Anzeige

Low-Code

Low-Code, das visuelle Programmieren von Unternehmenssoftware, ist in aller Munde. Zdenek Prochazka, Head of Rapid Application Development bei Schwarz IT, spricht mit uns über seine Erfahrungen mit Low-Code.

Was ist eigentlich Low-Code?

„Low-Code“ bedeutet, dass die Programmierung visuell erfolgt und nicht textbasiert mit Hilfe einer Programmiersprache. Nach erfolgreicher Einrichtung des Systems können die vorprogrammierten Blöcke per „Drag-and-Drop“ an der richtigen Stelle platziert werden. Mit Low-Code ist die Softwareentwicklung deutlich schneller als mit herkömmlichen Entwicklungsmethoden. So verkürzen Sie auch die Projektlieferzeiten.

Warum spricht die ganze IT-Welt über Low-Code?

Low-Code findet viele Anwendungsbereiche. Denken Sie zum Beispiel an das Modernisieren von IT-Landschaften, die mit den Jahren Schicht für Schicht aufgebaut und weiterentwickelt wurden. Diese Altsysteme, auch Legacy genannt, sind oft schwer zugänglich und in ausdatierten Programmiersprachen geschrieben, die jüngere IT-Professionals gar nicht mehr beherrschen. Höchste Zeit für neue kosteneffektive Software mit Low-Code!

Auch für die Prozessoptimierung ist Low-Code bestens geeignet. Beispielsweise für die Digitalisierung von Prozessen, bei denen noch Papier-Formulare ausgefüllt werden müssen. So reduzieren Sie die Fehlerquote und durch die Automatisierung bleibt Ihren Mitarbeitern mehr Zeit für andere Aufgaben.

Neben der Tatsache, dass die Entwicklung mit Low-Code viel schneller ist, ist Low-Code auch sehr anpassungsfähig. Deshalb wird diese Art der Anwendungsentwicklung häufig für das Verbessern der User Experience verwendet. Benutzer können in Echtzeit sehen, wie das Interface aussehen wird. So können sie schnell beurteilen, ob es den Anforderungen entspricht. Ist das nicht der Fall, können die vorprogrammierten Blöcke einfach ausgetauscht werden. Auch neue Erkenntnisse und Entwicklungen können somit direkt in die Tat umgesetzt werden.

Low-Code für große Unternehmen

Oft stellt sich die Frage, ob „Drag-and-Drop“-Entwicklung für große Unternehmen überhaupt geeignet ist. Prochazka ist sich dessen sicher. „Die IT entwickelt sich natürlich konstant weiter. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen Sie Ihren Code up-to-date halten. Mit Low-Code ist das sozusagen schon eingebaut. Durch das Verwenden vorgefertigter Blöcke, die von Seiten der Low-Code-Plattform regelmäßig aktualisiert und erneuert werden, ist dafür gesorgt, dass keine Sicherheitslücken entstehen und Ihre Software nicht veraltet.“

Meist sind IT-Landschaften mit unzähligen weiteren Anwendungen integriert und das Funktionieren aller Entitäten ist essentiell für das Unternehmen. Glücklicherweise haben Low-Code-Plattformen zahlreiche Möglichkeiten, mit bestehenden Backend-Systemen oder Datenbanken zu kommunizieren. Es ist also auch möglich, Anwendungen Stück für Stück zu migrieren. So können auch große Organisationen mit wichtigen, aber alten Software-Systemen von der Innovationskraft von Low-Code profitieren.

www.linkitsystems.de
 


Artikel zu diesem Thema

Software
Sep 07, 2021

Einführung komplexer Standardsoftware (Teil 1/3)

Mit der Digitalisierung wächst das weltweite Angebot branchenspezifischer…
Code
Mai 30, 2021

Wegweiser & Innovation: Mit der Low-Code Entwicklung

Das hohe Kundeninteresse an Low-Code-Entwicklungsplattformen hat zu einer dynamischen…
Softwareentwicklung
Mai 05, 2021

Vorteile der Cloud-nativen Software-Entwicklung

Unternehmen, Organisationen und Behörden sind auf die schnelle Bereitstellung von…

Weitere Artikel

Open Source

Die Open-Source-Revolution ist in den Fachabteilungen angekommen

Viele IT- und Entwicklungsabteilungen in Unternehmen haben die Fesseln von Closed Source inzwischen abgeworfen und setzen auf quelloffene Software. Schließlich müssen sie im Zuge der Digitalen Transformation sich schnell ändernde IT-Anforderungen umsetzen und…
Dokumentenmanagement

5 Ansatzpunkte, die ein DMS in der Logistikbranche abdecken sollte

Digitalisierung ja – aber wie packen wir es an? Diese Frage treibt viele Verantwortliche für Prozessmanagement und in der Unternehmensführung um. Der «Digital Office Index» der Bitkom zeigte deutlich, dass der deutsche Mittelstand beim Thema Digitalisierung…
Remote Monitoring

IT optimieren mit Remote Monitoring und Management

Schon mal von RMM gehört? Noch nicht? Dann wird es Zeit, denn mit Remote Monitoring und Management können kleine und mittelständische Unternehmen in der IT-Verwaltung massiv entlastet werden – zudem wird ihre Infrastruktur stabiler und ausfallsicherer. Wir…
Geschäftsmann

Mein Companion, der Business Messenger

Bei aller Agilität, die New Work ermöglicht: Je mehr Nachrichten und unterschiedlichste Kommunikationstools eingesetzt werden, umso komplizierter wird der schnelle und mühelose Austausch unter Kollegen. Höchste Zeit, die interne Kommunikation in der New Work…
IT Helpdesk

Was sind Service-Level im Support-Bereich?

IT-Systeme unterstützen Unternehmen in allen Branchen und über die unterschiedlichsten Anwendungsbereiche. Sie haben in der Landwirtschaft genauso ihren Platz wie in Industrieunternehmen, Anwaltskanzleien oder stationären Geschäften mit oder ohne Onlineshop.
Programmierer

Softwareentwicklung: One-Man-Shows haben Katastrophenpotenzial

In fast jedem Unternehmen gibt es Software, die nur eine einzige Person entwickelt hat. IT-Dienstleister Avision warnt davor, solche One-Man-Shows zuzulassen, denn sie führen langfristig wahrscheinlich zu großen Problemen.

Anzeige

Jetzt die smarten News aus der IT-Welt abonnieren! 💌

Mit Klick auf den Button "Zum Newsletter anmelden" stimme ich der Datenschutzerklärung zu.