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Bild: Fraport AG

Die Fraport AG zählt zu den international führenden Unternehmen im Airport-Business und ist an 30 Flughäfen auf vier Kontinenten aktiv. Am Heimatstandort Frankfurt begrüßte Fraport im Jahr 2018 mehr als 69,5 Millionen Passagiere und schlug ein Cargo-Volumen von rund 2,21 Millionen Tonnen um. Fraport steuert alle Prozesse rund um den Frankfurter Flughafenbetrieb mit Hilfe einer Oracle- Datenbank samt notwendiger Zusatzoptionen. 

Die Verwaltung der dafür benötigten Oracle-Lizenzen liegt in der Hand der AirIT Services GmbH, einer hundertprozentigen Tochtergesellschaft der Fraport AG.

Um die korrekte Lizenzierung aller genutzten Oracle- Produkte sicherzustellen, folgte der IT-Dienstleister dem Rat der Logicalis GmbH: Mit ihrer Hilfe schloss AirIT „Unlimited Licence Agreement“ (ULA) mit Oracle ab. Ziel war es zunächst, eine fortwährende Compliance zu erreichen und die für die ULA vertraglich vereinbarten Support-Preise zu sichern. Darüber hinaus schaffte AirIT die Möglichkeit, neues Business zu generieren.

Prozesssteuerung dank Ausfallsicherheit

Dirk RebhanFlughäfen sind höchst komplexe Systeme mit einer Vielzahl von Beteiligten und Interessen. „Bei rund 1.400 Flugbewegungen pro Tag müssen alle Prozesse zwischen an- und abfliegendem Verkehr inklusive der Rollplanung und der Bodenabfertigungsdienste optimal gesteuert werden“, sagt Dirk Rebhan (im Bild, Quelle: AirIT GmbH), IT-Leiter der Fraport AG sowie Geschäftsführer der AirIT. „Ein Datenbankausfall würde den gesamten Flughafenbetrieb lahmlegen.“ Um das Daten- Managementperformant, sicher, stabil und hochverfügbar zu betreiben, nutzt Fraport deshalb die Oracle-Datenbank-Plattform „Exadata Database Machine“ samt der Oracle-Datenbank-Software „Database Enterprise Edition“ mit ihren Datenbank-Optionen. Zusätzliche Module wie „Oracle RAC“ (Oracle Real Application Clusters) gewährleistenbeispielsweise eine besonders hohe Ausfallsicherheit. 

Lizenzmodelle

„Trotz großer Zufriedenheit mit den Oracle-Produkten und -Services an sich hat uns das dahinter liegende Lizenzierungsmodell immer wieder Kopfschmerzen bereitet“, berichtet Rebhan. „Es war eine große Herausforderung, die Nutzung der Produkte inklusive aller Updates und Bugs zu überwachen, die Compliance fortlaufend sicherzustellen und Nachzahlungen zu vermeiden.“ Denn mit der Übertragung der Nutzungsrechte sind die Unternehmen dafür verantwortlich, alle Oracle-Lizenzregeln korrekt zu beachten. Insbesondere im Rahmen der Virtualisierung fehlt es seitens Oracle allerdings an einem bedarfsgerechten Modell: So ist es beispielsweise nicht möglich, die Lizenzierung auf einzelne Cores eines physikalischen Servers zu beschränken; die Lizenzkosten fallen stattdessen nutzungsunabhängig immer für alle Cores an.

Oracle „All-you-can-eat” nach Maß

„Glücklicherweise gab uns Logicalis zur rechten Zeit den Rat, unsere Zusammenarbeit mit Oracle auf die Basis einer Oracle ULA zu setzen“, so Rebhan. Hierbei handelt es sich um eine spezielle Form eines Konzernvertrags für Oracle  Software: Mit der ULA erhältder Kunde für einen festgelegten Zeitraum (in der Regel zwei bis vier Jahre) eine unbegrenzte Nutzungserlaubnis für ein vorab definiertes Produkt-Paket. Sprich, er darf eine unbestimmte Anzahl dieser Produkte installieren und nutzen, ohne dass neue Lizenzkosten anfallen – auch in der Cloud. Bei der Auswahl des Produkt-Pakets stand Logicalis, seit über 20 Jahren Oracle-Partner, AirIT beratend zur Seite.

„Für den Abschluss einer Oracle ULA ist es wichtig, dass bestimmte Parameter vorab geklärt werden“, sagt Rainer Frädert, Director Sales South & North East der Logicalis GmbH. „So geht es unter anderem darum, den tatsächlichen Lizenzbedarf der kommenden Jahre abzuschätzen, auszuwählen, welche Produkte in die ULA aufgenommen werden sollen und den Zeitraum der ULA sinnvoll zu bestimmen.“ Im Fall AirIT beträgt diese drei Jahre. „Dank unserer vertrauensvollen Zusammenarbeit mit Logicalis und deren guten Draht zu Oracle konnten wir dieses Projekt innerhalb eines halben Jahres meistern – von der Ideenfindung über die Vertragsverhandlungen bis zum Abschluss der ULA“, so Rebhan. „Dass die ewige Compliance-Frage nun wegfällt und unsere Kosten klar kalkulierbar sind, ist eine große Erleichterung und bringt Ruhe in das Tagesgeschäft.“ Ob und wie die ULA nach Vertragsende fortgesetzt wird, entscheidet AirIT mit Unterstützung von Logicalis zu gegebener Zeit. Eine Fortführung der ULA oder ein Einfrieren der dann laufenden Lizenzen ist gleichermaßen möglich.

AirIT: Erweiterung der Services

Derweil kann AirIT die neue Vertragsebene mit Oracle auch nutzen, um neuen Business zu generieren: Der IT-Dienstleister hat als Eigner der Lizenzen die Möglichkeit, seine Services rund um das Thema Oracle zu erweitern und die Fraport AG und ihre Töchter und Beteiligungen auf Wunsch beziehungsweise bei Bedarf daran nutznießen zu lassen. „Hier öffnen sich für alle Beteiligten neue Türen“, so Rebhan.

www.logicalis.de


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