlebnis wie in der Public Cloud bietet. Für wertvollere Daten könnte die Verwendung der Objektspeicherung sinnvoller sein. Letztendlich ist die Einfachheit der Bedienung entscheidend, zusammen mit dem Wissen um die gespeicherten Daten. Wenn Unternehmen diese Kontrollen an Ort und Stelle haben, dann ist das Management einer Hybrid-Cloud einfach.

7. Wie sieht die Zukunft von Unternehmen aus, die Hybrid-Cloud-Modelle einsetzen?

Die Zukunft liegt in der Verwendung einer Cloud Data Management-Plattform, die von der Endspeicherumgebung unabhängig ist. Wenn Unternehmen eine Lösung an Ort und Stelle haben, in der die Metadaten vorgehalten werden, dann ist der Endstandort der Daten fast irrelevant, solange er den Anforderungen an Sicherheit und Zuverlässigkeit entspricht.

www.rubrik.com/de/

 

GRID LIST
Kubernetes

Skalierbare Basis für moderne Cloud-Lösungen

Cloud-basierte Lösungen gelten als eine Antwort auf die Herausforderungen der…
Tb W190 H80 Crop Int 1632c7865dbc808aa844a883f22006f1

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser!

Funktionen, Kosten und Datenschutz - Aspekte, die Sie bei der Auswahl eines passenden…
 2020

Hybrid Cloud, Predictive Data Analytics und Nachhaltigkeit

Zum Ende des Jahres wird es Zeit, die Technologien und Ansätze ins Auge zu fassen, die…
cloud

Sechs Fragen rund um Multi-Cloud

Viele Unternehmen nutzen mehr als einen Public-Cloud-Anbieter. Man spricht hier von…
Marc Schieder

Venezuela von Adobe-Diensten ausgesperrt

Wie letzte Woche bekannt wurde, hat das US-amerikanische Softwareunternehmen Adobe Inc.…
Cloud Management

Einführung eines Cloud Management Office

Governance und Agilität? Wie geht das denn zusammen fragen sich viele? Schließlich…