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Firewall-Schutz im Abonnement

Check Point führt „Firewall-as-a-Subscription“ ein

Check Point führt mit „Firewall-as-a-Subscription“ ein Abonnementmodell ein, das Unternehmen moderne Firewall-Technik und KI-gestützte Sicherheitsfunktionen ohne hohe anfängliche Hardwareinvestitionen bereitstellen soll.

Check Point führt „Firewall-as-a-Subscription“ ein

Das Angebot bündelt Hardware, Bedrohungsschutz, Sicherheitsupdates und cloudbasiertes Management in einer monatlichen oder jährlichen Gebühr.

Sicherheitsmodernisierung trotz knapper Budgets

Viele Unternehmen verschieben die Erneuerung ihrer Sicherheitsinfrastruktur, wenn Investitionsmittel fehlen. Laut dem „2026 Security Budget Benchmark“ von IANS Research und Artico Search stagnieren oder sinken die Sicherheitsbudgets bei 55 Prozent der befragten CISOs. Zwar beantragten 64 Prozent zusätzliche Mittel, doch nur 45 Prozent erhielten eine Budgeterhöhung.

Gleichzeitig wächst der Datenverkehr durch den Einsatz von KI-Anwendungen. Ältere Firewalls sind möglicherweise nicht für die Anforderungen moderner Netzwerke und die damit verbundenen Bedrohungen ausgelegt. Mit dem neuen Abonnementmodell will Check Point den Zugang zu aktueller Sicherheitstechnik erleichtern, ohne dass Unternehmen die Hardware vollständig im Voraus finanzieren müssen.

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KI-Verkehr kontrollieren und Angriffe abwehren

Das Angebot basiert auf den Check Point Force Firewalls und den mit Version R82.20 eingeführten Funktionen der AI Network Firewall. Diese sollen KI-Datenverkehr überprüfen, KI-Anwendungen schützen und die Nutzung von KI-Agenten auf Netzwerkebene kontrollierbar machen.

Zum Leistungspaket gehört außerdem die KI-gestützte Bedrohungsabwehr, darunter SandBlast. Check Point gibt für diese Technologie eine Blockierungsrate von 99,9 Prozent bei Zero-Day-Angriffen an. Sicherheitsupdates sollen unmittelbar eingespielt werden können, ohne Neustarts oder Ausfallzeiten zu verursachen.

Für die Verwaltung ist das cloudbasierte Smart-1 Agentic Management vorgesehen. Unternehmen benötigen dafür keine zusätzliche Management-Infrastruktur vor Ort. Ergänzt wird das Paket durch einen rund um die Uhr verfügbaren Support sowie sogenannte Global Services Flex Credits, die beispielsweise für die Migration von Firewall-Richtlinien anderer Anbieter eingesetzt werden können.

Leistung lässt sich während der Laufzeit anpassen

Die Abonnementgebühr wird monatlich oder jährlich entrichtet. Unternehmen können den benötigten Durchsatz während der dreijährigen Vertragslaufzeit erhöhen und nach 36 Monaten auf neue Hardware wechseln. Damit soll die Sicherheitsinfrastruktur an wachsende Anforderungen und den zunehmenden Einsatz von KI angepasst werden können.

Laut Avi Rembaum, President Global Technical Sales bei Check Point, soll das Modell Unternehmen unabhängig von ihrer Größe den Zugang zu aktuellen Sicherheitsfunktionen ermöglichen. Die Bündelung in einem Abonnement soll zudem die Planung der Kosten vereinfachen.

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Start über Vertriebspartner geplant

Check Point zufolge soll „Firewall-as-a-Subscription“ ab dem 1. November über Vertriebspartner erhältlich sein. Kunden können zwischen monatlicher und jährlicher Zahlung wählen. Der Anbieter positioniert das Modell als Alternative zum klassischen Hardwarekauf, bei dem größere Investitionen zu Beginn der Nutzungsdauer anfallen.

(red/Check Point)

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