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 data breach

IT-Sicherheitsexperten haben trotz Fortschritten bei der Bekämpfung von Cyber-Kriminalität und IT-Sicherheitsbedrohungen immer noch Schwierigkeiten dabei, ihre Organisation vollständig vor Angriffen zu schützen. Das zeigt der neue McAfee „Grand Theft Data II – The Drivers and Changing State of Data Breaches”-Report. 

Hinzu kommt, dass Datenschutzverletzungen immer gravierender werden, da Cyber-Kriminelle auf geistiges Eigentum abzielen und damit den Ruf des Unternehmens gefährden – und so den finanziellen Schaden zusätzlich erhöhen.

Die Studie von McAfee weist auf die Notwendigkeit einer Cyber-Sicherheitsstrategie hin, die die Implementierung integrierter Sicherheitslösungen in Kombination mit Mitarbeiterschulungen und einer allgemeinen Sicherheitskultur im gesamten Unternehmen umfasst.

„Die Gefahren haben sich weiterentwickelt und werden auch zukünftig an Raffinesse hinzugewinnen”, kommentiert Hans-Peter Bauer, Vice President Central Europe bei McAfee. „Unternehmen müssen ihre Sicherheitsmaßnahmen ergänzen, indem sie eine Sicherheitskultur implementieren und darauf achten, dass alle Mitarbeiter – nicht nur das IT-Team – ein Teil des Sicherheitskonzeptes des Unternehmens sind. Um den Gefahren entgegentreten zu können, ist es unabdinglich, dass Unternehmen einen ganzheitlichen Sicherheitsansatz entwickeln, indem sie nicht nur eine integrierte Sicherheitslösung einsetzen, sondern auch gute Sicherheitshygiene betreiben.”

Der Grand Theft Data II-Report von McAfee untersuchte die folgenden Faktoren:

  • Geschicktere Diebe: Inzwischen wird eine Vielzahl von Methoden angewandt, um Daten zu stehlen. Dabei gibt es keine einzelne Technik, die die Branche dominiert. Die drei wichtigsten Methoden zur Datenexfiltration in Deutschland sind der Netzwerkverkehr, Wechseldatenträger und geschäftliche E-Mails.
     
  • Besonders großer Schaden: Persönlich zuordenbare Informationen und geistiges Eigentum sind für die deutschen IT-Fachkräfte mit 4
    6 Prozent bzw. 40 Prozent die Arten von Daten, deren Diebstahl einen besonders großen Schaden verursacht.
     
  • Schuldzuweisung: Die Schuld bei Verstößen wird am ehesten der IT-Abteilung zugeschrieben – 48 Prozent der Befragten sind der Meinung, die IT-Abteilung produziere die meisten Datenpannen. Das Betriebsteam wird als zweitmeist Beschuldigter mit 25 Prozent nur von gut halb so vielen Befragten genannt. Finanz- und Rechtsabteilungen gelten hingegen mit neun beziehungsweise sechs Prozent der Nennungen als besonders sicher.
     
  • Mangelnde Einheitlichkeit: Sicherheitslösungen operieren weiterhin weitgehend isoliert. 87 Prozent der deutschen IT-Experten erklären, dass die verwendeten Data Loss Prevention (DLP) -Lösungen für On-Premise-Sicherheit und der Cloud Access Security Broker (CASB) für die Cloud-Sicherheit über voneinander abweichende Regeln oder getrennte Management-Konsolen verfügen.
     
  • Verantwortung übernehmen: 82 Prozent der IT-Experten glauben, dass C-Level-Führungskräfte ihre Stelle verlieren sollten, wenn ein Verstoß schwerwiegend genug ist. Gleichzeitig geben 61 Prozent auch an, dass Führungskräfte für sich selbst oft eine weniger strenge Sicherheitsrichtlinie verfolgen. Dieses Verhalten der C-Level-Führungskräfte führt laut 63 Prozent der Befragten zu mehr Datenpannen.
     
  • Vorsorge treffen: Die IT-Experten sehen Handlungsbedarf: Mehr als zwei Drittel (67 Prozent) haben in den vergangenen zwölf Monaten zusätzliche DLP-, CASB- und Endpoint-Detection-Lösungen erworben. 54 Prozent der Befragten sind außerdem der Ansicht, dass Angriffe, die sie erlebt haben, mit einer DLP-Lösung verhindert hätten werden können. 58 Prozent denken, dass eine CASB-Lösung geholfen hätte, je 71 Prozent und 57 Prozent denken das selbe über SIEM- bzw. EDR-Lösungen.

Die Einsätze werden immer höher, da inzwischen mehrere Angriffsmethoden pro Angriff eingesetzt werden und Cyber-Kriminelle ihren Fokus vom Diebstahl persönlicher Daten auf den Diebstahl geistigen Eigentums verlagern. Darüber hinaus müssen sich IT-Sicherheitsteams zunehmend gegen externe Bedrohungsakteure, die ihr Netzwerk kompromittieren, zur Wehr setzen. Diese Zunahme führt auch dazu, dass immer mehr Unternehmen Verstöße offen legen müssen. Und die Veröffentlichung von Verstößen hat nicht nur finanzielle Auswirkungen, sondern schädigt auch die Reputation der Marke.

Methodik der Studie:

Diese Studie wurde von MSI-ACI Europe im Auftrag von McAfee durchgeführt. Die Befragten der Umfrage mussten irgendwann in ihrer Karriere als IT-Profi einen schweren Vorfall bei einem Datenverstoß erlebt haben. Die Daten wurden durch Online-Interviews zwischen dem 12. und 31. Dezember 2018 erhoben. Um sich für die Umfrage zu qualifizieren, mussten Unternehmen mehr als 1.000 Mitarbeiter haben und waren gleichmäßig in Commercial (1.000 bis 5.000 Mitarbeiter) und Enterprise (mehr als 5.000 Mitarbeiter) aufgeteilt. Die daraus resultierende globale Gruppe umfasste drei große Regionen und ein breites Spektrum von Branchen.

www.mcafee.com/de
 

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