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Die Deutschen feiern Weihnachten immer digitaler – das hat eine neue Studie des Sicherheitsanbieters McAfee herausgefunden. Anstatt die Einkaufsstraße zu besuchen, erledigen in Deutschland mittlerweile 71 Prozent ihre Weihnachtsbesorgungen im Internet. Auch Soziale Medien rücken an Weihnachten immer mehr in den Vordergrund. 

  • Weihnachten wird in Deutschland immer digitaler und Cyber-Kriminelle nutzen die neuen Bräuche aus
  • 71 Prozent der deutschen erledigen ihre Weihnachtseinkäufe online
  • Fast jeder fünfte Deutsche wurde im vergangenen Jahr Opfer von Online-Betrügern
  • Robocalls Top-Betrügerei unter Verbrauchern

Während vor zehn Jahren nur 26 Prozent der Deutschen private Fotos oder Videos an Weihnachten geteilt haben, sind es dieses Jahr 40 Prozent. Auch unsere Weihnachtsgrüße verschicken wir zunehmend digital: heute schicken 76 Prozent der Deutschen ihren Verwandten oder Freunden an Weihnachten Nachrichten per WhatsApp oder anderen digitalen Diensten. Zum Vergleich: vor zehn Jahren war es gerade Mal die Hälfte. Diese Entwicklung birgt allerdings große Gefahren, denn Cyber-Kriminelle nutzen die wachsende Online-Aktivität für sich aus.

Neue Bräuche führen zu neuen Gefahren

In 2009 verbrachten die Deutschen die Feiertage also hauptsächlich offline. Weihnachtsfilme wurden im Fernseher oder auf DVD geschaut, Musik wurde per CD oder Radio gehört und Einkäufe wurden in den Läden erledigt. Innerhalb der letzten zehn Jahren hat sich aber einiges verändert, wie aus der Studie hervorgeht. Die Hälfte der Deutschen laden Weihnachtsmusik heutzutage herunter oder streamen über Spotify. Vor zehn Jahren war es nur jeder Dritte. Ähnlich verhält es sich auch mit Filmen. So wird „Kevin - Allein zu Haus“ nicht mehr im Fernseher angesehen, sondern online gestreamt: 52 Prozent der Befragten gaben an, dass sie an Weihnachten Dienste wie Netflix für die Weihnachtsklassiker nutzen. In 2009 waren es gerade mal 28 Prozent.

Die Verlagerung der Weihnachtstraditionen in den digitalen Bereich geht allerdings natürlich auch an Cyber-Kriminellen nicht unbemerkt vorbei. Im Rahmen der digitalen Aktivitäten an Weihnachten wickeln viele Verbraucher öfter finanzielle Transaktionen im Netz ab als sonst. Sei es das normale Weihnachts-Shopping, das Kaufen von Filmen und Musik für die Feiertage oder aber größere Anschaffungen wie eine Reisebuchung über die Feiertage. Da Weihnachten für Verbraucher oft mit hohen finanziellen Ausgaben verbunden ist, wird zu dieser Zeit im Internet zusätzlich noch besonders viel nach Schnäppchen gesucht. Und spätestens hier setzen Cyber-Kriminelle an.

Beliebte Angriffe zur Weihnachtszeit

Letztes Jahr wurde jeder fünfte Deutsche Opfer von betrügerischen Angeboten im Internet, wie die Ergebnisse der Studie zeigen. Cyber-Kriminelle locken Verbraucher mit günstigen Preisen auf Seiten, die mit Malware infiziert sind und im schlimmsten Falle private Daten abgreifen können. Auch digitale Kommunikationskanäle stellen eine Gefahr dar. So sind 31 Prozent der Befragten im letzten Jahr auf Phishing-Mails hereingefallen und 22 Prozent auf Phishing-Angriffe, die per Textnachricht ausgeführt wurden. Besonders schwerwiegend waren Verluste durch Cryptojacking: 25 Prozent der Betroffenen haben dadurch über 5,000 Euro verloren.

Die meisten Deutschen waren letztes Jahr allerdings von sogenannten Robocalls betroffen. Hierbei handelt es sich um automatisierte Anrufe, die Betroffene dazu auffordern persönliche Daten zu teilen. Diese Anrufe können sich als Umfragen, Spendenaufrufe oder sogar private Anrufe tarnen. 33 Prozent gaben an, letztes Jahr von derartigen Robocalls betroffen gewesen zu sein. Die abgegriffenen Daten landen dann oft zum Verkauf im Darknet. So hat McAfee in seinem letzten Threats Report herausgefunden, dass Anfang des Jahres zwei Milliarden gestohlene Daten im Darknet angeboten wurden.

Deutsche nicht ausreichend aufgeklärt

Viele Deutsche sind sich diesen Gefahren allerdings nicht bewusst. So wissen 40 Prozent der Befragten nicht was „Sim-Jacking“ bedeutet und weitere 40 Prozent sind sich nicht darüber im Klaren, dass sich hinter vielen der attraktiven Sonderangebote um die Weihnachtszeit – gerade was Reisen angeht – oftmals eine betrügerische Falle versteckt. Allgemein gab knapp die Hälfte der Befragten an, dass sie sich trotz dem erhöhten Betrugsrisiko in der Weihnachtszeit keine Gedanken um ihre Sicherheit macht. Gerade vor dem Hintergrund der oben genannten Zahlen, bedarf es also noch an viel Aufklärungsarbeit was cyber-kriminelle Strategien und Gefahren angeht.

Andreas Volkert, Sicherheitsexperte bei McAfee, klärt auf: „Genau wie Familien haben auch Hacker an Weihnachten ihre eigenen Traditionen. Sie sind ständig auf der Suche nach neuen Einfallstoren wie beispielsweise Musik- oder Film-Streaming-Dienste. Während sich viele der Risiken bewusst sind, unternimmt knapp die Hälfte aller Deutschen keine weiteren Schritte, um ihre Sicherheit im Internet an Weihnachten zu intensivieren.“

Daher einige Tipps für die Online-Sicherheit in der Weihnachtszeit

  • Passwörter niemals wiederverwenden: Verwenden Sie niemals dasselbe Passwort für mehrere Accounts. Dadurch erlangen Cyber-Kriminelle kinderleicht Zugang zu allen Ihren Konten.
     
  • Denken Sie zwei Mal nach: Bevor Sie einen Link in einer E-Mail anklicken, prüfen Sie lieber direkt mit dem Anbieter, ob es sich dabei um eine authentische E-Mail handelt.
     
  • Surfen Sie sicher: Setzen Sie ganzheitliche Sicherheitslösungen wie McAfee Total Protection ein, um sich und Ihre Familie beim Surfen gegen Malware und Phishing zu schützen.
     
  • Schützen Sie Ihre Identität: Identitätsdiebstahl wird bei Hackern immer beliebter, aber mit den richtigen Tools, wie zum Beispiel der McAfee Identity Theft Protection, können Sie sich proaktiv schützen.

Methodik der Umfrage:

McAfee beauftragte 3Gem mit der Umfrage unter 1,000 volljährigen Deutschen im Zeitraum vom 10. – 20. Oktober 2019.

www.mcafee.com/de
 

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