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Unternehmen und öffentliche Einrichtungen stimmen sich bei der Umsetzung ihrer digitalen Strategien nicht ausreichend mit ihren IT-Teams ab. Das ergibt der Bericht From gatekeeper to enabler: the role of IT when digital transformation is the norm der Economist Intelligence Unit (EIU), der von BMC Software unterstützt wurde. 

Zwei Drittel der Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen (66 %) gaben an, dass sie neue Systeme und Lösungen beschaffen, ohne ihre IT-Abteilung einzubeziehen – und das, obwohl neue Technologien traditionell in deren Zuständigkeitsbereich fallen.

Dennoch trägt laut 43 Prozent der Befragten ihre IT-Abteilung die Verantwortung, wenn Maßnahmen zur digitalen Transformation nicht greifen – obwohl viele Unternehmen Ihre IT beim Kauf neuer Technologien nicht einbeziehen. Dieses Vorgehen birgt gewisse Risiken, wenn die IT-Abteilung die Technologie vorher nicht beurteilthat.

Kevin Plumberg, Autor des Berichts, sagt: „Die digitale Transformation ist kein Sonderweg, den nur wenige Unternehmen als Experiment einschlagen. Sie ist zur Norm geworden, und Unternehmen, in denen die IT-Abteilung statt isoliert zu agieren eng mit anderen Abteilungen zusammenarbeitet, sind eher in der Lage, zwangsläufig entstehende Herausforderungen zu meistern.“

Die Ergebnisse basieren auf einer Umfrage unter Führungskräften und Administratoren im asiatisch-pazifischen Raum, in Europa, Lateinamerika und Nordamerika. Gründe für den Mangel an Zusammenarbeit mit der IT-Abteilung bei Maßnahmen zur digitalen Transformation sind:

  • Fehlende Abstimmung bei Zielen: Nicht-IT-Abteilungen streben in erster Linie höhere Umsätze und geringere Kosten an. IT-Abteilungen hingegen messen der Integration in Bestandssysteme und der allgemeinen Sicherheit eine höhere Bedeutung bei.
     
  • Zeitdruck: 37 Prozent der Befragten nannten einen langwierigen Beschaffungsprozess als Grund für die ausbleibende Absprache mit der IT-Abteilung beim Kauf neuer Technologien.

Die fehlende Zusammenarbeit erscheint angesichts der Tatsache, dass die Befragten die Absprache zwischen IT-Abteilung und anderen Unternehmensbereichen generell positiv sehen, eher kontraintuitiv. Vor allem Unternehmen und öffentliche Einrichtungen, in denen die IT und andere Abteilungen regelmäßig zusammenarbeiten, sind deutlich zuversichtlicher, die Herausforderungen der digitalen Transformation zu meistern. 89 Prozent derjenigen, die die Zusammenarbeit aktiv suchen, vertrauen darauf, Hindernisse bei der digitalen Transformation zu überwinden – im Vergleich zu 55 Prozent derjenigen, die nicht auf Kooperation setzen.

Auch der Faktor Zeit kann dazu beitragen, dass die Ergebnisse der digitalen Transformation nicht wahrgenommen werden. Bei Unternehmen und öffentliche Einrichtungen, die erst seit ein oder zwei Jahren Maßnahmen umgesetzt haben, stimmten nur 42 Prozent der Befragten der Aussage, ihr Unternehmen profitiere von den Vorteilen der digitalen Transformation, vollständig zu. Dieser Wert liegt deutlich unter den 63 Prozent derjenigen Befragten, in deren Unternehmen bereits seit drei oder mehr Jahren entsprechende Maßnahmen laufen.

Über den Bericht:

Der Bericht basiert auf einer im Mai 2018 durchgeführten Umfrage. Die EIU befragte 303 Führungskräfte und Administratoren von Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen in Nordamerika, Europa, dem asiatisch-pazifischen Raum und Lateinamerika. 51 Prozent der befragten Unternehmen erzielten einen Jahresumsatz von weniger als 1 Mrd. US-Dollar. Bei 49 Prozent lag dieser bei über 1 Mrd. US-Dollar.

Der Bericht kann unter eiuperspectives.com und bmc.com/DXSurvey heruntergeladen werden.

www.eiu.com
 

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