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Unternehmen weltweit gehen davon aus, dass sie in den nächsten Jahren künstliche Intelligenz (KI) einsetzen werden. Allerdings hinken sie bei der zugehörigen ethischen Diskussion hinterher. Mehr als die Hälfte der teilnehmenden Arbeitgeber gibt an, dass ihr Unternehmen gegenwärtig nicht über schriftliche Richtlinien zum ethischen Einsatz von KI oder Bots verfügt. 

Gleichzeitig sind 21 Prozent besorgt, dass ihr Unternehmen KI auf unethische Weise nutzen könnte.

Die Studienergebnisse entstammen Umfragen von Genesys. In diesen sind 1.103 Arbeitgeber und 4.207 Arbeitnehmer zu ihrer Meinung über die aktuellen und zukünftigen Auswirkungen von KI auf ihre Arbeitsplätze befragt worden. Die 5.310 Teilnehmer stammen aus sechs Ländern: Deutschland, USA, Großbritannien, Japan, Australien und Neuseeland.

Fast zwei Drittel (64 Prozent) der befragten Arbeitgeber erwarten, dass ihre Unternehmen bis 2022 KI oder erweiterte Automatisierungsmaßnahmen einsetzen werden – für mehr Effizienz im Betrieb, in der Personalbeschaffung, der Budgetierung oder der Leistung. Zum Vergleich: Aktuell verwenden nur 25 Prozent diese Technologien. Trotz dieses Anstiegs ist mehr als die Hälfte der befragten Arbeitgeber nicht darüber beunruhigt, dass KI von ihrem Unternehmen im Allgemeinen und von einzelnen Mitarbeitern unethisch eingesetzt werden könnte. Die Mitarbeiter scheinen gelassener als ihre Vorgesetzten: Nur 17 Prozent machen sich diesbezüglich Gedanken über ihr Unternehmen.

Millennials wollen es schwarz auf weiß

Eine beträchtliche Zahl der befragten Arbeitgeber (28 Prozent) ist darüber besorgt, ihr Unternehmen könnte künftig für einen unvorhergesehenen KI-Einsatz haften. Jedoch verfügen nur 23 Prozent über schriftliche Unternehmensrichtlinien zum ethisch korrekten Einsatz von KI und Bots. 40 Prozent der Arbeitgeber ohne schriftliche KI-Ethikrichtlinie sind allerdings der Ansicht, dass ihr Unternehmen diese haben sollte – ein Standpunkt, den 54 Prozent der Arbeitnehmer unterstützen.

Eine weitere interessante Erkenntnis: Knapp über die Hälfte der Arbeitgeber (52 Prozent) ist der Meinung, Unternehmen sollten dazu verpflichtet sein, im Vergleich zu KI-gesteuerten Robotern oder Maschinen, einen Mindestanteil an menschlichen Mitarbeitern zu beschäftigen. Unter den Arbeitnehmern ist die Zahl höher: 57 Prozent unterstützen Forderungen von Gewerkschaften oder anderen Aufsichtsbehörden.

Laut der Studien von Genesys stellen die so genannten Millennials (18-38 Jahre) die Altersgruppe dar, die sich im Umgang mit Technologie am wohlsten fühlt. Gleichzeitig vertritt sie aber auch am nachdrücklichsten die Auffassung, Leitlinien seien dringend nötig: In allen Ländern haben die Fragen rund um KI-Ethik bei den Millennials größere Resonanz erzielt als bei der Generation X (39-54 Jahre) und den Baby Boomern (55-73 Jahre). Egal, ob Angst vor KI, Wunsch nach einer unternehmensweiten KI-Ethikrichtlinie, Haftung im Zusammenhang mit KI-Missbrauch oder Bereitschaft zur Förderung eines Mensch-KI-Verhältnisses – die jüngste Gruppe von Arbeitgebern äußert konsequent die größten Bedenken. Zum Beispiel befürchten 21 Prozent der Millennial-Arbeitgeber, ihre Unternehmen könnten KI unethisch einsetzen – im Vergleich zu 12 Prozent der Generation X und nur 6 Prozent der Baby Boomer.

„Unsere Erhebung zeigt, dass sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer die zunehmende Bedeutung von KI-gestützten Technologien am Arbeitsplatz begrüßen. Ihre Auffassung über die ethischen Auswirkungen dieser intelligenten Technologie ist überraschend konsistent“, so Heinrich Welter. „Wir empfehlen Unternehmen, ihre KI-Richtlinien lieber früher als später zu entwickeln und zu dokumentieren – und dabei Mitarbeiter direkt in den Prozess einzubinden, um etwaige Bedenken zu adressieren und ein vertrauensvolles sowie transparentes Umfeld zu fördern.“

Deutsche Arbeitgeber und Arbeitnehmer sind sich in Sachen KI-Ethik einig – größtenteils

Die Ansichten von Arbeitgebern und Arbeitnehmern in Deutschland decken sich weitgehend, wenn es um KI geht. Überraschenderweise endet die gegenseitige Unterstützung selbst dann nicht, wenn das Thema KI-Verordnungen aufkommt.

  • Mehr als die Hälfte der Arbeitgeber (53 Prozent) hat keine Bedenken, dass ihr Unternehmen KI missbräuchlich verwenden könnte. Dem stimmen 65 Prozent der Arbeitnehmer zu; 19 Prozent befürchten allerdings einen unethischen Gebrauch.
  • Über ein Viertel der deutschen Arbeitgeber (28 Prozent) vermutet, dass ihr Unternehmen künftig im Zusammenhang mit dem Einsatz von KI haften könnte.
  • 44 Prozent der deutschen Arbeitgeber bestätigen, dass ihr Unternehmen derzeit über keine schriftlichen Richtlinien zu einem ethisch korrekten Einsatz von KI und Bots verfügt. 33 Prozent der Unternehmen verfügen über schriftliche Richtlinien.
  • 42 Prozent der Arbeitgeber in Deutschland sind der Meinung, dass ihr Unternehmen eine schriftliche Richtlinie über die ethische Verwendung von KI haben sollte. Bei der Befragung der Arbeitnehmer liegt der Wert bei 58 Prozent.
  • 59 Prozent der deutschen Arbeitgeber und 55 Prozent der Arbeitnehmer sind sich darüber einig, Gewerkschaften oder Aufsichtsbehörden sollten für ein ausgeglichenes Verhältnis von Menschen und Robotern in Unternehmen sorgen.

Erhebungsmethodik

Genesys beauftragte das Forschungsunternehmen Vitreous World mit der Durchführung von Online-Umfragen in sechs Ländern. 5.310 erwachsene Arbeitgeber und Arbeitnehmer aus 28 Branchen nahmen an der Studie teil. 

 www.genesys.com/de

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