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Christian Matz, ComparexWindows 10 ist wieder in aller Munde: Mitte November hat Microsoft mit Threshold 2 ein umfassendes Update seines neuen Betriebssystems veröffentlicht und stößt auf enormes Interesse – auch auf Unternehmensseite. Aber lohnt sich der Umstieg wirklich? Ein Kommentar von Christian Matz, Senior IT-Consultant bei Comparex.

Eine erste Bestandsaufnahme zeigt: Windows 10 ist das Betriebssystem der Zukunft und aus Unternehmen nicht mehr wegzudenken. Egal ob Mittelständler oder Konzern – das Interesse an Windows 10 ist groß. Zumindest lässt sich das aus den zahlreichen Migrationsanfragen bei IT-Dienstleistern schließen. Ein Grund dafür: Viele Unternehmen verfolgen einen pragmatischen Ansatz und verknüpfen ihren Hardware-Lebenszyklus mit dem Turnus für Software-Migrationen. Bei vielen Unternehmen, die vor einigen Jahren ihre Hardware erneuert und auf Windows 7 umgestellt haben, läuft nun der Leasing-Zeitraum ab. Da es nicht sinnvoll ist, zuerst auf Windows 8 zu wechseln, aktualisieren diese Unternehmen gleich auf das neuste Betriebssystem.

Außerdem ist die Home-und-Professional-Version bis Juli 2016 kostenfrei verfügbar – das dürfte auch den einen oder anderen Nutzer locken. Zudem erhalten Volumenlizenzkunden mit der Lizenzlösung Software Assurance ein attraktives Gesamtpaket: Sie nutzen stets die aktuelle Software-Version und dazu noch erweiterte Nutzungsrechte sowie einen 24-Stunden-Service.

Warum auch warten?

Es zeichnet sich ab: Windows 10 ist längst in einem Großteil der Unternehmen angekommen. Ein vorerst zögerliches Warten auf den neuen Windows Server 2016 lässt sich nicht beobachten. Denn viele Microsoft-Programme sind schon mit Windows 10 kompatibel und zahlreiche andere Hersteller aktualisieren ihre Software, um ihren Kunden eine effiziente Arbeitsweise zu garantieren.

Bereits bei der Entwicklung von Windows 10 hat Microsoft die speziellen Anforderungen von Unternehmenskunden berücksichtigt: So ist die Startoberfläche beispielsweise eine Kombination aus klassischem Startmenü und neuer Kachelansicht. Dies sieht nicht nur gut aus, sondern erleichtert auch die Bedienung. Zudem bietet das neue Betriebssystem die sogenannten Universal Apps – also Anwendungen, die auf allen Windows-10-fähigen Geräten, wie Smartphones, Desktop-PC oder Hololens, laufen. Microsoft hat auch einen Business Store eingerichtet. Hierüber können Unternehmen ihren Mitarbeitern schnell und einfach Apps zur Verfügung stellen.

Hinzu kommt: Windows 10 ist gewissermaßen das „letzte Betriebssystem“ des Herstellers, das auf den Markt kommt. Denn ab sofort wird die jeweils aktuelle Version kontinuierlich verbessert und durch Updates erweitert – das Threshold-2-Update ist dafür ein aktuelles Beispiel. Auf lange Sicht gesehen ist Windows 10 also das Betriebssystem, mit dem sich IT-Administratoren auseinandersetzen müssen. Mit anderen Worten: Windows 10 gehört die Zukunft.

Cloud-Integration leicht gemacht

Das Tüpfelchen auf dem i ist zweifellos eine bessere Cloud-Integration. Mit Windows 10 können Daten, die vorher on-premise gespeichert wurden, nun kinderleicht in die Cloud verlegt werden. Daraus ergeben sich zum Beispiel Vorteile beim Patch Management: IT-Administratoren, die zuvor Software-Aktualisierungen über die Windows Server Update Services (WSUS) abgewickelt haben, finden sich auch mit dem Tool Microsoft Intune sofort zurecht. Die Funktionen bei Windows 10 sind im Grunde die gleichen. Allerdings entfällt eine zusätzliche Infrastruktur – und darin liegt der eigentliche Mehrwert.

Auch in puncto Mobile Device Management (MDM) sorgt Windows 10 für Verbesserungen: Eine einheitliche Plattform vereinfacht die Verwaltung sämtlicher mobiler Geräte. Dadurch haben IT-Administratoren weniger Aufwand und die einzelnen Fachabteilungen eines Unternehmens können weiterhin mit ihren bevorzugten Apps und Geräten arbeiten.

Ein dritter Vorteil sind die erweiterten Sicherheits-Features: Windows 10 ist sicherer als seine Vorgängerversionen. Unter anderem schützt eine Zwei-Faktor-Authentifizierung das System jetzt umfassender vor Angriffen von außen. Denn Windows 10 und die damit ausgerüsteten Geräten erlauben eine Anmeldung in mehreren Stufen, ohne dafür separate Hardware zu benötigen.

Verbesserter Datenschutz durch EU-Standardklauseln

Beim Datenschutz hat Microsoft ordentlich nachgelegt – selbst das EuGH-Urteil zu Safe Harbor ändert daran nichts. Standardmäßig erfüllt der Hersteller für alle Kunden strenge Schutzmaßnahmen und verpflichtet sich beispielsweise zur Einhaltung der EU Model Clauses. Diese Standardklauseln bieten gegenüber dem Safe-Harbor-Abkommen ein deutlich höheres Datenschutzniveau für Unternehmensumgebungen, die Cloud-Dienste von Microsoft nutzen.

Des Weiteren geht Microsoft auf die besonderen Bedürfnisse seiner deutschen Kunden ein und bietet ab der zweiten Jahreshälfte 2016 Cloud-Dienste aus Deutschland an. Dies gilt für Lösungen wie Azure, Office 365 sowie Dynamics CRM Online. In Kooperation mit T-Systems International, einer Tochter der Deutschen Telekom, werden die Daten in zwei Rechenzentren in Magdeburg und Frankfurt am Main vorgehalten. Diese Redundanz gewährt hohe Ausfallsicherheit. Ein kontinuierlicher Datenabgleich über ein privates Datennetzwerk sorgt für Business Continuity, sodass auch in Notfällen eine rasche Wiederherstellung der Daten stattfindet. Bestandskunden können ihre Lösungen und Daten aus anderen Rechenzentren in die neue lokale Cloud migrieren.

Zudem lässt sich Windows 10 an individuelle Datenschutz-Anforderungen flexibel anpassen. Unternehmen haben umfangreichere Konfigurationsmöglichkeiten als bisher: So kann etwa ein IT-Administrator Windows 10 über das Mobile Device Management wie ein Smartphone verwalten und jegliche Einstellungen vorgeben. Zusätzlich können über den Microsoft Imaging and Configuration Designer (ICD) verschiedene Konfigurationspakete erstellt und Images angepasst werden. Jedes Unternehmen hat die volle Kontrolle darüber, welche Daten in die Cloud wandern und welche nicht.

www.comparex-group.com

 
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