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Bei einer globalen Online-Umfrage, die im Auftrag von RSA, gaben 41 % der Verbraucher zu, dass sie personenbezogene Informationen und Daten fälschen, wenn sie sich online für Produkte und Dienstleistungen registrieren. Dies zeigt ihre anhaltende Skepsis in Bezug auf den Umgang der Unternehmen mit solchen Daten. 

55 % der Befragten gaben an, dass sie die Weitergabe personenbezogener Daten an ein Unternehmen vermeiden, von dem sie wissen, dass es Daten ohne Einwilligung verkauft oder missbraucht hat. Zudem erklärten 78 % der Teilnehmer, dass der Ruf eines Unternehmens hinsichtlich des Umgangs mit Kundendaten ihre Kaufentscheidungen beeinflusst. Mehr als zwei Drittel (69 %) würden einen Anbieter komplett boykottieren, der wiederholt den Schutz von Kundendaten missachtet hat.

Mit der Studie will RSA ermitteln, welchen Wert die Verbraucher heute der Sicherheit ihrer personenbezogenen Informationen beimessen, was sie für ihren Schutz tun würden und was das für internationale Unternehmen und Organisationen heute bedeutet. Im Rahmen der Studie wurden über 7.500 Erwachsene in Frankreich, Deutschland, Italien, UK und USA befragt.

Dabei hat die große Mehrheit der Teilnehmer (90 %) ihre Befürchtungen in Bezug auf Verlust, Diebstahl oder Manipulation ihrer Daten geäußert. Gelddiebstahl (74 %), Identitätsdiebstahl (70 %) und die Veröffentlichung kompromittierender oder sensibler Informationen (45 %) waren die größten Bedenken in Bezug auf Datensicherheit. Mehr als ein Drittel (36 %) befürchtet auch Erpressung mit gestohlenen privaten Bildern oder Mitteilungen.

Diese weit verbreiteten Bedenken sind wahrscheinlich auf das wesentlich höhere Bewusstsein für Datenschutzverletzungen in der Öffentlichkeit zurückzuführen: 72 % der Befragten gaben an, sich dieser Gefahren mehr bewusst zu sein als vor fünf Jahren.

Weitere Ergebnisse zeigen: Die Fälschung von persönlichen Angaben ist nicht die einzige Methode, mit der die Verbraucher versuchen, ihre Daten online zu schützen. So beschränken 78 % der Konsumenten aktiv die Menge an personenbezogene Informationen, die sie online stellen oder an Unternehmen weitergeben. Die Firmen, die in der Vergangenheit Probleme mit der Informationssicherheit hatten, tragen schwer an den Folgen.

„Wegweisende Vorschriften wie die DSGVO treten dieses Jahr in Kraft. Deshalb sind Datensicherung und Datenschutz sowohl für Verbraucher wie auch für Unternehmen ein ganz wichtiges Thema“, kommentiert Rashmi Knowles, Field CTO, EMEA bei RSA Security. „Die Konsumenten sind bestens über spektakuläre Datenschutzverletzungen der letzten Zeit informiert und stellen deshalb viel höhere Ansprüche an die Unternehmen, was den Umgang mit ihren Informationen betrifft.

Datenintegrität

Die geschäftlichen Folgen von Sicherheitsmängeln werden die Strafgelder für das Hacking von Kundendaten weit übertreffen. Mehr als die Hälfte (54 %) der Teilnehmer gaben an, dass sie mit geringer Wahrscheinlichkeit bei einem Unternehmen kaufen, von dem sie wissen, dass es mit Daten nicht korrekt umgegangen ist; 62 % tendieren dazu, das Unternehmen mehr als jeden anderen für einen Datenverlust verantwortlich zu machen. Die finanziellen Verluste und Reputationsschäden durch eine Datenschutzverletzung könnten 2018 verheerend sein.“

Im Zusammenhang mit Datendiebstahl sind die Verbraucher jedoch andererseits bereit, Unternehmen zu bevorzugen, die nachweislich verantwortungsvoll mit Daten umgehen. Die Hälfte der Teilnehmer (50 %) kauft wahrscheinlicher bei einem Anbieter ein, der nachweisen kann, dass er Datenschutz ernst nimmt. Knowles ergänzt: „Den Verbrauchern ist der Wert ihrer persönlichen Daten völlig klar, und trotz aller
angebrachten Vorsicht sind sie auch bereit, diese unter den passenden Umständen weiterzugeben. Knapp ein Drittel (31 %) ist überzeugt, dass Unternehmen, die mehr Daten über ihre Kunden haben, bessere und personalisiertere Produkte anbieten können. Mehr als ein Viertel (26 %) der Befragten sind gern zur Weitergabe ihrer Daten bereit, wenn sie im Gegenzug dafür ein besseres Einkaufserlebnis oder einen besseren Kundenservice bekommen.“

Die am häufigsten gefälschten personenbezogene Informationen sind:

  • Telefonnummer (27 %)
  • Geburtsdatum (17 %)
  • E-Mail-Adresse (16 %)
  • Anschrift (15 %)
  • Name und Alter (jeweils 14 %)

Globale Studienmethode

Wenn nichts Gegenteiliges angegeben ist, stammen alle Zahlen von YouGov Plc. Die gesamte Stichprobe umfasste 7.579 Erwachsene aus UK (2.112), US (1.076), Frankreich (1.025), Deutschland (2.232) und Italien (1.134). Die Umfrage fand zwischen 15. Dezember 2017 und 3. Januar 2018 statt. Die Umfrage wurde online durchgeführt. Die Zahlen wurden gewichtet und sind für alle Erwachsenen (über 18) in der jeweiligen Region repräsentativ.

rsa.com

 
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