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Cloud ComputingSuchen Sie schon nach einem geeignetem Private-Cloud-Provider oder wollen Sie früher oder später Ihre IT-Infrastruktur in die Cloud auslagern? Dann gibt es zehn wichtige Punkte für Sie, die Sie bei der Auswahl Ihres Cloud-Providers unbedingt beachten sollten.

 

  1. Standort und IT-Sicherheit: Wählen Sie ein Private-Cloud-Angebot eines deutschen Serviceproviders mit deutschem Standort und Sicherheitstechnik nach deutschen Richtlinien.
     
  2. Skalierbarkeit: Wählen Sie ein Private-Cloud-Angebot, bei dem auf der Basis von "Infrastruktur as a Service" (IaaS) eine Netzwerkinfrastruktur automatisiert und damit kostengünstig bereitgestellt werden kann. Dabei wird Ihre private Cloud immer genau auf die Kanzlei- oder Unternehmensbedürfnisse angepasst - auch wenn bestimmte Ressourcen nicht mehr benötigt werden. Damit sind die Kosten und Qualitätsvorteile einer echten Cloud gegeben. Leider gibt es sehr viel Angebote im Markt, die diese Anforderung nicht oder nur sehr eingeschränkt erfüllen. Wir sprechen dann von Pseudo-Cloud oder Pseudo-ASP.
     
  3. Mittelstand: Für mittelständische Unternehmen gilt: Der IT-Systempartner und sein Private-Cloud-Serviceprovider müssen auf Augenhöhe operieren. Der Private-Cloud-Serviceprovider sollte nicht zu groß sein, so dass Sie bzw. Ihr betreuendes IT-Systemhaus dort die richtige Priorität erhalten. Der Private-Cloud-Serviceprovider darf aber auch nicht zu klein sein, denn nur dann sind die Kosten- und Qualitätsvorteile der Bündelung und Skalierung voll wirksam. Private-Cloud-Serviceprovider sollten also weder Konzerne noch kleine IT-Systemhäuser sein.
     
  4. Kompetenz / Knowhow: Das betreuende IT-Systemhaus, das mit dem Private-Cloud-Serviceprovider eng zusammenarbeitet, muss in Ihrer Branche erfahren sein und über belastbare Referenzen verfügen. Mit dieser Branchenkompetenz (z. B. DATEV-Systempartner) kann in Zusammenarbeit mit dem Private Cloud Provider für Sie als Unternehmen die volle Funktionalität von "Software as a Service" realisiert und aus einer Hand betrieben und supported werden.
     
  5. Lizenzierung: Prüfen Sie unbedingt, ob Ihr Cloud-Provider Microsoft Produkte richtig lizensiert. In der Cloud müssen SPLA Lizenzen verwendet werden. Alle anderen Aussagen sind nicht korrekt.
     
  6. Technologie: Wir empfehlen grundsätzlich mit einer Private Cloud zu arbeiten, die konsequent mit der Virtualisierungstechnologie Hyper-V von Microsoft arbeitet, da damit erhebliche Kostenvorteile verbunden sind.
     
  7. Flexibilität: Schließen Sie keine langfristigen Verträge mit dem IT-Systempartner und seinem Private-Cloud-Serviceprovider ab. Die Vertragslaufzeit sollte nicht länger als ein Jahr betragen um bei Problemen auch relativ rasch wechseln zu können.
     
  8. Exit-Strategie: Achten Sie bei der Gestaltung des Vertrags zur Auftragsdatenverarbeitung auch darauf, wie Sie wieder aus der Cloud aussteigen können. Dies sollte möglichst genau beschrieben werden.
     
  9. Qualität: Achten Sie darauf, dass sowohl Ihr IT-Systemhaus als auch der Private-Cloud-Provider ein zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem im Hinblick auf Qualität und Informationssicherheit bzw. Datenschutz besitzt. Es geht dabei um ISO 9001, ISO 27001. Dies darf sich nicht nur auf das Rechenzentrum beziehen, sondern muss die gesamte relevante Organisation umfassen.
     
  10. Kostentransparenz: Last but not least - Rechnen Sie beim Kostenvergleich alle Kosten ein, insbesondere wenn Sie mit Ihrer jetzigen IT im Unternehmen vergleichen. Berücksichtigen Sie bitte die Eh-da-Kosten, die eben nicht "eh da" sind, sondern Leistungen, die beim Betrieb einer eigenen IT anfallen, aber nicht sofort ins Auge stechen.

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