OpenAI hat seine Chrome-Erweiterung aktualisiert. ChatGPT Work kann nun Tabs steuern, Formulare ausfüllen und Dateien herunterladen.
ChatGPT-Erweiterung für Chrome bekommt mehr Rechte

OpenAI hat seine Erweiterung für den Browser Chrome aktualisiert. Nutzer können ChatGPT damit auf Informationen aus ihren geöffneten Browser-Tabs zugreifen lassen.
ChatGPT in der Seitenleiste
Überarbeitet wurde auch die Seitenleiste. Dort steht ChatGPT laut OpenAI mit vollem Funktionsumfang und dem gesamten Gesprächsverlauf aus Chat und Work zur Verfügung, ohne dass Nutzer die gerade geöffnete Seite verlassen müssen.
Tabs steuern und Formulare ausfüllen
ChatGPT Work kann über die Erweiterung zudem Chrome-Tabs steuern. Als Beispiele nennt OpenAI das Versenden von Nachrichten, das Ausfüllen von Formularen und das Herunterladen von Dateien. Außerdem kann der Agent geöffnete Tabs ordnen und gruppieren. Die Funktion ähnelt der Gemini-gestützten Funktion „Auto Browse”, mit der Google seit Januar 2026 einen KI-Agenten im Namen der Nutzer im Browser handeln lässt. Für welche Tarife und Länder die neuen Funktionen verfügbar sind, geht aus den Berichten nicht hervor.
Risiko durch Prompt Injection
Agenten, die Webseiten lesen und im Browser handeln, gelten als anfällig für Prompt Injections. Dabei verstecken Angreifer Anweisungen in Webseiten oder Nachrichten, die ein KI-Agent als Befehl ausführt. Im Oktober hatte etwa das Sicherheitsunternehmen Barracuda Phishing-Mails beschrieben, die neben sichtbaren Inhalten versteckte Anweisungen für KI-Assistenten enthielten. Apple hatte zudem angekündigt, die Freigabe des vollen Festplattenzugriffs für KI-Agenten unter macOS stärker abzusichern.
(red)




