Neue Partner

ChatGPT zeigt künftig Bildanzeigen bei der Bilderzeugung

OpenAI testet ab Ende Oktober in den USA visuelle Werbung in ChatGPT. Zudem erhalten Werbekunden neue Werkzeuge zur Erfolgsmessung.

ChatGPT zeigt künftig Bildanzeigen bei der Bilderzeugung
Bildquelle: Koshiro K/Shutterstock.com

OpenAI führt ein neues, bildbasiertes Werbeformat in ChatGPT ein. Das kündigte das Unternehmen am 5. Oktober an. Die Anzeigen sollen Produkte, ihre Nutzung oder mit einer Dienstleistung verbundene Erlebnisse in Bildern zeigen. Die Tests beginnen Ende Oktober in den USA mit einer ersten Gruppe von Werbekunden.

„Anfangs testen wir dieses neue Anzeigenformat während der Bilderzeugung in ChatGPT. Anzeigen werden klar gekennzeichnet und bleiben vom erzeugten Bild getrennt.“

OpenAI

Die Werbung beeinflusse die Antworten von ChatGPT nicht. Nach Angaben von OpenAI erreicht ChatGPT wöchentlich 1,2 Milliarden Menschen. Werbung soll es dem Unternehmen ermöglichen, auch mit Nutzern ohne Abonnement Umsatz zu erzielen.

Neue Partner für die Erfolgsmessung

Zusätzlich baut OpenAI die Messwerkzeuge für Werbekunden aus. Über Integrationen mit Hightouch, Tealium und LiveRamp können Werbekunden Daten zu Käufen und anderen Konversionen aus ihren eigenen Systemen an ChatGPT Ads übermitteln. Für die Zuordnung von Konversionen arbeitet OpenAI unter anderem mit AppsFlyer, Adjust, Branch, Kochava, Singular und Triple Whale zusammen. Mit Haus, Measured und WorkMagic testet das Unternehmen geobasierte Experimente, um zu messen, welche Käufe tatsächlich auf die Anzeigen zurückgehen.

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Ausschluss sensibler Gespräche

Laut OpenAI prüfen Schutzmechanismen, ob ein Gespräch für Werbung geeignet ist. Anzeigen sollen nicht in emotional belastenden, sensiblen oder anderweitig unpassenden Unterhaltungen erscheinen. Qualifizierte Werbekunden können zudem Ausschlussbegriffe festlegen.

Mit DoubleVerify und Integral Ad Science entwickelt OpenAI Pilotprojekte, in denen die Anbieter die Anwendung der Markensicherheitsstandards in einer kontrollierten Testumgebung prüfen. Zugriff auf private Unterhaltungen von Nutzern erhalten sie dabei laut OpenAI nicht.

(red)

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