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Cubeware Tom Martens 80Der Einzug mobiler Endgeräte aller Couleur in die Geschäftswelt wirkt sich zunehmend auf die betrieblichen Prozesse aus. Denn schließlich entwickelt der ‘mobil gewordene‘ Mitarbeiter schnell ein neues Informationsverhalten mit gewachsenen Ansprüchen.

Er möchte alle relevanten Daten nicht nur lokal und im Web, sondern jetzt auch auf Smartphone und Tablet-PC verfügbar haben – und das in einfach und flexibel zu handhabender Form. Diese Forderung gilt insbesondere für den Bereich der Business Intelligence (BI), wo das Vorhandensein der erforderlichen Werte zur rechten Zeit am rechten Ort per se alles entscheidend ist.

Der Markt für Tablet-PCs wächst rapide und es sieht so aus, als würde das iPad auch weiterhin an der Spitze der Entwicklung stehen, selbst wenn sich im Android-Umfeld und auch bei Microsoft einiges getan hat. Allerdings sollte man angesichts wachsender Tablet-PC-Marktanteile den PC keinesfalls abschreiben – er hat nach wie vor seine Berechtigung gerade dort, wo ausführlichere Analysen gefragt sind. Auch spielt das Smartphone eine immer größere Rolle im betrieblichen Kontext, ob als firmeneigenes oder BYOD (Bring Your Own Device)-Gerät.

Der Anspruch: BI aus einem Guss

Wenn sich die Endgeräte derart diversifizieren, ergeben sich daraus zwangsläufig Anforderungen an die Applikationen und deren Frontends. Für den BI-Kontext bedeutet das, dass dem verständlichen Anspruch von Management und Fachabteilungen entsprochen werden muss, Analyse, Planung, Forecasting, Reporting und Dashboarding weiterhin aus einem Guss zu erhalten. Wesentlich ist hierbei, die durchgängige Interoperabilität der BI-Lösungen konsequent fortzuführen: Neben der Harmonisierung von Windows- und Web-Clients ist jetzt auch die Mobile-BI mit der Integration von Tablet-PC und Smartphone notwendig, um die Philosophie der Ganzheitlichkeit durchgängig zu leben.

Überzeugende Vorteile von Mobile-BI

Wünschenswert ist aus Anwendersicht, alle Berichte und Dashboards, die bis dato aufgebaut wurden (oder zukünftig aufgebaut werden) automatisch und eins-zu-eins auch über eine entsprechende App auf den mobilen Devices verfügbar zu haben, um sie von dort aus jederzeit weiterverarbeiten zu können. Um den mobilen Gegebenheiten gerecht zu werden, sollten sich Dashboards als Gesamtbericht oder auch Einzelgrafiken aufrufen lassen, müsste man Zahlen über Filter dynamisch weiteranalysieren und Berichte per E-Mail versenden oder ausdrucken können. Überhaupt bietet die Verwendung von mobilen Endgeräten ganz neue Möglichkeiten bei der Visualisierung. So müssen beispielsweise Präsentationen nicht mehr länger statisch an nur einem Platz stattfinden, Referenten können stattdessen dynamisch mit den Nutzern in den Anwendungen agieren, aber auch mit dem Tapindikator (Laserpointer) auf das Geschehen am Projektor hinweisen. Mit einer Marker- und Notizfunktionalität ließen sich relevante Aspekte wie mit einer Art Textmarker hervorheben und im Anschluss direkt inklusive Berichtskontext weiterverteilen.

Features zwischen must und nice to have

Bloßes Empfangen und Auslesen macht auf dem mobilen Device dabei nicht mehr als nur die halbe Miete aus. Schlichtweg erfolgsentscheidend ist vielmehr gerade auch die Rückschreibefähigkeit in alle Arten von OLAP-Datenbanken – die relationale Welt eingeschlossen. Nicht minder wichtig ist die Möglichkeit, die Daten mittels Splashing anhand von Planungsalgorithmen verteilen zu können, die man vorab frei definiert hat, zum Beispiel ‘wie im vorigen Quartal‘, ‘wie im Vorjahr‘ oder nach bestimmten Abteilungsschlüsseln.


Besonders sinnvoll wäre dabei, sich in der Bedienung konsequent an den Bedienparadigmen der jeweiligen Smartphones und Tablet-PCs zu orientieren. Das heißt beispielsweise, dass die nativen Touch-Funktionalitäten durchgehend genutzt und umfassende Navigations-, Analyse- und Verteil-Möglichkeiten bereitgehalten werden sollten. Nur wer sich mit Wischen, Springen, Drillen, Vergrößern und Verkleinern intuitiv und ganz entsprechend der gewohnten Endgerätebedienung durch Gesamt-Dashboards, Einzelansichten, Grafiken, Tabellen und Komponentenübersichten bewegen kann, wird sich in der mobilen BI-Umgebung schnell zuhause fühlen.


Wünschenswert wäre ebenso, ein komfortables Nutzen von Cloud-Diensten zu unterstützen: Mithilfe von Dropbox oder auch Google Drive sowie Sky Drive beispielsweise könnten die Nutzer über ihre Endgeräte dann jederzeit Zugriff auf ihren Datenbestand nehmen; auch eine Versionierung ist so möglich, die Freigabe von bestimmten Ordnern für andere Nutzer oder die Verteilung von sehr großen Dokumenten per Shared-Link in E-Mails, statt sie als Attachment zu verschicken.

Schlussfolgerung

Unabhängig vom individuellen Beweggrund will auf Mobile BI heute kaum noch jemand verzichten – und schon bald wird keiner mehr darauf verzichten können. Da die Leistungsspektren der Fachanbieter deutliche Unterschiede aufzeigen, sollte man sich die am Markt verfügbaren BI-Lösungen genau ansehen und ihre übergreifende Eignung für Windows-, Web- und Mobile-Welten eingehend prüfen. Nur so lässt sich sicherstellen, dass sich auch auf lange Sicht ein „überall, jederzeit und für alle“ realisieren lässt.


Dem trägt die Entwicklung der Cubeware Mobile App in besonderer Weise Rechnung. So sind dort bereits heute alle Funktionen für die beschriebenen Anwendungsszenarien vorhanden oder werden mit dem ab Januar 2013 verfügbaren nächsten Release weiter ausgebaut.

Tom Martens, Cubeware VP Product Marketing

http://www.cubeware.com

 

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